Di, 12:53 Uhr
06.02.2007
Gemeinsam statt zweisam
Nordhausen (nnz). Die Ankündigung von Landrat Joachim Claus (CDU), mit der Fachhochschule Nordhausen in Sachen Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement verstärkt kooperieren zu wollen, wird immer konkreter. Und selbst die Stadtverwaltung Nordhausen kann sich da nicht versagen....
Davon zeugte die jüngste Zusammenkunft zwischen Studenten der Bildungseinrichtung, einer Vertreterin der Stadtverwaltung und dem Projektkoordinator für Nachhaltigkeitsmanagement im Landratsamt. Das Fachgebiet Abfallwirtschaft fungierte wieder als Gastgeber.
Koordinator Bernhard Dietrich äußerte sich in der Beratung sehr lobend über das Engagement der beiden Studenten Philipp Siegmann aus Neckarsulm und Stefan Bauer aus Bad Salzungen. Beide belegen die Fachrichtung Regenerative Energietechnik an der Nordhäuser FH und beschäftigen sich seit einigen Monaten u. a. mit dem Projekt MUE-25 (engl. - Managing urban europe). Es bedeutet soviel wie Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement mit 25 teilnehmenden Kommunen und Landkreisen Europas. Der Südharzkreis ist aktives Mitglied.
Im Rahmen dieses Projektes hatten beide Studenten bereits vor einigen Wochen einen "Indikatorenplan für eine nachhaltige Entwicklung im Landkreis Nordhausen" erarbeitet und in der Kreisverwaltung vorgestellt. Der Plan wurde nun fortgeschrieben und eine exaktere Gliederung für die Arbeitsfelder Umwelt, Wirtschaft/Wissenschaft, Soziales, Gesundheit, Kultur/Bildung, Mobilität, Verwaltung sowie Partizipation vorgenommen. Die spezifischen Indikatorendokumente werden nun gesellschaftlichen Einrichtungen, Betrieben, Gruppen und Verbänden zugeleitet. Diese sollen die auf sie fachlich zugeschnittenen Unterlagen einer kritischen Prüfung unterziehen und ggf. Korrekturen und/oder Ergänzungen vornehmen. Damit wird zugleich das Agenda 21 - Prinzip der Einbeziehung breiter gesellschaftlicher Bevölkerungsschichten und Interessengruppen für die Gestaltung dieses Zukunftsprozesses gewährleistet.
Die Akteure Gabriela Sennecke als Vertreterin der Stadtverwaltung Nordhausen, Bernhard Dietrich vom Landratsamt sowie die beiden Studenten Philipp Siegmann und Stefan Bauer (siehe Foto) haben sich zum Ziel gesetzt, den Plan für ein Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement bis Ende Februar unter Dach und Fach zu bekommen. Im Anschluss wird er dann den Fachausschüssen Wirtschaft und Umwelt des Kreistages Nordhausen vorgestellt. Den Mitgliedern dieser Ausschüsse obliegt es zu entscheiden, ob das Dokument auch im Kreistag vorgestellt und ggf. zum Beschluss erhoben werden soll.
Zwischenzeitlich bereiten sich die Akteure auf ein bedeutendes Ereignis vor. Gemeint ist die für den 30. Mai geplante Nachhaltigkeitskonferenz an der Fachhochschule Nordhausen. Als Festredner ist Gino Van Begin, ICLEI - Regionaldirektor für Europa, im Gespräch (ICLEI - Internationaler Rat für kommunale Umweltinitiativen). Im Rahmen dieser Veranstaltung will Landrat Joachim Claus auch die Mitglieder für den Projektbeirat zur Umsetzung des Kommunalen Nachhaltigkeitsmanagement berufen. Ihre Mitarbeit zugesagt haben inzwischen Landrat Joachim Claus, Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan von der Stadt Nordhausen, Prof. Dr. Viktor Wesselak von der FH Nordhausen, Dr. Klaus Wazlawik vom Haus der Nachhaltigkeit Berlin, Hans-Joachim Junker als Vorsitzender des Nordhäuser Unternehmerverbandes, ICLEI - Direktor für Nachhaltigkeitsmanagement Holger Robrecht, Thomas Koch vom Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Dompfarrer Richard Hentrich, Pfarrer Jochen Lenz vom Kirchenkreis Südharz sowie Kreistagsmitglied Gisela Hartmann.
Ziel der unterschiedlichen Aktivitäten ist es, die Vision kreativer und zukunftsbeständiger Städte, Gemeinden und Landkreise durch Bündelung und Einbeziehung aller gesellschaftlichen Kräfte Wirklichkeit werden zu lassen und aktuellen Gefahren (Klimaveränderung) rechtzeitig und angemessen begegnen zu können.
