Sa, 06:45 Uhr
03.03.2007
nnz-Rückspiegel: Kodex und Arbeitsplätze
Nordhausen (nnz). Immer noch Wahlkampf und eine Fahrt von Bochum nach Urbach, das waren einige der Themen, über die die nnz am 3. März 2006 berichtete. Was sonst noch los war, das erfahren Sie mit dem Klick auf MEHR.
Politiker sollen unterschreiben
Norbert Klodt (CDU) will Oberbürgermeister in Nordhausen werden. Zuvor aber muß er – wie alle anderen Kandidaten – wahlkämpfen. Dieser Wahlkampf, das betonte der Christdemokrat mehrfach, solle fair geführt werden. Ein Kodex soll die Spielregeln festlegen. Norbert Klodt hat an die Spitzen der etablierten Parteien sowie an die anderen Kandidaten einen offenen Brief geschrieben. Er will nicht, dass die Kandidaten in der Wahlkampfauseinandersetzung durch unsachliche Polemik beschädigt werden. Die Würde und das Ansehen anderer Kandidaten darf nicht verletzt werden, schreibt Norbert Klodt und schlägt einen Wahlkampfkodex vor, dem die anderen per Unterschrift beitreten sollen... ausführlich im nnz-Archiv
Von Bochum nach Urbach
Es ist eigentlich nicht ungewöhnlich, mit dem Auto von Bochum nach Urbach zu fahren. Wenn das allerdings mit voller Pulle im wahrsten Sinne des Wortes geschieht, dann kümmert sich die Polizei um den Fahrer. So geschehen gestern. Ein 55jähriger Urbacher kam von einer Dienstfahrt wieder in seinem Heimatort an. Aufmerksame Menschen beobachteten den Mann, wie er torkelnd seinen mobilen Untersatz verließ. Die Polizei rückte mit einem Alkomat an und staunte nicht schlecht: 3,9 Promille zeigte das Teil an. Den Führerschein konnten die Beamten nicht sicherstellen, den hatten vermutlich schon Kollegen von ihnen an sich genommen. Der Urbacher muß nun mit weitreichenden Konsequenzen und einem Packen von Anzeigen rechnen.
Neue Arbeitsplätze
Im EC-BIC am Rande von Nordhausen ist jetzt die pure Innovation eingezogen. Ein international agierender Konzern hat seine Deutschland-Filiale eröffnet. Gut für die Vermietsituation des BIC. Für wen das noch gut ist, das wollte die nnz schon mal wissen und erhielt eine Vorladung. Junior Artist – so nennt sich die Firma aus Norwegen, die sich seit mehreren Jahren dem Gesang an den Schulen gewidmet hat und damit Geld verdient. Von Norwegen aus ging es nach Dänemark, Finnland, Schweden oder Neuseeland. Was macht die Firma, die in ihrer Vorladung zum Pressegespräch angibt, 16 Menschen neue Arbeit und Hoffnung zu geben? Ein Blick ins Internet ist aussagekräftig. Die Idee ist folgende: Ein Mitarbeiter von Junior Artist reist mit einem mobilen Aufnahmestudio von Schule zu Schule, von Kindergarten zu Kindergarten und nimmt schöne Lieder der Mädchen und Jungen auf... ausführlich im nnz-Archiv
Entscheidung vor Gericht
Gestern fand vor dem Thüringer Sportgericht in Gotha eine Verhandlung statt. Der FC Gera hatte Wacker Nordhausen wegen der Nichtfreigabe von Marco Weißhaupt erklagt. Gera hat das Verfahren klar verloren. Die Sportrichter verwiesen in ihrer Entscheidung darauf, dass sich der Ostthüringer Verein zwischen dem 1. Januar und dem 31. Januar – also innerhalb der Wechselfrist – mit dem Nordhäusern ins Benehmen hätten setzen müssen. Da es jedoch keine Kontaktaufnahme gab, haben die Geraer keinerlei Anspruch. Das Verfahren hatte auch innerhalb des Thüringer Fußballverbandes für Interesse gesorgt, der Verband schickte mit Achim Zeng den Verantwortlichen für das Paß- und Meldewesen nach Gotha... ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzPolitiker sollen unterschreiben
