Fr, 09:06 Uhr
12.12.2025
Adventskonzert
Stimmungsvoller Jahresabschluss am Herder-Gymnasium
Mit einem festlichen Auftakt begann am Mittwoch das traditionelle Weihnachtskonzert am Herder-Gymnasium. Doch bereits vor Beginn des eigentlichen Programmes herrschte auf dem kleinen Weihnachtsmarkt im Dachgeschoss der Wiedigsburg reger Andrang...
Die zwölften Klassen hatten mit großem Einsatz und Fleiß zahlreiche Stände vorbereitet und lockten mit dem Ausschank von Glühwein, Kuchen und Gebäck Groß und Klein in die vorweihnachtliche Atmosphäre. Für die jüngeren Besucher gab es zudem viele tolleStationen zum Mitmachen: Basteln, Spielen, Linoldrucke ausprobieren oder sich bei einer Weihnachtsausgabe von Stadt-Land-Fluss miteinander messen – Langeweile konnte hier jedenfalls nicht aufkommen. Die Oberstufenschüler betreuten die jüngsten Gäste aufmerksam und geduldig und trugen wesentlich zur warmen, familiären Stimmung bei.
Um 18 Uhr öffnete dann die Aula des Gymnasiums und ließ die Gäste zum eigentlichen Höhepunkt des Abends eintreten. Zu Beginn des Konzertes hieß Schulleiter Andreas Trump das Publikum Willkommen und richtete in seiner Ansprache den Blick auf die besondere Stimmung der Adventszeit, der sowohl eine gewisse Hektik anhaftet, als auch ein Streben nach Ruhe und Gemeinschaft. Er appellierte an das Publikum, sich vom Chor und den Klängen des Weihnachtskonzerts tragen zu lassen und sich gemeinsam auf die kommenden Festtage einzustimmen. Außerdem sprach er den Chorleitern und allen Mitwirkenden für ihr großes Engagement und ihre Unterstützung ein herzliches Dankeschön aus. Unter der Leitung von Martina Lübbecke und unter Begleitung von Lorenz Lauer am Klavier sowie Sylke Franz-Prauße am Cello eröffnete der Schulchor und erfasste das Publikum augenblicklich mit einem stimmungsvollen Einstieg.
Es folgten Beiträge, die von klassischen bis zu modernen Elementen reichten und das breite musikalische Spektrum weihnachtlicher und festlicher Stücke eindrucksvoll zeigten: Leonie Flohr berührte das Publikum mit Maria durch ein Dornwald ging. Vatima Valiyeva beeindruckte mit Loch Lomond an der Geige. Helene Müller präsentierte auf der Gitarre Prélude No. 1 von Heitor Villa Lobos, bevor Elina Berg am Klavier zum Tanz der Zuckerfee einen klangvollen Akzent setzte. Mit dem Klassiker Feliz Navidad brachte das Ukulelenensemble der Klasse 8.1 unter Leitung von Sylke Franz-Prauße fröhliche Leichtigkeit in den Saal. Einen ruhigen und besinnlichen Kontrast bildete das Gedicht Ein kleines Licht von Elke Bräunling, das im Wechsel von der Moderation vorgetragen wurde. Es erinnerte an die Kraft kleiner Gesten in einer oft rastlosen Zeit und leitete über zu sinnlicheren musikalischen Beiträgen. Lina Kurch und Alexander Busew sangen die Gary Jules – Version von Mad World, gefolgt von Sofia Wolf, die mit Tears in Heaven ein tief bewegendes Gitarrenstück darbot. Der Musikkurs der zwölften Klasse unter der Leitung von Dr. Irina Gemsa setzte mit Verleih uns Frieden und Kyrie zwei eindringliche Höhepunkte, die traditionelle Motive mit moderner Interpretation verbanden.
Mit einem heiteren Blick auf die alljährliche Frage nach den Weihnachtsgeschenken führte die Moderation anschließend weiter durch das Programm. Heaven von Bryan Adams performten Lina Kurch und Lennon Becker als eindrucksvolles Duo auf der Bühne, bevor Lotta Vopel das Publikum mit ihrem Klavierspiel zu When a child is born verzauberte. Helene Müller und Sofia Wolf interpretierten gemeinsam Just a Song, und Fröhliche Weihnacht sorgte für einen warmen Übergang zum Auftritt des Lehrerchores der schließlich mit Santa Claus is coming to town begeisterte.
Ein kraftvolles Schlagzeugsolo von Tristan Finn Scherffling rundete diesen Programmteil ab und animierte das Publikum zum Mitklatschen. Der letzte Teil des Programms gehörte noch einmal ganz dem Schulchor. Ding Dong Bells leitete den feierlichen Abschluss des Programmes ein, gefolgt vom augenzwinkernden Weihnachtsblues". Zum Schluss versammelten sich alle Mitwirkenden nochmal auf der Bühne. Spürbar waren Stolz und Erleichterung über den reibungslosen Ablauf und das ergreifende Ergebnis nach vielen Wochen und Monaten voller Vorbereitungen und Proben, die sich nun ausgezahlt hatten.
