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Di, 08:58 Uhr
11.11.2025
AfD Nordhauen zum 9. und 10. November 1989

Schicksalstage für das deutsche Volk

"Das Jahr 1989 war ein Jahr mit vielen Ereignissen, vor allem für die Menschen die in der damaligen DDR lebten. Ich war zu dieser Zeit gerade 22 Jahre alt und durfte dies miterleben." So schrieb uns Sven Grunert, der Keissprecher der Nordhäuser AfD...

"Schon Monate zuvor rebellierten einige Bürger der alternativen Szene, die zum Beispiel mit Friedensgebeten in der Leipziger Nikolaikirche den Anfang der friedlichen Revolution machten. In den ersten Wochen dieser Bewegung gab es noch viele Verhaftungen und Repressionsmaßnahmen der Volkspolizei und Staatssicherheit gegen die alternative Szene. Aus den anfänglich stillen Protesten entwickelte sich die Montagsdemos, zu Beginn in Leipzig und später in vielen Stätten der damaligen DDR. Von Woche zu Woche wurden es mehr und mehr Menschen, die ihren Unmut öffentlich machten. Je mehr Menschen auf die Straße gingen umso weniger dachten sie über die Konsequenzen ihres Handelns und was eventuell noch kommen könnte nach. Die Bezirksleitung der SED forderte einige Wochen vor dem 9. November 1989, die Elitetruppen der Nationalen Volksarmee an, die einen Eventuellen Aufstand, wenn nötig auch mit Waffengewalt beenden sollten. Das Luftsturmregiment 40 „Willi Sänger“ wurde Ende Oktober von Lehnin nach Leipzig verlegt, dort sollte die 3 Hundertschaften als schnelle Eingreiftruppe fungieren. In Leipzig übte das Luftsturmregiment 40 den Ernstfall gegen die eigenen Bürger. Sie kamen aber zum Glück nie zum Einsatz, da sich innerhalb der Truppe ein Widerstand aufbaute, der letztendlich zu einer schweren inneren Krise der Truppe führte.
Wenige Tage vor dem 9. November demonstrierten in der DDR-Hunderttausende Menschen, beispielsweise am 6. November über 900.000 Menschen in Leipzig.
Die Menschen die vor sechsunddreißig Jahren auf die Straße gingen, wollten ihre Sehnsüchte auf Freiheit, Selbstbestimmung und freies Reisen nachtruck verleihen, an diesem Tag begegneten sich die friedliche Revolution und der Untergang einer Diktatur.
Die Hoffnung auf Freiheit erreicht an diesem Tag den Höhepunkt als Günter Schabowski, die berühmte Aussage während der Pressekonferenz am
9. November 1989 aussprach: „Nach meiner Kenntnis – ist das sofort, unverzüglich.“ Er verkündete die neue Regelung für private Reisen ins Ausland, als er auf eine Frage zur Gültigkeit des Beschlusses reagierte. Diese Aussage löste noch am selben Abend einen Massenandrang an den Grenzübergängen aus und führte zur Öffnung der Berliner Mauer. Am 10. November öffneten sich die Grenzen am Grenzübergang Duderstadt-Worbis und am 11. November in Ellrich- Walkenried.
In diesen Tagen hat das ostdeutsche Volk gezeigt, das ein Volk mit seiner öffentlichen Präsenz, Masse und Willen alles erreichen kann.
Wenn wir dies auf die heutige Situation in unserem Land reflektiert, kann man sagen dass es viele Parallelen gibt. Die Kartellparteien SPD, CDU, Linke und Grüne schränken die Meinungsfreiheit ein, Andersdenkende werden ausgegrenzt, Kritik an Missständen wird als Hetze und Verstoß gegen das Grundgesetz ausgelegt. Die Opposition wird deformiert, vom Verfassungsschutz beobachtet, als Extremisten und Vaterlandsverräter beschimpft, Beweise für solche Behauptungen Fehlanzeige. Dies sind aber klare Zeichen der Zeit die uns sagen, dass die Eliten der Kartellparteien, Angst um ihre Macht und Wohlstand haben. Bei ihren Lösungsfindungen spielt das deutsche Volk keine große Rolle.
Die Alternative für Deutschland ist die einzige Partei, die unser deutsches Volk wieder zu Souveränität, Freiheit und wirtschaftlichen Wohlstand führen kann."
Sven Grunert
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
GerKobold
11.11.2025, 09:24 Uhr
Dankeschön!
...dem ist nix hinzuzufügen!
Audio
11.11.2025, 11:33 Uhr
Ich stimme Ihnen vollkommen zu , Herr Grunert !
Ich habe 1989 die gleichen euphorischen Situationen erlebt wie Sie und dem damaligen Bundeskanzler voll vertraut ! Gutgläubig, wie wir Ossis eben waren. Aber spätestens, als Kohl mit seinen Kreuzrittern ("Treuhand"genannr) anrückte und viele Betriebe (auch die, welche noch konkurrenzfähig waren und jahrelang in die BRD geliefertert hatten) kaputt machten oder billig an westdeutsche Kapitalisten verscheuerten, wurde mir auf einmal vieles klar! Hautnah habe ich miterlebt, wie der Betrieb, in dem ich tätig war, von ursprünglich 3200 auf 600 Arbeitsplätze reduziert und an einen westdeutschen Konzern billig verscherbelt wurde. In dieser Zeit verloren in der Ex-DDR ca. 6,5 Millionen Bürger ihre Arbeit. Die DDR-Wirtschaft wurde systematisch zerschlagen - in die freigewordenen Führungspositionen setzte man (bis heute !) westdeutsche "Fachkräfte" ein. Das Ergebnis nach 35 Jahren Gesamtdeutschland: die ostdeutschen Bundesländer werden unterbewertet, ausgebeutet und schlechter bezahlt . Die Hauptschuld an diesem beschämenden Ergebnis der hochgelobten "Wende" hat eine Partei, welche das berühmte "C" auf ihre Fahne geschrieben hat, aber aus Profitgier die positiven Aspekte christlicher Nächstenliebe ignoriert.
Ex-post
11.11.2025, 13:39 Uhr
kein Beitrag
"Die Alternative für Deutschland ist die einzige Partei, die unser deutsches Volk wieder zu Souveränität, Freiheit und wirtschaftlichen Wohlstand führen kann."

