Di, 09:18 Uhr
29.01.2002
Bullen und Bären im nnz-Aktien-Tipp
Nordhausen/Frankfurt (nnz). Die nnz bietet in lockerer Folge Analysen und Markteinschätzungen an. Das Material wird nnz von der Helaba zur Verfügung gestellt. Heute: 29.1.2002
Die Standardwerte an der New Yorker Stock Exchange konnten sich nach zwischenzeitlichen Kursverlusten wieder leicht ins Plus retten. Zum Einen wurden die Kurse vom eingeleiteten Konkursverfahren des einstigen Börsenliebling Global Crossing belastet und zum Anderen konnten die Zahlen von American Express nicht gerade überzeugen. Der Gewinn je Aktie fiel von 0,50 Cent auf 0,22 Cent. Auch könnte das Liquiditätsproblem von Global Crossing Einfluss auf die gesamte Telekommunikationsbranche haben. Der Dow Jones 30 Index, der die 30 wichtigsten Industriewerte enthält, verabschiedete sich mit einem Aufschlag von 0,26 Prozent auf 9.865,75 Punkte. Der marktbreitere S&P 500 Index verzeichnete hingegen ein Minus von 0,02 Prozent auf 1.133,06 Punkte. Die Technologiebörse konnte sich ebenfalls nach einer kleinen Berg und Talfahrt wieder ins Plus retten. Der Nasdaq Composite Index schloss 0,32 % auf 1943,92 Punkte fester. Wichtig für den heutigen Börsentag in Amerika dürfte die FED Sitzung sein, die heute Abend beginnt.
Auch der deutsche Aktienmarkt konnte gestern fester schließen. Allerdings gab es hierfür eine gewisse Begründung. Der IFO-Index wurde gestern morgen veröffentlicht und konnte den Markt mit seiner besser als erwarteten Einschätzung überzeugen. Der Dax konnte anschließend auf knapp über die Marke von 5200 Punkte laufen. Dieser Bereich ist zur Zeit ein großer Widerstand für den Dax. Ich bleibe also genau wie gestern bei meiner Einschätzung, dass der Bereich 5180 bis 5200 einen großen Widerstand darstellt. Auch die erste Indikation in unserem gerechneten vorbörslichen Dax liegt mit 5166 unter diesen Marken. Unterstützungen nach unten liegen im Bereich 5080 Punkten. Nach dem Konkursantrag von Global Crossing in Amerika dürfen wir gespannt sein welche Auswirkungen das auf die europäischen Telekom-Firmen haben wird. Schon gestern gab es einen großen Bericht in der FT-Deutschland über die Probleme in dieser Branche.
Jörg Dechert, Aktienhandel
Autor: nnz
Die Standardwerte an der New Yorker Stock Exchange konnten sich nach zwischenzeitlichen Kursverlusten wieder leicht ins Plus retten. Zum Einen wurden die Kurse vom eingeleiteten Konkursverfahren des einstigen Börsenliebling Global Crossing belastet und zum Anderen konnten die Zahlen von American Express nicht gerade überzeugen. Der Gewinn je Aktie fiel von 0,50 Cent auf 0,22 Cent. Auch könnte das Liquiditätsproblem von Global Crossing Einfluss auf die gesamte Telekommunikationsbranche haben. Der Dow Jones 30 Index, der die 30 wichtigsten Industriewerte enthält, verabschiedete sich mit einem Aufschlag von 0,26 Prozent auf 9.865,75 Punkte. Der marktbreitere S&P 500 Index verzeichnete hingegen ein Minus von 0,02 Prozent auf 1.133,06 Punkte. Die Technologiebörse konnte sich ebenfalls nach einer kleinen Berg und Talfahrt wieder ins Plus retten. Der Nasdaq Composite Index schloss 0,32 % auf 1943,92 Punkte fester. Wichtig für den heutigen Börsentag in Amerika dürfte die FED Sitzung sein, die heute Abend beginnt.Auch der deutsche Aktienmarkt konnte gestern fester schließen. Allerdings gab es hierfür eine gewisse Begründung. Der IFO-Index wurde gestern morgen veröffentlicht und konnte den Markt mit seiner besser als erwarteten Einschätzung überzeugen. Der Dax konnte anschließend auf knapp über die Marke von 5200 Punkte laufen. Dieser Bereich ist zur Zeit ein großer Widerstand für den Dax. Ich bleibe also genau wie gestern bei meiner Einschätzung, dass der Bereich 5180 bis 5200 einen großen Widerstand darstellt. Auch die erste Indikation in unserem gerechneten vorbörslichen Dax liegt mit 5166 unter diesen Marken. Unterstützungen nach unten liegen im Bereich 5080 Punkten. Nach dem Konkursantrag von Global Crossing in Amerika dürfen wir gespannt sein welche Auswirkungen das auf die europäischen Telekom-Firmen haben wird. Schon gestern gab es einen großen Bericht in der FT-Deutschland über die Probleme in dieser Branche.
Jörg Dechert, Aktienhandel

