Mi, 18:43 Uhr
14.03.2007
Neue Hallen versprechen Jobs
Nordhausen (nnz). Seit Ende der 1970 er Jahre wurde nicht mehr so viel bei Schachtbau investiert wie jetzt. Neue Hallen werden gebaut. Das ist kein Wunder, denn die Spezialmaschinen der Bauer-Gruppe sind weltweit im Einsatz. Heute erfolgte der Spatenstich.
Konzernchef Professor Thomas Bauer hatte die Ehre, den ersten Spatenstich für die neuen Hallen auszuführen. Ein Bagger stand dafür bereit. Auf einer Fläche von 15.000 m² sollen am bekannten Schachtbaustandort drei Hallen für Stahl- und Maschinenbau, zwei Lagerhallen und eine neue Korrosionsschutzanlage entstehen. Bis zum Jahresende sollen die Halle für den Mastbau und die Lagerhallen fertiggestellt werden. Bis Ende 2008 wird die Stahlbauhalle erbaut und an den bestehenden Komplex angeschlossen. Auch die Brückenfertigung findet auf diese Weise mehr Raum, ganze 20 Meter Länge. Des weiteren soll eine neue Korrosionsschutz- und Farbgebungshalle entstehen, die den modernsten Umweltgesetzen Rechnung trägt. Durch eine Photovoltaikanlage und viel Tageslicht in den neuen Hallen soll sich die Umweltbilanz von Schachtbau weiter verbessern.
Heute ist ein guter Tag für Schachtbau. Wir werden in die Zukunft investieren, sagte Geschäftsführer Dr. Peter Pfeifer. Seit der Privatisierung 1992 bis jetzt habe die Firma 40 Millionen Euro in moderne Technik investiert. 19 Millionen sind für die aktuellen Neubauten vorgesehen. Der Standort Nordhausen ist damit für die Zukunft gesichert, die Produktionskapazität zur Zeit ausgelastet. 50 Arbeitsplätze entstanden allein in diesem Jahr, nach dem Erweiterungsbau sollen noch 40 dazukommen. Noch ist qualifiziertes Personal in der Region vorhanden. Damit das so bleibt, bildet Schachtbau auch aus. Neben der Produktion findet die Entwicklung und Konstruktion von Kettenfahrwerken und Oberwagen in Nordhausen statt. Es gibt auch neue Jobs für Ingenieure.
Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) erinnerte an die langjährige Tradition von Schachtbau. Mit 700 Mitarbeitern sind Sie der größte Arbeitgeber im produzierenden Gewerbe in der Region, lobte er die Firma. Er rechnet damit, daß sich mit der Autobahn 38 weitere Firmen anlocken lassen.
Für Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) könnte 2007 das Jahr der guten Nahrichten für Nordhausen werden. Die Entwicklung bei Schachtbau ist ein gutes Signal nach außen sagte sie. Landrat Joachim Claus (CDU) dankte der Bauergruppe für die frühzeitige Positionierung zum Standort Nordhausen. Er hofft auf weitere so erfreuliche Termine. Also spätestens auf das Jahresende, wenn Schachtbau die ersten beiden Bauabschnitte in Betrieb nimmt. Der Stahl- und Maschinenbau geht trotz der Bauarbeiten auf dem Betriebsgelände unverändert weiter.
Autor: wfKonzernchef Professor Thomas Bauer hatte die Ehre, den ersten Spatenstich für die neuen Hallen auszuführen. Ein Bagger stand dafür bereit. Auf einer Fläche von 15.000 m² sollen am bekannten Schachtbaustandort drei Hallen für Stahl- und Maschinenbau, zwei Lagerhallen und eine neue Korrosionsschutzanlage entstehen. Bis zum Jahresende sollen die Halle für den Mastbau und die Lagerhallen fertiggestellt werden. Bis Ende 2008 wird die Stahlbauhalle erbaut und an den bestehenden Komplex angeschlossen. Auch die Brückenfertigung findet auf diese Weise mehr Raum, ganze 20 Meter Länge. Des weiteren soll eine neue Korrosionsschutz- und Farbgebungshalle entstehen, die den modernsten Umweltgesetzen Rechnung trägt. Durch eine Photovoltaikanlage und viel Tageslicht in den neuen Hallen soll sich die Umweltbilanz von Schachtbau weiter verbessern.
Heute ist ein guter Tag für Schachtbau. Wir werden in die Zukunft investieren, sagte Geschäftsführer Dr. Peter Pfeifer. Seit der Privatisierung 1992 bis jetzt habe die Firma 40 Millionen Euro in moderne Technik investiert. 19 Millionen sind für die aktuellen Neubauten vorgesehen. Der Standort Nordhausen ist damit für die Zukunft gesichert, die Produktionskapazität zur Zeit ausgelastet. 50 Arbeitsplätze entstanden allein in diesem Jahr, nach dem Erweiterungsbau sollen noch 40 dazukommen. Noch ist qualifiziertes Personal in der Region vorhanden. Damit das so bleibt, bildet Schachtbau auch aus. Neben der Produktion findet die Entwicklung und Konstruktion von Kettenfahrwerken und Oberwagen in Nordhausen statt. Es gibt auch neue Jobs für Ingenieure.
Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) erinnerte an die langjährige Tradition von Schachtbau. Mit 700 Mitarbeitern sind Sie der größte Arbeitgeber im produzierenden Gewerbe in der Region, lobte er die Firma. Er rechnet damit, daß sich mit der Autobahn 38 weitere Firmen anlocken lassen.
Für Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) könnte 2007 das Jahr der guten Nahrichten für Nordhausen werden. Die Entwicklung bei Schachtbau ist ein gutes Signal nach außen sagte sie. Landrat Joachim Claus (CDU) dankte der Bauergruppe für die frühzeitige Positionierung zum Standort Nordhausen. Er hofft auf weitere so erfreuliche Termine. Also spätestens auf das Jahresende, wenn Schachtbau die ersten beiden Bauabschnitte in Betrieb nimmt. Der Stahl- und Maschinenbau geht trotz der Bauarbeiten auf dem Betriebsgelände unverändert weiter.


