Di, 13:03 Uhr
13.03.2007
Gewinner und Verlierer
Nordhausen (nnz). Mit der Kreisumlage im Landkreis Nordhausen ist es wie bei einem Spiel. Es gibt Verlierer, es gibt aber auch Gewinner. Die nnz mit einigen Beispielen.
Trotz eines nicht vorhandenen Haushaltes der Kreisverwaltung hatten die Städte und Gemeinden im vergangenen Jahr fleißig – manchmal nicht pünktlich – ihre Kreisumlage an das Landratsamt gezahlt. Anfang dieses Jahres rechnete die dortige Kämmerei noch einmal nach und verschickte weitere Bescheide. Die zugrunde liegenden Rechnungen resultieren unter anderem aus der Steuermeßkraft der Kommunen. Und so müssen einige Gemeinden und Städte, deren Steuerkraft in den davor liegenden Monaten angestiegen ist, nun bluten: Spitzenreiter ist die Stadt Bleicherode. In deren Bescheid war eine Nachzahlung der Kreisumlage in Höhe von 197.529 Euro ausgewiesen. Danach folgte, wie kann es anders sein: Nordhausen. Die Rolandstädter müssen 77.148 Euro zusätzlich überweisen. Getroffen hat es auch Görsbach (16.270 Euro), Stempeda (10.846 Euro) und Rodishain (4.831 Euro).
Die anderen Kommunen können sich freuen, sie sind wirtschaftlich schwächer eingestuft worden und erhalten Rückzahlungen. So zum Beispiel Sollstedt (37.451 Euro), Ellrich (rund 74.000 Euro), oder Wipperdorf (etwa 25.000 Euro), mit knapp 31.000 Euro ist auch die Einheitsgemeinde Hohenstein auf der finanziellen Sonnenseite dabei.
Autor: nnzTrotz eines nicht vorhandenen Haushaltes der Kreisverwaltung hatten die Städte und Gemeinden im vergangenen Jahr fleißig – manchmal nicht pünktlich – ihre Kreisumlage an das Landratsamt gezahlt. Anfang dieses Jahres rechnete die dortige Kämmerei noch einmal nach und verschickte weitere Bescheide. Die zugrunde liegenden Rechnungen resultieren unter anderem aus der Steuermeßkraft der Kommunen. Und so müssen einige Gemeinden und Städte, deren Steuerkraft in den davor liegenden Monaten angestiegen ist, nun bluten: Spitzenreiter ist die Stadt Bleicherode. In deren Bescheid war eine Nachzahlung der Kreisumlage in Höhe von 197.529 Euro ausgewiesen. Danach folgte, wie kann es anders sein: Nordhausen. Die Rolandstädter müssen 77.148 Euro zusätzlich überweisen. Getroffen hat es auch Görsbach (16.270 Euro), Stempeda (10.846 Euro) und Rodishain (4.831 Euro).
Die anderen Kommunen können sich freuen, sie sind wirtschaftlich schwächer eingestuft worden und erhalten Rückzahlungen. So zum Beispiel Sollstedt (37.451 Euro), Ellrich (rund 74.000 Euro), oder Wipperdorf (etwa 25.000 Euro), mit knapp 31.000 Euro ist auch die Einheitsgemeinde Hohenstein auf der finanziellen Sonnenseite dabei.


