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Sa, 13:02 Uhr
20.12.2025
Grundwasserspiegel sinkt

Ein trockenes Jahr für Thüringen

Das Jahr 2025 war in Thüringen von Trockenheit geprägt, Symbolbild (Foto: Myriams-Fotos/pixabay.com) Das Jahr 2025 war in Thüringen von Trockenheit geprägt, Symbolbild (Foto: Myriams-Fotos/pixabay.com)
Das Thüringer Landesamt für Umwelt hat den aktuellen Statusbericht zur Niedrigwassersituation in Thüringen herausgegeben. Er zeigt ein Jahr 2025, das von außergewöhnlicher Trockenheit und sinkenden Grundwasserständen geprägt ist...

Der Bericht stützt sich auf die jüngsten Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes und des Copernicus-Klimawandeldienstes, wonach die Mitteltemperatur im hydrologischen Sommerhalbjahr (Mai bis Oktober) bei 14,9 °C lag und damit 1,5 °C über dem langjährigen Durchschnitt.

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Diese anhaltende Wärme, gepaart mit deutlich geringeren Niederschlägen, hat erhebliche Auswirkungen auf die Wasserverfügbarkeit im Freistaat. Mit 364 Millimetern Niederschlag im Hydrologischen Sommerhalbjahr 2025 lag der Niederschlag um 3 Prozent unter dem vieljährigen Mittel und um 9 Prozent unter dem Mittelwert der Periode 1991–2020. Infolgedessen traten in den Thüringer Flüssen, Bächen, Teichen und Seen häufiger Niedrigwasserphasen auf als im Vorjahr. Die Füllstände der Talsperren bewegen sich zwar noch im für die Jahreszeit üblichen Bereich, sind allerdings verbreitet die geringsten der letzten fünf Jahre zu dieser Zeit.

Besonders auffällig ist der flächendeckende Rückgang der Grundwasserstände. Zwischen März und Oktober 2025 wiesen 61 % der Messstellen niedrige Werte auf – mehr als doppelt so viele wie im niederschlagsreicheren Jahr 2024. Auch die Bodenfeuchte erreichte an mehreren Standorten historische Tiefstwerte.

Der Statusbericht, der auch die regionalen Auswirkungen und die Entwicklung der Niedrigwassersituation dokumentiert, zeigt einmal mehr, wie der Klimawandel die Wasserverfügbarkeit, den Landwirtschaftssektor und die Versorgungssicherheit in Thüringen zunehmend herausfordert.

Weitere Informationen und den vollständigen Bericht finden Sie auf der Website des Thüringer Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz: www.tlubn-thueringen.de.
Autor: red