Norbert Klodt (CDU) will Oberbürgermeister in Nordhausen werden. Zuvor aber muß er – wie alle anderen Kandidaten – wahlkämpfen. Dieser Wahlkampf, das betonte der Christdemokrat mehrfach, solle fair geführt werden. Ein Kodex soll die Spielregeln festlegen. Norbert Klodt hat an die Spitzen der etablierten Parteien sowie an die anderen Kandidaten einen offenen Brief geschrieben. Er will nicht, dass die Kandidaten in der Wahlkampfauseinandersetzung durch unsachliche Polemik beschädigt werden. Die Würde und das Ansehen anderer Kandidaten darf nicht verletzt werden, schreibt Norbert Klodt und schlägt einen Wahlkampfkodex vor, dem die anderen per Unterschrift beitreten sollen... ausführlich im nnz-Archiv
Von Bochum nach Urbach
Es ist eigentlich nicht ungewöhnlich, mit dem Auto von Bochum nach Urbach zu fahren. Wenn das allerdings mit voller Pulle im wahrsten Sinne des Wortes geschieht, dann kümmert sich die Polizei um den Fahrer. So geschehen gestern. Ein 55jähriger Urbacher kam von einer Dienstfahrt wieder in seinem Heimatort an. Aufmerksame Menschen beobachteten den Mann, wie er torkelnd seinen mobilen Untersatz verließ. Die Polizei rückte mit einem Alkomat an und staunte nicht schlecht: 3,9 Promille zeigte das Teil an. Den Führerschein konnten die Beamten nicht sicherstellen, den hatten vermutlich schon Kollegen von ihnen an sich genommen. Der Urbacher muß nun mit weitreichenden Konsequenzen und einem Packen von Anzeigen rechnen.
Neue Arbeitsplätze
Im EC-BIC am Rande von Nordhausen ist jetzt die pure Innovation eingezogen. Ein international agierender Konzern hat seine Deutschland-Filiale eröffnet. Gut für die Vermietsituation des BIC. Für wen das noch gut ist, das wollte die nnz schon mal wissen und erhielt eine Vorladung. Junior Artist – so nennt sich die Firma aus Norwegen, die sich seit mehreren Jahren dem Gesang an den Schulen gewidmet hat und damit Geld verdient. Von Norwegen aus ging es nach Dänemark, Finnland, Schweden oder Neuseeland. Was macht die Firma, die in ihrer Vorladung zum Pressegespräch angibt, 16 Menschen neue Arbeit und Hoffnung zu geben? Ein Blick ins Internet ist aussagekräftig. Die Idee ist folgende: Ein Mitarbeiter von Junior Artist reist mit einem mobilen Aufnahmestudio von Schule zu Schule, von Kindergarten zu Kindergarten und nimmt schöne Lieder der Mädchen und Jungen auf... ausführlich im nnz-Archiv
Entscheidung vor Gericht
Gestern fand vor dem Thüringer Sportgericht in Gotha eine Verhandlung statt. Der FC Gera hatte Wacker Nordhausen wegen der Nichtfreigabe von Marco Weißhaupt erklagt. Gera hat das Verfahren klar verloren. Die Sportrichter verwiesen in ihrer Entscheidung darauf, dass sich der Ostthüringer Verein zwischen dem 1. Januar und dem 31. Januar – also innerhalb der Wechselfrist – mit dem Nordhäusern ins Benehmen hätten setzen müssen. Da es jedoch keine Kontaktaufnahme gab, haben die Geraer keinerlei Anspruch. Das Verfahren hatte auch innerhalb des Thüringer Fußballverbandes für Interesse gesorgt, der Verband schickte mit Achim Zeng den Verantwortlichen für das Paß- und Meldewesen nach Gotha... ausführlich im nnz-Archiv