Autor: nnzDavon zeugte die jüngste Zusammenkunft zwischen Studenten der Bildungseinrichtung, einer Vertreterin der Stadtverwaltung und dem Projektkoordinator für Nachhaltigkeitsmanagement im Landratsamt. Das Fachgebiet Abfallwirtschaft fungierte wieder als Gastgeber.
Koordinator Bernhard Dietrich äußerte sich in der Beratung sehr lobend über das Engagement der beiden Studenten Philipp Siegmann aus Neckarsulm und Stefan Bauer aus Bad Salzungen. Beide belegen die Fachrichtung Regenerative Energietechnik an der Nordhäuser FH und beschäftigen sich seit einigen Monaten u. a. mit dem Projekt MUE-25 (engl. - Managing urban europe). Es bedeutet soviel wie Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement mit 25 teilnehmenden Kommunen und Landkreisen Europas. Der Südharzkreis ist aktives Mitglied.
Im Rahmen dieses Projektes hatten beide Studenten bereits vor einigen Wochen einen "Indikatorenplan für eine nachhaltige Entwicklung im Landkreis Nordhausen" erarbeitet und in der Kreisverwaltung vorgestellt. Der Plan wurde nun fortgeschrieben und eine exaktere Gliederung für die Arbeitsfelder Umwelt, Wirtschaft/Wissenschaft, Soziales, Gesundheit, Kultur/Bildung, Mobilität, Verwaltung sowie Partizipation vorgenommen. Die spezifischen Indikatorendokumente werden nun gesellschaftlichen Einrichtungen, Betrieben, Gruppen und Verbänden zugeleitet. Diese sollen die auf sie fachlich zugeschnittenen Unterlagen einer kritischen Prüfung unterziehen und ggf. Korrekturen und/oder Ergänzungen vornehmen. Damit wird zugleich das Agenda 21 - Prinzip der Einbeziehung breiter gesellschaftlicher Bevölkerungsschichten und Interessengruppen für die Gestaltung dieses Zukunftsprozesses gewährleistet.
Die Akteure Gabriela Sennecke als Vertreterin der Stadtverwaltung Nordhausen, Bernhard Dietrich vom Landratsamt sowie die beiden Studenten Philipp Siegmann und Stefan Bauer (siehe Foto) haben sich zum Ziel gesetzt, den Plan für ein Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement bis Ende Februar unter Dach und Fach zu bekommen. Im Anschluss wird er dann den Fachausschüssen Wirtschaft und Umwelt des Kreistages Nordhausen vorgestellt. Den Mitgliedern dieser Ausschüsse obliegt es zu entscheiden, ob das Dokument auch im Kreistag vorgestellt und ggf. zum Beschluss erhoben werden soll.
Zwischenzeitlich bereiten sich die Akteure auf ein bedeutendes Ereignis vor. Gemeint ist die für den 30. Mai geplante Nachhaltigkeitskonferenz an der Fachhochschule Nordhausen. Als Festredner ist Gino Van Begin, ICLEI - Regionaldirektor für Europa, im Gespräch (ICLEI - Internationaler Rat für kommunale Umweltinitiativen). Im Rahmen dieser Veranstaltung will Landrat Joachim Claus auch die Mitglieder für den Projektbeirat zur Umsetzung des Kommunalen Nachhaltigkeitsmanagement berufen. Ihre Mitarbeit zugesagt haben inzwischen Landrat Joachim Claus, Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan von der Stadt Nordhausen, Prof. Dr. Viktor Wesselak von der FH Nordhausen, Dr. Klaus Wazlawik vom Haus der Nachhaltigkeit Berlin, Hans-Joachim Junker als Vorsitzender des Nordhäuser Unternehmerverbandes, ICLEI - Direktor für Nachhaltigkeitsmanagement Holger Robrecht, Thomas Koch vom Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Dompfarrer Richard Hentrich, Pfarrer Jochen Lenz vom Kirchenkreis Südharz sowie Kreistagsmitglied Gisela Hartmann.
Ziel der unterschiedlichen Aktivitäten ist es, die Vision kreativer und zukunftsbeständiger Städte, Gemeinden und Landkreise durch Bündelung und Einbeziehung aller gesellschaftlichen Kräfte Wirklichkeit werden zu lassen und aktuellen Gefahren (Klimaveränderung) rechtzeitig und angemessen begegnen zu können.


