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Di, 19:00 Uhr
03.02.2026
Aus dem Finanzausschuss

Platz für das Elterntaxi, Hilfe für Casinos und ein Kompromiss

Im Streit um die Nutzung der Dorfgemeinschaftshäuser zeichnet sich ein Kompromiss ab, zum Vorschlag von „Elternhaltestellen“ nahe den Grundschulen ist man sich uneins und ein Vorstoß der Nordhäuser CDU, den Glücksspielhallen unter die Arme zu greifen, stößt auf Skepsis - all das gab es heute im Finanzausschuss zu hören…

Im Ratskeller tagte heute der Finanzausschuss der Stadt Nordhausen (Foto: agl) Im Ratskeller tagte heute der Finanzausschuss der Stadt Nordhausen (Foto: agl)

SPD will Elternhaltestellen einrichten
Die Sozialdemokraten haben die Idee eingebracht, an bestimmten Stellen „Elternhaltestellen“ nahe der Grundschulen einzurichten. Ziel sei es, dass Verkehrschaos vor den Schulen zumindest abzumildern und den Kindern einen sicheren und kurzen Schulweg zu gewährleisten, erklärte der Fraktionsvorsitzende der SPD im Nordhäuser Stadtrat, Hans-Georg Müller.

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Als Beispiel führte Müller das morgendliche Treiben vor der Grundschule Käthe-Kollwitz an, zu den Stoßzeiten sei hier kaum ein Durchkommen, selbst die Busse hätten Schwierigkeiten. „Elternhaltestellen“ sollen Abhilfe schaffen, kurze Haltepunkte, die zum Beispiel gegenüber der Deutschen Bank oder dem Jugendclubhaus eingerichtet und entsprechend ausgewiesen werden könnten, so der Vorschlag der SPD. Weitere Standorte seien in der Rudolf-Breitscheid-Straße und am Petersberg denkbar, heißt es im Antrag .

Begehungen mit dem Kinder- und Jugendstadtrat sowie mit Direktoren und Lehrern habe es gegeben, fügte Bürgermeisterin Rieger an, auch mit der Polizei habe man die Idee besprochen. Nach einem Jahr würde die Maßnahme evaluiert werden, die Anfahrt direkt vor der Schule wäre weiterhin möglich.

Zweifel an dem Vorhaben äußerte die AfD, man verlagere lediglich das Problem und verlängere die Schulwege, führte Frank Kramer an, zudem zweifele er an der Akzeptanz der Eltern. Grundsätzlich sei die Idee nicht verkehrt, man müsse das Pferd aber andersherum aufzäumen und die Möglichkeit eingehend durch Fachämter und Polizei prüfen lassen.

Der Kostenpunkt: rund 62.000 Euro, unter anderem für Verkehrszeichen und Beleuchtung, die aktuell nicht im Haushalt verankert sind, gab Oberbürgermeister Buchmann zur Diskussion hinzu. Im Ausschuss enthielt sich die Mehrheit der Mitglieder ihrer Stimme, weiter geht es im Stadtrat kommende Woche.

Kompromiss für Dorfgemeinschaftshäuser gefunden
Für Diskussionen im Nordhäuser Orbit sorgten Ende vergangenen Jahres Pläne, die Nutzungsordnung für die „öffentlichen kulturellen Einrichtungen in den Ortsteilen“ zu überarbeiten - sprich für die Dorfgemeinschaftshäuser. Eine Anpassung war dringend nötig, das bisherige Regelwerk stammt noch aus dem Jahr 2006.

Ein erster Entwurf kam unter den Ortsteilbürgermeistern nicht gut an, man steckte die Köpfe zusammen und verfasste eine eigene Fassung des Regelwerks.

