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Fr, 15:26 Uhr
09.02.2007

Mit verantwortlich

Nordhausen (nnz). Die Energieversorger standen und stehen im Fokus der Kritik hinsichtlich ihrer Preisgestaltung. Der dickste Brocken beim Preis für die Kilowattstunde sind jedoch – staatliche Abgaben...


"Die Erhöhung der Mehrwertsteuer zum Jahresbeginn ist der größte Posten beim Anstieg der Strompreise." Das erklärte Eberhard Meller, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin, zur neuen Untersuchung der Strompreis-Entwicklung für Haushalte.

Ein Drei-Personen-Musterhaushalt zahlte Anfang 2007 rund 59 Euro im Monat für Strom. Das waren im Bundesdurchschnitt 4,6 Prozent mehr als im Vorjahr, ermittelte der Branchenverband VDEW. Der reine Strompreis sei dabei um rund einen Euro im Monat gestiegen. Höhere Beschaffungskosten hätten sich dabei ebenso ausgewirkt wie die Kürzungen der Netzentgelte durch die Bundesnetzagentur.

Die Abgaben nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz wuchsen für den Musterhaushalt 2007 um 0,11 und die Mehrwertsteuer um 1,65 Euro im Monat, ermittelte der Branchenverband. Die Kosten nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz seien dagegen im Vergleich zum Vorjahr um 0,14 Euro im Monat gesunken. "Steuern und Abgaben sind weiterhin der größte Posten der Stromrechnung für Haushalte", betonte Meller.

Der Staatsanteil läge bei rund 40 Prozent der Ausgaben. Dieser Staatsanteil liege 2007 fast doppelt so hoch wie 1998 zu Beginn des Wettbewerbs im Strommarkt. "Der reine Netto-Strompreis - also vor Steuern und Abgaben - ist dagegen 2007 immer noch gut fünf Prozent günstiger als vor der Liberalisierung", erklärte Meller.
Autor: nnz

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