eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Mo, 15:53 Uhr
15.12.2025
Nordhausen

Chanukka Sameach

Die Stadt Nordhausen wünscht allen Menschen jüdischen Glaubensein fröhliches Chanukka Fest! Bei dem Leuchter im Fenster des Alten Rathauses, welches in Richtung Rautenstraße weist, handelt es sich um eine Leihgabe eines Nordhäuser Bürgers...

Leuchter im Rathaus (Foto: Stadt Nordhausen) Leuchter im Rathaus (Foto: Stadt Nordhausen)

Auf seinen Vorschlag hin wurde in diesem Jahr der Leuchter aufgestellt. Jeden Abend vom 14. Dezember bis zum 22. Dezember wird eine Chanukka-Kerze entzündet.

Anzeige Refinery (lang)
„Chanukka ist ein Fest der Freude, des Lebens und der Hoffnung. Daher hat mich der gestrige Anschlag auf jüdisches Leben in Sydney zutiefst erschüttert“, so Oberbürgermeister Kai Buchmann. „Antisemitismus in jeglicher Form darf keinen Platz in unserer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft haben und muss entschieden bekämpft werden!“

Chanukka, das jüdische Lichterfest, ist ein acht Tage dauerndes Fest zum Gedenken an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem. Obwohl nur Öl für einen Tag vorhanden war, brannten die Lichter des Leuchters im Tempel acht Tage, bis neues Öl gewonnen und geweiht worden war.

Die Jüdische Landesgemeinde besteht aus Gemeindemitglieder in und um die Städte Erfurt, Jena und Nordhausen. Die Stadt Nordhausen hat darüber hinaus mit Bet Shemesh seit 1992 eine städtepartnerschaftliche Verbindung nach Israel. Die damaligen Bürgermeister von Nordhausen und Bet Shemesh, Dr. Manfred Schröter und Shalom Fadida unterzeichneten im Beisein des deutschen Botschafters die Partnerschaftsurkunde.

Nordhausen ist damit die erste Stadt in den neuen Bundesländern mit einer israelischen Partnerstadt. Neben dem in Zentralisrael gelegenen historischen Bet Shemesh (deutsch: „Haus der Sonne“) wird 1952 das neue Bet Shemesh gegründet. Die Stadt verzeichnete einen starken Zustrom jüdischer Immigranten aus Nordafrika, dem Nahen und mittleren Osten und aus der ehemaligen Sowjetunion.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Hayden 69
15.12.2025, 18:09 Uhr
Fest ?
Jetzt sei mal ehrlich was müssen wir solche Feste bei uns feierabend, ich habe ja nichts gegen diese ganzen Glaubensgemeinschaften, aber feiern , Dems oder sonst irgendwas das gehört nicht in dieses Land, alles dort wo es hingehört.
Wir feiern in Israel oder ähnlichen Staaten auch keine kirchlichen oder politischen Feste.
P.Burkhardt
15.12.2025, 19:24 Uhr
Ein schönes Chanukka-Fest...
...wünscht die Stadt ! Tolle, beachtenswerte Geste nach dem Überfall in Australien .

Weltweit feiern Glaubensgemeinschaften ihre Feste - selbst wenn sie eine Minderheit bilden, unter Anderem auch in Israel ...wie u.A. das Osterfest in Jerusalem und sogar in den palästinensischen Gebieten - man denke z.B. mal an die Weihnachtsfeierlichkeiten der christlichen Minderheit in Bethlehem.

Freuen wir uns doch einfach für und mit unseren Mitmenschen.
emmerssen
15.12.2025, 21:04 Uhr
Ist schon toll
Israel führt einen Krieg nach dem anderen und wir feiern mit ihnen fröhlich Feste. Warum muss sich eigentlich Deutschland immer überall positionieren? Warum halten wir uns nicht einfach mal aus allem raus. Andere Länder können das doch auch und fahren gut damit. Siehe die Schweiz.
P.Burkhardt
15.12.2025, 21:30 Uhr
nicht Deutschland positioniert sich...
...im Artikel positioniert sich nur die Stadt Nordhausen...

Ja...und ich... im Kommentar positioniere mich auch 😉

Ganz am Rande... Israel ist ein Staat, Juden, eine Glaubensgemeinschaft.
KeinKreisverkehr
16.12.2025, 08:59 Uhr
Ich habe nichts gegen [...], aber....
Wenn man diese magischen Worte liest weiß man genau, dass man gleich eine richtige Granate eines Kommentars lesen wird.

Hayden 69 hat hier nicht enttäuscht, danke dafür.
Bodo Bagger
16.12.2025, 11:36 Uhr
Einige haben es wohl immer noch nicht mit bekommen,
dass jüdische Kultur, Religion und Lebensart eben keine importierte Kultur ist, sondern über Jahrhunderte parallel zum Christentum gewachsene Identität dieses Landes darstellt.

Mag für einige befremdlich klingen und die damit verbundenen Bräuche mögen einigen auch fremd erscheinen, tatsächlich finden sich aber fast alle jüdischen Traditionen auch in christlichen Bräuchen und Traditionen wieder.
warumauchimmer
16.12.2025, 12:34 Uhr
Letztens fragte...
Herr Greiner in seinem Artikel zum Weihnachtsmarkt in Halle ja:
"warum werden eigentlich die Sicherheitsvorkehrungen für jüdische Einrichtungen wie Synagogen oder Schulen Jahr für Jahr weiter erhöht? Auch außerhalb jüdischer Festtage?"

Die Reaktionen unter diesem Artikel sind ein Teil der Antwort.

Fast so irritierend wie dass der Anschlag auf die Synagoge in Halle 2019 vollkommen ignoriert wurde.
Bodo Bagger
16.12.2025, 13:38 Uhr
tatsächlich, und das geben vor allem die Zahlen des BKA
zur politisch motivierten Gewalt wieder, dürfte einer der Hauptgründe für die ständig steigenden Sicherheitsmaßnahmen eben nicht ausschließlich in der Gefahr von rechtsextremistischen Tätern und Anschlägen zu suchen sein.

Die alltägliche Gefahr, gleichschwellig wie auch latent und unterschwellig stellt dabei islamistischer Alltagsterror dar, der europaweit dazu führt, dass immer mehr Menschen jüdischen Glaubens besonders aus den westeuropäischen Wohlstandsstaaten mit ihren progressiv linken Regierungen gen Israel auswandern. Und das sind, schaut man sich die Stories hinter den Zahlen an, längst nicht mehr Einzelfälle, sondern System.

Dazu passend dann auch die Hofierung von Hamas Gewalttätern, die folkloristische Verklärung der Anschläge und barbarischen Morde vom 07.10. als palästinensischer Freiheitskampf und die Goutierung dieser Taten vorallem durch linke Journalisten und Parteien.
warumauchimmer
16.12.2025, 14:38 Uhr
Deswegen...
... schrieb ich auch deutlich von "ein Teil der Antwort".
Ich habe nie behauptet das ausschließlich von Rechtsextremen Gefahr ausgeht. Ich habe nur auf das gezeigt, was sich bei Vielen hier im toten Winkel befindet.
Es ist doch eben ein untrügliches Zeichen das etwas gehörig schief läuft, wenn Leute offen der Meinung sind dass der jüdische Glauben und das Leben dieses Glaubens nicht in dieses Land gehören und dies auch noch nicht unerheblichen Zuspruch erhält.
An dem Punkt waren wir schon einmal und es wurde von da an nur noch dunkler...

Leider ist es inzwischen eine vergebliche Müh von gewissen Kreisen ein Minimum an Selbstreflektion zu erwarten.
Kommentar hinzufügen
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)