Vier Hauptforderungen umfasst die überarbeitete Version, erläuterte Michael Kramer (CDU) im Ausschuss, selbst Bürgermeister in Hesserode und heute „Überbringer“ der Forderungen:
  • Vereine und all das, was das Dorfleben bereichert sollte die Häuser umsonst nutzen dürfen, als Beispiele führt Kramer das Kaffeekränzchen der Omas oder die Mitgliederversammlung der im Ort aktiven Vereine an
  • Der Vorschlag eines zu entrichteten „Pfands“ wurde als sinnlos abgelehnt
  • Die Mieterhöhung sollte moderat gestaltet werden, angelehnt an der Reallohnentwicklung
  • Das Vergabeverfahren für Mieter sollte unkompliziert bleiben


Der letzte Schliff am Antrag wurde heute in Zusammenarbeit mit dem Amt angelegt, berichtet Kramer. Mit den gefundenen Kompromissen könne man leben, auch wenn nicht auf alle Forderungen vollumfänglich eingegangen wurde, etwa beim Vergabeverfahren. Die Neuordnung sei nun „rechtssicher, vorzeigbar und ein Gewinn für die Ortsteile“, meinte der Ortsteilbürgermeister und bat um Zustimmung. Man habe keinen „Kompromiss auf kleiner Flamme“, sondern eine Variante, die funktioniert, vielleicht die nächsten 20 Jahre, sekundierte der OB. Das Votum im Ausschuss fiel einstimmig aus.

CDU will Casinos unter die Arme greifen
Die CDU schlägt vor, den Betreibern von Glücksspiel-Casinos in Nordhausen bis Ende 2028 unter die Arme zu greifen. Die rechneten aus diversen Gründen - darunter steigende Personalkosten und veraltete Gesetze zur Inflationsanpassung - mit sinkenden Umsätzen, der wirtschaftliche Druck sei „erheblich“ und „existenzbedrohend“, heißt es im Antrag der Christdemokraten .

Bisher führen die Betreiber zehn Prozent ihres Bruttoumsatzes an die Stadt ab, geht es nach der CDU würde diese Regelung durch einen festen Betrag von 150 Euro pro Monat und Spielautomat ersetzt. Man würde so Arbeitsplätze und das legale Glücksspiel absichern.

Dem gegenüber stehen die Zahlen, die der Oberbürgermeister zur Hand hat: im Jahr 2022 nahm die Stadt über die „Spielapparatesteuersatzung“ insgesamt 322.000 Euro ein, gefolgt von 370.000 Euro im Jahr darauf und weiteren Steigerungen in den Folgejahren. In 2025 belief sich der Zufluss ins Stadtsäckel auf fast eine halbe Million Euro, der Bruttoumsatz der Glücksspielhallen dürfte also bei rund fünf Millionen gelegen haben, rechnet Buchmann vor. Mit dem Steuersatz von zehn Prozent liege Nordhausen im Thüringer Vergleich im unteren Bereich, wobei man mit 165 Spielautomaten aber eine vergleichsweise hohe Dichte an Geräten habe (in Eisenach zählt man 140 Geräte, in Gotha sind es 160). Die Pläne der CDU könnten Mindereinnahmen für die Stadt von rund 215.000 Euro bedeuten, schloss der OB seine Anmerkungen.

Kern des Problems seien Vorgaben auf Landes- und Bundesebene, die man lokal nicht lösen könne, die Fraktionen der Stadt seien da der falsche Ansprechpartner für die Betreiber, meint Marco Rossmann von der Bürgerliste Südharz. Für die SPD wies Georg Müller noch einmal auf die strikte, gesetzliche Reglementierung des Glücksspiels in Deutschland und die Online-Konkurrenz hin. So wie die Sache im Moment stehe, würde man den Betreibern über eine Zeit helfen, die nur noch schwerer werde. Für die AfD war die Intention des Antrages richtig, nicht aber die Ausführung. Ähnliche Lösungen wie sie die CDU vorschlägt gäbe es bisher nur in sehr wenigen Städten, darunter Bleicherode und Leinefelde, war aus dem Fachamt zu hören.

Einig wurde man sich am Ende nicht, mit zwei „Ja“ sowie zwei „Nein“ Stimmen und sechs Enthaltungen wurde das Thema in den Stadtrat verlegt.
Angelo Glashagel
Autor: red