Mit Happy X-mas schloss das Konzert mit dem perfekten Song, der das gesamte Publikum zum Mitsingen ermunterte. Der abschließende Applaus und die lautstarken Bitten um eine Zugabe sprachen für sich und wurden zum größten Lob für die Auftretenden. Nach dem Konzert trat Schulleiter Andreas Trump erneut ans Mikrofon und korrigierte mit einem Schmunzeln seine eigene Formulierung vom Beginn des Abends: Das Konzert sei nicht nur gut, sondern hervorragend gewesen und er sei dankbar für diese alljährliche Tradition, deren Umsetzung wieder einmal so viele Menschen zusammengebracht habe. Zugleich verabschiedete er – ebenso wie die Moderation – die Gäste mit herzlichen Wünschen für die kommenden Festtage.
Einen großen Anteil am Gelingen des Abends hatten die vielen Menschen, die mit großer Sorgfalt zusammenwirkten. Die Leitung des Chors sowie die komplette Organisation für das Konzert lag allein in den Händen von Martina Lübbecke. Sie sammelte im Vorfeld die Schülerbeiträge, stellte das Programm ausgesprochen stimmig zusammen und organisierte die Generalprobe. Ihr Verdienst war es auch, dass zwischen wechselnden Stundenplänen und knappen Zeitfenstern regelmäßige Proben des Chors stattfinden konnten. Sarah Schollmeyer, welche für die Technik verantwortlich war, gelang es zudem mithilfe von Timo Klein, die Bühne den ganzen Abend über in wenigen Augenblicken zu verwandeln. Das Moderationsteam bestehend aus Theodor Nüßle, Maren Lüttich und Sofia Wolf, welche die Moderation selbst ausformulierte, führte mit viel Charme und Leichtigkeit durch den Abend.
Ein besonderer Dank gilt darüber hinaus allen Musikschullehrerinnen und Musikschullehrern, die mit Geduld und fachlichem Geschick im Hintergrund die musikalische Entwicklung der Schülerinnen und Schüler begleiten und die vielen Talente eines solchen Konzertes überhaupt erst fördern. Ebenso trug die Fachschaft Kunst wesentlich zur festlichen Atmosphäre bei, indem sie die Aula liebevoll ausgestaltete und sich im Vorfeld um die Erstellung der Werbeplakate kümmerte. Einen besonderen Blickfang und den neuen Hintergrund für das gesamte Bühnenspiel bot nicht zuletzt der neue Wandvorhang, welchen Dorothea Menard in eigener Arbeit geschaffen hatte. Für die zahlreichen Spenden kann ebenfalls nur ausführlich gedankt werden!
Philipp Kugelmeier
Anm. d. Red.:Der Text wurde vom Verfasser korrigiert und neu veröffentlicht
Autor: redDie zwölften Klassen hatten mit großem Einsatz und Fleiß zahlreiche Stände vorbereitet und lockten mit dem Ausschank von Glühwein, Kuchen und Gebäck Groß und Klein in die vorweihnachtliche Atmosphäre. Für die jüngeren Besucher gab es zudem viele tolleStationen zum Mitmachen: Basteln, Spielen, Linoldrucke ausprobieren oder sich bei einer Weihnachtsausgabe von Stadt-Land-Fluss miteinander messen – Langeweile konnte hier jedenfalls nicht aufkommen. Die Oberstufenschüler betreuten die jüngsten Gäste aufmerksam und geduldig und trugen wesentlich zur warmen, familiären Stimmung bei.
Um 18 Uhr öffnete dann die Aula des Gymnasiums und ließ die Gäste zum eigentlichen Höhepunkt des Abends eintreten. Zu Beginn des Konzertes hieß Schulleiter Andreas Trump das Publikum Willkommen und richtete in seiner Ansprache den Blick auf die besondere Stimmung der Adventszeit, der sowohl eine gewisse Hektik anhaftet, als auch ein Streben nach Ruhe und Gemeinschaft. Er appellierte an das Publikum, sich vom Chor und den Klängen des Weihnachtskonzerts tragen zu lassen und sich gemeinsam auf die kommenden Festtage einzustimmen. Außerdem sprach er den Chorleitern und allen Mitwirkenden für ihr großes Engagement und ihre Unterstützung ein herzliches Dankeschön aus. Unter der Leitung von Martina Lübbecke und unter Begleitung von Lorenz Lauer am Klavier sowie Sylke Franz-Prauße am Cello eröffnete der Schulchor und erfasste das Publikum augenblicklich mit einem stimmungsvollen Einstieg.
