Di, 12:18 Uhr
13.03.2007
Job gemacht
Nordhausen (nnz). Die Arbeitgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) hat jetzt ihren Bericht für das Jahr 2006 vorgelegt. Dabei konnten die wichtigsten Kriterien, die auch die Arbeit der Behörde widerspiegeln deutlich übertroffen werden.
Beispiel Integrationsquote: Unter einer Integration verstehen die Fachleute die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit, den Übergang in die wirtschaftliche Selbständigkeit oder die Aufnahme einer Berufsausbildung. Die Planungen für das Jahr 2006 sahen dafür die Zahl von 2.010 Frauen und Männern vor. Tatsächlich konnten 2.169 Personen integriert werden, das entspricht einer Quote von 18.5 Prozent.
Hinter dieser Zahl und der daraus resultierenden Quote verbergen sich in erster Linie die Qualität der Arbeit unsere Mitarbeiter, deren Ziel vor allem darin besteht, die hilfebedürftigen und erwerbsfähigen Menschen im ersten Arbeitsmarkt zu etablieren oder ihnen den Start in eine Berufsausbildung zu ermöglichen, resümiert ARGE-Geschäftsführer Hans-Georg Müller.
In diesem Jahr – so die aktuellen Planungsvorgaben – soll die gute 2006er Quote noch einmal erhöht werden, konkret auf 19,4 Prozent. Hintergrund dieser positiven Schätzung ist natürlich auch der angelaufene Arbeitsmarkt, der jedoch vor allem nach qualifizierten Arbeitskräften sucht.
Besonderen Wert legen die Mitarbeiter der ARGE auf die Hilfebedürftigen, die jünger als 25 Jahre sind. In absoluten Zahlen ausgedrückt, konnten 587 junge Menschen in die Arbeitswelt integriert werden. In Prozentpunkten ausgedrückt ergibt sich eine Quote von 20,5 Prozent.
Beispiel Passive Leistungen: Zu den so genannten passiven Leistungen der Arbeitsgemeinschaft zählen das Arbeitslosengeld II, das Sozialgeld, die Kosten der Unterkunft und sonstige Leistungen. Hier musste Geschäftsführer Müller allerdings auch eine Steigerung gegenüber dem Jahr 2005 konstatieren. Eigentlich sollten die passiven Leistungen im Vergleich zum Jahr 2005 nur um 8,3 Prozent erhöht werden, tatsächlich gab es eine Steigerung um 10,3 Prozent. Die Ausgaben für das Arbeitslosengeld II lagen im vergangenen Jahr im Landkreis Nordhausen bei 29,6 Millionen Euro, im Jahr 2005 waren es 27,2 Millionen Euro. Ähnlich bei den Kosten der Unterkunft: Hier schlugen im vergangenen Jahr 18,8 Millionen Euro zu Buche, ein Jahr davor waren es lediglich 16,7 Millionen Euro.
Im Januar 2007 wurden zum Beispiel durch die ARGE 5.457 arbeitslose Frauen und Männer betreut, ein Jahr davor waren es 5.791, ein Rückgang um mehr als 300 Frauen und Männern. Bei den Arbeitslosen, die von der Arbeitsagentur betreut wurden, gibt es zwar einen ähnlichen Trend, doch geht dieser intensiver voran. Im Januar 2006 wurden von der Agentur für Arbeit im Landkreis Nordhausen 4.400 Frauen und Männer betreut, ein Jahr später waren es 3.246. Das war eine Differenz von 1.154 Personen.
Autor: nnzBeispiel Integrationsquote: Unter einer Integration verstehen die Fachleute die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit, den Übergang in die wirtschaftliche Selbständigkeit oder die Aufnahme einer Berufsausbildung. Die Planungen für das Jahr 2006 sahen dafür die Zahl von 2.010 Frauen und Männern vor. Tatsächlich konnten 2.169 Personen integriert werden, das entspricht einer Quote von 18.5 Prozent.
Hinter dieser Zahl und der daraus resultierenden Quote verbergen sich in erster Linie die Qualität der Arbeit unsere Mitarbeiter, deren Ziel vor allem darin besteht, die hilfebedürftigen und erwerbsfähigen Menschen im ersten Arbeitsmarkt zu etablieren oder ihnen den Start in eine Berufsausbildung zu ermöglichen, resümiert ARGE-Geschäftsführer Hans-Georg Müller.
In diesem Jahr – so die aktuellen Planungsvorgaben – soll die gute 2006er Quote noch einmal erhöht werden, konkret auf 19,4 Prozent. Hintergrund dieser positiven Schätzung ist natürlich auch der angelaufene Arbeitsmarkt, der jedoch vor allem nach qualifizierten Arbeitskräften sucht.
Besonderen Wert legen die Mitarbeiter der ARGE auf die Hilfebedürftigen, die jünger als 25 Jahre sind. In absoluten Zahlen ausgedrückt, konnten 587 junge Menschen in die Arbeitswelt integriert werden. In Prozentpunkten ausgedrückt ergibt sich eine Quote von 20,5 Prozent.
Beispiel Passive Leistungen: Zu den so genannten passiven Leistungen der Arbeitsgemeinschaft zählen das Arbeitslosengeld II, das Sozialgeld, die Kosten der Unterkunft und sonstige Leistungen. Hier musste Geschäftsführer Müller allerdings auch eine Steigerung gegenüber dem Jahr 2005 konstatieren. Eigentlich sollten die passiven Leistungen im Vergleich zum Jahr 2005 nur um 8,3 Prozent erhöht werden, tatsächlich gab es eine Steigerung um 10,3 Prozent. Die Ausgaben für das Arbeitslosengeld II lagen im vergangenen Jahr im Landkreis Nordhausen bei 29,6 Millionen Euro, im Jahr 2005 waren es 27,2 Millionen Euro. Ähnlich bei den Kosten der Unterkunft: Hier schlugen im vergangenen Jahr 18,8 Millionen Euro zu Buche, ein Jahr davor waren es lediglich 16,7 Millionen Euro.
Im Januar 2007 wurden zum Beispiel durch die ARGE 5.457 arbeitslose Frauen und Männer betreut, ein Jahr davor waren es 5.791, ein Rückgang um mehr als 300 Frauen und Männern. Bei den Arbeitslosen, die von der Arbeitsagentur betreut wurden, gibt es zwar einen ähnlichen Trend, doch geht dieser intensiver voran. Im Januar 2006 wurden von der Agentur für Arbeit im Landkreis Nordhausen 4.400 Frauen und Männer betreut, ein Jahr später waren es 3.246. Das war eine Differenz von 1.154 Personen.