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Kommentare
Betrachter
03.02.2026, 19:36 Uhr
Glücksspielcasinos
unter die Arme greifen? Was geht denn hier ab? Demnächst vielleicht auch Opiumhöhlen unterstützen?
nic
03.02.2026, 20:11 Uhr
Casino’s unter die Arme greifen…
.. spült Geld in die Kassen und vernichtet Existenzen .
Ich bin weiterhin dafür.
KlausMüller1960
04.02.2026, 05:30 Uhr
Absolut kein Gewissen...
Wer den Casinos unter die Arme greift und damit quasi Existenzen vernichtet und Suchtverhalten fördert würde meiner Meinung nach auch den Crack Dealer vom Hauptbahnhof unterstützen.
KeinKreisverkehr
04.02.2026, 07:25 Uhr
Busse oder Spielhallen.
Wenn man die zusätzlichen Einnahmen der Spielapparatesteuersatzung nehmen und in besseren Schulbusverkehr und Geh- und Radwege investieren würde, hätte man gleich zwei Probleme gelöst. Warum fährt jemand sein Kind mit dem Auto zu Schule? Entweder weil es selbst, mangelnder Wege, nicht sicher laufen oder Fahrrad fahren kann oder weil der Busverkehr nicht zumutbar ist. Beides kann man ändern. Aber das würde ja Kindern und Familien WIRKLICH helfen. Also ist da leider nix zu machen.

Da macht ein CDU'ler Lobbyarbeit für einen Kumpel der eine Spielhalle besitzt. Anders kann ich mir diesen abstrusen, Existenzen vernichtenden Vorschlag nicht erklären. Ich wünsche jedem der dafür stimmt einen Angehörigen mit Spielsucht oder selbst betroffen zu sein.
Wie Bitte
04.02.2026, 07:33 Uhr
Ich bin ja durchaus dafür, Existenzen zu sichern und vor Arbeitslosigkeit zu retten,
aber: Spielcasinos durch öffentliche Gelder finanziell zu unterstützen...?
Das erscheint mir denn doch fragwürdig.
Erpel1311
04.02.2026, 08:01 Uhr
Sorry
das ich frage. Aber was bitte haben die von der CDU geraucht? Casinos unterstützen? Das macht mich sprachlos. Also ob man das Geld nicht besser einsetzen könnte?
nohra
04.02.2026, 08:28 Uhr
Ja die CDU
Man kann wieder sehen wie auch in der Bundespolitik was diese Partei Priorisiert
Flitzpiepe
04.02.2026, 09:20 Uhr
Eigentlich
bräuchten Parteien inzwischen auch eine Glücksspiellizenz.
Das geht ja bei denen inzwischen ab wie im Casino.
Dann wäre 'Hilfe für Casinos' eine versteckte Parteienfinanzierung.
Da aber Casinos mit der niedrigsten Gewinnquote keine Lizenz bekommen, geht die AfD dabei wohl leer aus.
Der lange Frost schadet wohl einigen 'Politikern' sehr.
nemoi
04.02.2026, 09:35 Uhr
Elterntaxi...
das problem zu lösen wäre eine ernsthafte kontrolle vor den schulen durch polizei und ordnungsamt
zugeparkte gehwege, halten in 2. und 3. reihe duch SUV und andere Dicke Autos. man muss mal genau hinschauen wer da seine kinder direkt vor die schule fährt.
leute die alle regeln ignorieren.
absolutes halteverbot wäre die beste lösung
RWE
04.02.2026, 09:59 Uhr
Keine Elterntaxis
Die Kinder können mit dem Schulbus fahren oder laufen. Die Helikoptereltern würden ja am liebsten bis vor das Klassenzimmer fahren und die Lehrer bashen, warum der hochbegabte Nachwuchs keinen glatten einser Schnitt hat...
Das Spektakel mit den Elterntaxis ist wirklich vor jeder Schule zu beobachten. Das provoziert Unfälle und ist kein Beitrag die Kinder zur Selbstständigkeit zu erziehen. Wenn es mal wirklich knapp wird und eine Autofahrt nötig ist, dann kann man an einer ruhigen Ecke halten und dem Kind hundert Meter Zusatzweg zumuten.
Übrigens habe ich nicht gewußt, dass deutsche Städte so vom Glücksspiel profitieren. Schlimm genug. Vielleicht sollte der Landrat seine Vollzugsbeamten mal in die Groschenlöcher schicken und die Leute zur Arbeit bringen. Da hätten alle mehr davon...
abc123
04.02.2026, 10:02 Uhr
Verhalten der CDU
Ich bin ebenfalls sehr verwundert bzw. schockiert über einen solchen Antrag der CDU. Ich verstehe aber auch die anderen Stadträte nicht. Wieso wird so etwas nicht sofort abgelehnt sondern erst noch einmal in den Stadtrat gegeben? Die Zahlen von Buchmann zeigen doch eindeutig, dass die Branche Jahr für Jahr mehr umsetzt. Warum sollte man solchen Unternehmern helfen? Wir haben viel zu viele Spielhallen und es werden nach wie vor mehr. Das Geschäft scheint sich also definitiv zu lohnen.