Es folgten Beiträge, die von klassischen bis zu modernen Elementen reichten und das breite musikalische Spektrum weihnachtlicher und festlicher Stücke eindrucksvoll zeigten: Leonie Flohr berührte das Publikum mit Maria durch ein Dornwald ging. Vatima Valiyeva beeindruckte mit Loch Lomond an der Geige. Helene Müller präsentierte auf der Gitarre Prélude No. 1 von Heitor Villa Lobos, bevor Elina Berg am Klavier zum Tanz der Zuckerfee einen klangvollen Akzent setzte. Mit dem Klassiker Feliz Navidad brachte das Ukulelenensemble der Klasse 8.1 unter Leitung von Sylke Franz-Prauße fröhliche Leichtigkeit in den Saal. Einen ruhigen und besinnlichen Kontrast bildete das Gedicht Ein kleines Licht von Elke Bräunling, das im Wechsel von der Moderation vorgetragen wurde. Es erinnerte an die Kraft kleiner Gesten in einer oft rastlosen Zeit und leitete über zu sinnlicheren musikalischen Beiträgen. Lina Kurch und Alexander Busew sangen die Gary Jules – Version von Mad World, gefolgt von Sofia Wolf, die mit Tears in Heaven ein tief bewegendes Gitarrenstück darbot. Der Musikkurs der zwölften Klasse unter der Leitung von Dr. Irina Gemsa setzte mit Verleih uns Frieden und Kyrie zwei eindringliche Höhepunkte, die traditionelle Motive mit moderner Interpretation verbanden.
Mit einem heiteren Blick auf die alljährliche Frage nach den Weihnachtsgeschenken führte die Moderation anschließend weiter durch das Programm. Heaven von Bryan Adams performten Lina Kurch und Lennon Becker als eindrucksvolles Duo auf der Bühne, bevor Lotta Vopel das Publikum mit ihrem Klavierspiel zu When a child is born verzauberte. Helene Müller und Sofia Wolf interpretierten gemeinsam Just a Song, und Fröhliche Weihnacht sorgte für einen warmen Übergang zum Auftritt des Lehrerchores der schließlich mit Santa Claus is coming to town begeisterte.
Ein kraftvolles Schlagzeugsolo von Tristan Finn Scherffling rundete diesen Programmteil ab und animierte das Publikum zum Mitklatschen. Der letzte Teil des Programms gehörte noch einmal ganz dem Schulchor. Ding Dong Bells leitete den feierlichen Abschluss des Programmes ein, gefolgt vom augenzwinkernden Weihnachtsblues". Zum Schluss versammelten sich alle Mitwirkenden nochmal auf der Bühne. Spürbar waren Stolz und Erleichterung über den reibungslosen Ablauf und das ergreifende Ergebnis nach vielen Wochen und Monaten voller Vorbereitungen und Proben, die sich nun ausgezahlt hatten.
Mit Happy X-mas schloss das Konzert mit dem perfekten Song, der das gesamte Publikum zum Mitsingen ermunterte. Der abschließende Applaus und die lautstarken Bitten um eine Zugabe sprachen für sich und wurden zum größten Lob für die Auftretenden. Nach dem Konzert trat Schulleiter Andreas Trump erneut ans Mikrofon und korrigierte mit einem Schmunzeln seine eigene Formulierung vom Beginn des Abends: Das Konzert sei nicht nur gut, sondern hervorragend gewesen und er sei dankbar für diese alljährliche Tradition, deren Umsetzung wieder einmal so viele Menschen zusammengebracht habe. Zugleich verabschiedete er – ebenso wie die Moderation – die Gäste mit herzlichen Wünschen für die kommenden Festtage.
Einen großen Anteil am Gelingen des Abends hatten die vielen Menschen, die mit großer Sorgfalt zusammenwirkten. Die Leitung des Chors sowie die komplette Organisation für das Konzert lag allein in den Händen von Martina Lübbecke. Sie sammelte im Vorfeld die Schülerbeiträge, stellte das Programm ausgesprochen stimmig zusammen und organisierte die Generalprobe. Ihr Verdienst war es auch, dass zwischen wechselnden Stundenplänen und knappen Zeitfenstern regelmäßige Proben des Chors stattfinden konnten. Sarah Schollmeyer, welche für die Technik verantwortlich war, gelang es zudem mithilfe von Timo Klein, die Bühne den ganzen Abend über in wenigen Augenblicken zu verwandeln. Das Moderationsteam bestehend aus Theodor Nüßle, Maren Lüttich und Sofia Wolf, welche die Moderation selbst ausformulierte, führte mit viel Charme und Leichtigkeit durch den Abend.
Ein besonderer Dank gilt darüber hinaus allen Musikschullehrerinnen und Musikschullehrern, die mit Geduld und fachlichem Geschick im Hintergrund die musikalische Entwicklung der Schülerinnen und Schüler begleiten und die vielen Talente eines solchen Konzertes überhaupt erst fördern. Ebenso trug die Fachschaft Kunst wesentlich zur festlichen Atmosphäre bei, indem sie die Aula liebevoll ausgestaltete und sich im Vorfeld um die Erstellung der Werbeplakate kümmerte. Einen besonderen Blickfang und den neuen Hintergrund für das gesamte Bühnenspiel bot nicht zuletzt der neue Wandvorhang, welchen Dorothea Menard in eigener Arbeit geschaffen hatte. Für die zahlreichen Spenden kann ebenfalls nur ausführlich gedankt werden!
Philipp Kugelmeier
Anm. d. Red.:Der Text wurde vom Verfasser korrigiert und neu veröffentlicht































