Hat 89 die SED auch von sich gesagt. Dann sind wir endlich dagegen auf die Straße gegangen.

Im Beitrag ist noch mehr an SED Wortlaut.
Mitternacht
11.11.2025, 15:45 Uhr
"wirtschaftlichen Wohlstand" aber nur für Besserverdiener.
Frau Weidel wollte ja auf Nachfrage keine Zahlen nennen, aber Geringverdiener mit zwei Kindern haben nach den Steuerplänen der AfD tatsächlich rund 1800€ pro Jahr weniger (!) im Portemonnaie. Entlastet werden nur Besserverdiener. Dass die AfD dennoch so viele Wähler gerade beim "Kleinen Mann" hat - naja, es hinterfragt halt keiner die schöne Parole von "alle Ausländer raus, dann ist für jeden mehr Geld da".
Rechnerisch mag das stimmen, es wird nur beim "Kleinen Mann" nicht ankommen. Das tut es nie, auch und gerade unter der AfD nicht.

Die braucht es, um die eigenen, verdoppelten Gehälter zu finanzieren (von 12000€ plus weitere Zulagen auf nun fast 30.000€ pro Monat) welche sich Weidel und Chrupalla gegönnt haben. Man muss ja erstmal für sich selbst sorgen, um dann weiter die Mär vom "wirtschaftlichen Wohlstand" für den Kleinen Mann unter's Volk zu tragen:
Keine Erhöhung des Mindestlohnes, keine Mietbremse, der Euro-Austritt sorgt für die Erhöhung der Exportpreise, Rückkehr zur Kohle- und Atomindustrie verteuert die Strompreise, statt sie zu senken usw usf: Ja, was für ein "wirtschaftlicher Wohlstand", Herr Grunert, was für ein wirtschaftlicher Wohlstand kommt da auf uns zu. Aber die Ausländer, welche im Billiglohn-Sektor arbeiten, die sind wenigstens alle weg.

Ich sehe schon die blühenden Landschaften, welche Sie uns da versprechen.
Waldemar Ceckorr
11.11.2025, 17:20 Uhr
die blühenden landschaften
hatte ein anderer versprochen !

der waldi
heyDu!
11.11.2025, 17:43 Uhr
die AFD ist ...
die einzige Partei, die das deutsche Volk mit populistischen Aussagen spaltet. Ängste unters Volk bringt, die erwissener maßen unbegründet sind.

Frau Weidel liebt Deutschland so sehr, dass sie lieber in der Schweiz lebt.
Kobold2
11.11.2025, 19:11 Uhr
Die Parallelen
werden ja gern herbeigeredet um sich irgendwie besser zustellen. Bei "Kartellparteien " kann man auch keine Sachlichkeit weiter erwarten, genausowenig, wie konstruktive Oppositionsarbeit. Es folgen die bekannten leeren Worthülsen von Ausgrenzung, angeblich eingeschränkten Meinungsfreiheit,die genau genommen ein Problem mit der Kritik an der geäusserten Meinung ist, während man gleichzeitig alles Mögliche ins Netz stellt, und auch noch behauptet es gäbe keinen Anlass für den Verfassungsschutz hier tätig zu werden. Dabei hat international schon die ID Fraktion die Zusammenarbeit aufgekündigt. Da ist man im Ausland schon aufmerksamer, als unser Verfassungsschutz.
Sich hier mit den mutigen Menschen von 89 auf eine Stufe zu stellen, ist mehr als anmaßend. Heute muss niemand damit rechnen, dass eine friedliche Demo mit Armee und Polizeigewalt niedergeknüppelt. Selbst in SDH bestand die Gefahr, das man die verwandschaftlichen Verbindungen nach Berlin dazu ausnutzen würde.
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