Das in dieser Thematik dann auch noch von "existensbedrohend" gesprochen wird ist an tragischer Komik kaum noch zu überbieten. Schließlich sind es die Spielhallen, die in großer Regelmäßigkeit die wirtschaftliche Existenz ihrer, in vielen Fällen abhängigen, Kunden vernichten.
Frau Besucher
04.02.2026, 15:40 Uhr
Politische Prioritätenfrage
Sehr geehrte Stadtratsmitglieder,
sehr geehrte Verwaltung,

Kinder werden in dieser Stadt längst bis vor die Schultür gefahren – nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Sorge. Unsichere Schulwege, unübersichtlicher Verkehr, fehlende Präsenz. Eltern stehen morgens im Stau vor Grundschulen, weil sie ihre Kinder schützen wollen.

Und was wird diskutiert?
👉 Elternhaltestellen für 62.000 Euro – damit das Problem nicht gelöst, sondern verlagert wird.
👉 Echte Schulwegsicherheit? Tempo 30, sichere Querungen, Schulwegkontrollen, Prävention? Dafür fehlt offenbar die Priorität.
👉 Gleichzeitig: steuerliche Entlastung für Glücksspielhallen, weil deren Umsätze angeblich „existenzbedrohend“ sind – bei rund fünf Millionen Euro Bruttoumsatz.

Was gern ausgeblendet wird: Viele Kinder kommen aus dem ländlichen Raum. Schulen vor Ort fallen zunehmend weg. Kinder laufen frühmorgens zur Bushaltestelle, um anschließend lange Zeit im Schulbus zu sitzen – vom Dorf am Rand des Landkreises in die nächstgrößere Ortschaft zur Schule. Oft allein, oft sehr früh. Aber natürlich ist das alles nur „subjektives Empfinden“.

Eltern wissen dennoch: Es gibt keine Garantie, dass das Kind sicher ankommt. Ansprachen aus Autos heraus hat es auch hier gegeben. Steigende Messerinzidenzen sind statistisch erklärbar. Reale Unsicherheit gilt als Gefühl. Politik verwaltet Angst statt Sicherheit.

Wir leben nicht mehr im sozialistischen Osten vor 40 Jahren, wo Kinder unbehelligt unterwegs sein konnten. So zu tun, als wäre das noch der Maßstab, ersetzt keine Sicherheitskonzepte.

Dass Eltern ihre Kinder fahren, ist kein Erziehungsfehler. Es ist eine logische Reaktion auf ein Umfeld, in dem Sicherheit diskutiert und verwaltet wird – aber nicht konsequent hergestellt.

Die Prioritäten sind eindeutig: Für Kinder braucht es Prüfaufträge, Pilotphasen und Enthaltungen. Für Spielautomaten reicht der Hinweis auf wirtschaftlichen Druck.

Vielleicht liegt das eigentliche Problem nicht vor den Schulen, sondern im politischen Koordinatensystem: Kinder kosten Geld. Automaten bringen Geld.

Eine Stadt, die ihre Kinder nicht sicher zur Schule kommen lässt, aber Glücksspielautomaten schont, sollte sich fragen, wessen Zukunft sie eigentlich plant.
Wanderwölfin
04.02.2026, 17:41 Uhr
Elterntaxi
Die grossen Kinder können mit dem Schulbus fahren.
Albi
04.02.2026, 18:44 Uhr
Glücksspiel und sachliche Debatte - eine schmale Gratwanderung
Ich verstehe sehr gut, warum dieses Thema so emotional diskutiert wird. Spielsucht kann Familien zerstören – und wer das erlebt hat, reagiert verständlicherweise sensibel. Gerade deshalb ist mir eine sachliche Einordnung wichtig:

Bei dem Antrag geht es nicht darum, Spielhallen mit Steuergeld zu unterstützen oder öffentliche Mittel umzuleiten. Es geht um eine zeitlich befristete Anpassung der Spielapparatesteuer bis Ende 2028 – danach gilt automatisch wieder die bisherige Regelung.

