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Mi, 19:37 Uhr
24.01.2007

Zurück geblieben

Nordhausen (nnz). In Thüringen soll Bürokratie abgebaut werden. Das jedenfalls tönt die Politik in Berlin und Erfurt. Doch so richtig zufrieden ist die mittelständische Wirtschaft damit nicht.


Als „zaghaften Schritt in die richtige Richtung“ bezeichnete der Kreisgeschäftsführer des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Volker Beiersdorf, die geplanten Maßnahmen zum Bürokratieabbau des zweiten Mittelstandsentlastungsgesetzes (MEG II).

„Bürokratie wird von den Mittelständlern als Haupthemmnis unternehmerischen Handelns empfunden. Laut dem aktuellen Marburger Mittelstands-Barometer steht die Belastung durch Überregulierung und Bürokratie noch vor Finanzierungsproblemen und Steuererhöhungen auf Platz 1 der Negativ-Rangliste“, sagte der Mittelstandsvertreter.

Zwar seien die vorgesehenen Erleichterungen bei Buchhaltungs- und Statistikpflichten für Kleinunternehmen positiv zu bewerten. „Mit einem voraussichtlichen Einsparvolumen von nur 60 Millionen Euro bleibt das MEG II jedoch weit hinter den Möglichkeiten zurück. Umso mehr, als der Gesetzgeber gleichzeitig den Unternehmen neue Bürokratie aufgebürdet hat“, so Beiersdorf mit Blick auf das Antidiskriminierungsgesetz.

„Die Bundesregierung lässt bislang den nötigen Biss bei Deregulierung und Bürokratieabbau vermissen. Deshalb hoffen wir jetzt auf den Bundestag, der das MEG II nachbessern muss“, betonte Beiersdorf.
Autor: nnz

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