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Kommentare
emmerssen
20.12.2025, 14:05 Uhr
So ein Schwachsinn
Der Sommer war total verregnet. Die Bauern haben endlich wieder eine ordentliche Ernte eingefahren und dann solche Nachrichten. Will man uns total verblöden oder soll damit die schon wieder steigende CO 2 Steuer schmackhaft gemacht werden? Immer schön.weiter in die selbe Kerbe hauen bringt keine Veränderung. Vielleicht sollten diese Leute bei sich selbst mit Veränderung anfangen.
Leser X
20.12.2025, 18:22 Uhr
Aua!
Wieder jemand, dessen Gefühl als Seismograf vermeintlich klüger ist als konkrete Zahlen. Wieder jemand, der davon überzeugt scheint, dass das Wetter ein Manipulator ist und uns belügt. Aua, das tut weh!
pitti7
20.12.2025, 18:59 Uhr
Wenn man...
...sucht und findet von wem "DIESE EXPERTEN" finanziert werden,dann erklären sich diese Ergebnisse von selbst!
Durch unentwegte Versuche das eigene Volk zu verarschen ist es kein Wunder,daß der Himmel über Deutschland immer blauer wird,und das ist gut so :)
Wem es nicht gefällt kann sich ja ans Umweltamt wenden und sich eine eigene Statistik erstellen lassen! ;)
Kobold2
20.12.2025, 19:14 Uhr
Wenn man
schon den Bericht anzweifelt und für Schwachsinn hält, dann doch bitte mit belegbaren Daten, oder ist die Meinung aus dem eigenen Vorgarten doch maßgebender?
HisMastersVoise
20.12.2025, 19:30 Uhr
Fakten vs Genöle
Ob das Jahr trocken ist oder nass, lässt sich am besten für jedermann an den Brücken der Stadt über die Zorge herausfinden. Dort hätte auch der Vornöler erkennen können, dass wir ein sehr trockenes Jahr hatten. Die Kiesseen haben gut 120 cm Wasserstand verloren in diesem Jahr. Das hätte man erkennen können. Aber es ist doch so vielleichter, einfach sinnlos rumzunölen. Mit dem zweiten Auge sieht man besser, wenn man es aufmacht. Besser genölt als gedacht !!
Chicago
21.12.2025, 00:25 Uhr
Pegelstände
Für mich sind die sinkenden Pegelstände der Angelgewässer im Landkreis massgebend, und die waren auch dieses Jahr wieder fallend im Jahresverlauf. Das führte auch dazu, daß an verschiedenen Gewässern nicht mehr geangelt werden durfte. Und da können sich emerson und pitty7 noch so sehr bemühen, diese Tatsachen lassen sich nicht wegkommentierten. Einfach mal sehenden Auges durch die Welt gehen.
emmerssen
21.12.2025, 09:13 Uhr
Ziel erreicht
Der Aufschrei der Community ist groß. Das die Klimaapostel mein erster Kommentar nicht gefällt war zu erwarten. Nur wird die immer höher steigende Klimasteuer das Wetter nicht ändern. Da muss man schon den wirklichen Schmutzfinken in der Welt an den Kragen gehen. Billig Importe aus diesen Ländern verbieten oder versteuern. Wäre mein Vorschlag.
diskobolos
21.12.2025, 11:23 Uhr
Dass Wetter und Klima zwei veschiedene Dinge beschreiben,
sollte jedem klar sein, der sich zu diesem Thema äußert. Ohne Zweifel kann man den Klimawandel auch in NDH spüren. Ältere Bürger werden sich z. B. daran erinnern, dass die Winter in ihrer Kindheit anders waren. Und dies kann man auch mit Fakten belegen.

In der 3SAT-Mediathek kann man die Dokumentation „Natur – Die Geschichte unseres Planeten“. sehen Die sollte man sich m. E. unbedingt einmal ansehen. Großartige, so noch nie gesehene Aufnahmen. Am Anfang geht es um Erdgeschichte, ab ca. 24 min um das Wirken der Menschen.

Verstörend und kaum erträgliche Bilder davon, wie der Mensch seine natürlichen Lebensgrundlagen zerstört. Ein Horrorfilm ist ein Ponyhof dagegen, weil Fiktion. Wer nach dem Ansehen dieses Filmes immer noch meint, die Menschheit soll einfach so weiter machen, der hat innerlich schon abgeschaltet
Kobold2
21.12.2025, 15:15 Uhr
narrativ Steuer
Steuern werden hier nicht erhoben, um das Wetter zu ändern , sondern das Verhalten, dass zu den Klimaveränderungen führt. Wenn schon dieser einfache Zusammenhang nicht erkannt wird, braucht man sich über solche Eingangskommentare und den Befürwortern dazu, nicht wundern. Daten und Fakten werden halt weiter mit einer festen, aber nicht belegbaren Meinung möglichst laut übertönt.
Wie Bitte
21.12.2025, 20:15 Uhr
"Ziel erreicht",
höhnt ein Kommentator, der vorgibt, erst gegen die offizielle Wasser/Klima-Statistik zu sein, um dann eiskalt umzuschwenken zu "wir können gegen das Wetter eh nichts machen".

Also, erstens: Wetter ist nicht Klima.
Eigentlich wollte ich mich eh nicht mehr austauschen mit Leuten, für die das dasselbe ist, und die den Klimawandel am Balkonthermometer festzustellen glauben.
Sei's drum:
Wer die zunehmende Versandung unserer Zorge beobachtet, der MUSS feststellen, dass sie von Sommer zu Sommer zu Sommer mehr austrocknet.
Wer sich im Sommer auf die Brücke Bahnhofstraße stellt, wer sich im Sommer auf die Brücke der Freiherr-von-Stein-Straße stellt, und ernsthaft behauptet, er würde keinen Rückfang der Zorge von Sommer zu Sommer zu Sommer beobachten können, der lügt.
Behaupte ich eiskalt: der lügt, weil er den Klimawandel nicht wahrgaben will, sondern lieber an ein, zwei trockenen Sommern festhält- oder, wie hier, behauptet, seinem persönlichen Balkongefühl läuft die offizielle Klimastatistik entgegen.
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