Legale Spielhallen arbeiten heute unter sehr strengen Vorgaben (OASIS-Sperrsystem, Aufsicht, Jugendschutz, technische Grenzen, Zertifizierungen). Diese Regeln sind wichtig für den Verbraucherschutz – sie verursachen aber hohe Kosten. Gleichzeitig sind zentrale Spielparameter seit Jahrzehnten stark begrenzt. Kosten steigen, Einnahmen lassen sich nicht einfach erhöhen.

Im Finanzausschuss wurde gesagt: höhere Steuereinnahmen = höhere Umsätze. Das ist so nicht automatisch richtig, denn Steuereinnahmen können auch deshalb steigen, weil der Steuersatz mehrfach erhöht wurde. Das heißt nicht, dass es den Betrieben besser geht – oft ist es genau andersherum.

Wichtig ist auch: Wenn legale Standorte wirtschaftlich wegfallen, verschwindet Glücksspiel nicht. Es verlagert sich in unregulierte Online-Angebote oder illegale Hinterzimmerangebote – dort gibt es weniger Schutz und keine kommunalen Einnahmen. Das kann niemand wollen, der Verbraucherschutz ernst meint.

Und ja: Busse, Schulwege und Kinder müssen Priorität haben. Aber hier wird kein Geld „von Kindern weggenommen“. Es geht darum, ob die Stadt ihre Einnahmebasis stabil hält – oder durch Schließungen am Ende dauerhaft weniger Handlungsspielraum hat.

Ich wünsche mir eine sachliche Debatte, die Betroffene ernst nimmt – und gleichzeitig die Realität anerkennt: Legale, kontrollierte Angebote sind Teil von Verbraucherschutz und Ordnung.
Kobold2
04.02.2026, 19:28 Uhr
Ja wer kennt sie nicht
Die unsicheren Schulwege, auf Grund des vielen Verkehrs und den Missachtungen von Tempo 30 Zonen, und dem Unverständnis, wenn diese eingeführt und um Park und Halteverbotszonen erweitert werden. Ja das gehört alles mehr kontrolliert, während man seinen Nachwuchs mit der Familiensänfte zur Schule schaukeln "muss" und wehe man wird bei dieser "zwingenden Notwendigkeit" auch noch dabei erwischt, wie man die Regeln, die man von anderen fordert, selbst nicht einhält. Dann ist es wieder Bevormundung und Abzocke. Schulbus, Fahrrad, oder zu Fuß ist ja wegen der Gefährlichkeit für die zur Bewegungarmut erzogenen Kids, keine Option. Dabei ist man Teil und Ursache des Problems.
Andernorts sind Elterntaxis schon lange verboten. Das wird auch noch in der angehängten Region ankommen. Ich freue mich dann hier auf die Kommentare.
Wanderwölfin
04.02.2026, 20:23 Uhr
Eltern und Oma und Opa Taxi
Ich sage nur Wiedigsburg, die reinste Katastrophe.
Novize
04.02.2026, 20:35 Uhr
Casino Royal aus Salza
Man glaubt gar nicht, wieviele Eigentore Iffland für seine CDU noch schießen will. Da unterschreibt er einen Antrag auf steuerliche Entlastung der Glücksspielanbieter - bedeutet Geld fehlt für Pflichtaufgaben. Und dann rechnet ihm der Oberbürgermeister auch noch die Einnahme der Casinos vor und Iffie zieht immer noch nicht zurück.
Gebührenerhöhungen für alle mittragen (Kita bis Abwasser) und die Casinobetreiber schonen!
Das ist ein Schildbürgerstreich mit Anlauf vom Kreisarchivar, Verleger, Ahnenforscher.
KeinKreisverkehr
05.02.2026, 16:56 Uhr
Nee Albi,
wenn ein legaler Standort wegfällt verlagert sich das auf die verbliebenen Standorte. In dem Fall 300m Luftlinie in die nächste Spielhalle vom selben Betreiber (LOL).

Seit es in meinem Dorf keinen Konsum mehr gibt destiliere ich mir das Schnäppsle auch nicht im Keller. Sondern ich gehe in den nächsten Supermarkt in der Stadt.

Der Strohmann den sie hier bauen funktioniert nicht.
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