Do, 12:53 Uhr
04.01.2007
Oper & Co. werden mehr kosten
Nordhausen (nnz). Immer noch ist die Finanzierung seitens des Landes ab dem Jahr 2009 nicht gesichert. Sicher hingegen sind höhere Preise für die Theaterkarten. Auch Ermäßigungen werden wegfallen. Die nnz mit Einzelheiten.
Der Aufsichtsrat der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH hat in seiner letzten Aufsichtsratssitzung des Jahres 2006 notwendige Preiserhöhungen ab Sommer 2007 beschlossen. Für die Stadt Nordhausen als Hauptgesellschafterin muss allerdings noch der Stadtrat der Anpassung zustimmen.
Der Beschluss sieht eine Erhöhung der Eintrittspreise um durchschnittlich acht Prozent vor. Der durchschnittliche Kartenpreis von bisher 13 Euro für eine Opernvorstellung steigt damit auf etwa 14 Euro, für eine Schauspielvorstellung von 10,50 Euro auf 11 Euro.
Veränderungen wird es auch bei den Ermäßigungen geben. In der teuersten Platzgruppe wird ab Sommer keine Ermäßigung mehr gewährt. Rentner sollen ab der kommenden Spielzeit nicht mehr automatisch eine Ermäßigung erhalten, da der Rentenbezug heute längst nicht immer mit Bedürftigkeit einhergehe. Vielmehr gibt es immer mehr Arbeitnehmer mit geringen Einkommen und hohen finanziellen Belastungen, so Verwaltungsdirektor Wolfgang Schwerdtfeger. Deshalb steige die Ermäßigung für die verbleibenden Berechtigten. So erhalten auch Rentner, die Inhaber des Nordhausen- bzw. Sondershausen-Passes sind, selbstverständlich eine deutliche Ermäßigung auf den Kartenpreis. So kommen auch sie wie seit vielen Jahren ab fünf Euro pro Karte in jede reguläre Vorstellung.
Die Gründe für die Erhöhung sind steigende Kosten – auch in Verbindung mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer. Die Preisanpassung ist aber auch notwendig, um die Eigeneinnahmen im Verhältnis zu den Zuschüssen von Land und Kommunen weiter zu verbessern. Besonders in den vergangenen Monaten der Theaterfinanzierungsdiskussionen waren immer wieder die im Vergleich zu anderen Bundesländern niedrigen Eigeneinnahmequoten der Thüringer Theater kritisiert worden, so Schwerdtfeger.
Vor einigen Jahren hatte der Aufsichtsrat der Nordthüringer Theater-Orchester-GmbH bereits beschlossen, die Eintrittspreise daher alle zwei Jahre um acht bis zehn Prozent zu erhöhen.
Wir hoffen sehr auf das Verständnis unserer Besucher in diesen für uns schwierigen Zeiten. Der Verwaltungschef versicherte jedoch: Unsere treuesten Besucher, die Theater- und Konzert-Abonnenten, die von der Umstellung besonders betroffen sind, erhalten von uns rechtzeitig ein besonderes Angebot für den Übergang.
Autor: nnzDer Aufsichtsrat der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH hat in seiner letzten Aufsichtsratssitzung des Jahres 2006 notwendige Preiserhöhungen ab Sommer 2007 beschlossen. Für die Stadt Nordhausen als Hauptgesellschafterin muss allerdings noch der Stadtrat der Anpassung zustimmen.
Der Beschluss sieht eine Erhöhung der Eintrittspreise um durchschnittlich acht Prozent vor. Der durchschnittliche Kartenpreis von bisher 13 Euro für eine Opernvorstellung steigt damit auf etwa 14 Euro, für eine Schauspielvorstellung von 10,50 Euro auf 11 Euro.
Veränderungen wird es auch bei den Ermäßigungen geben. In der teuersten Platzgruppe wird ab Sommer keine Ermäßigung mehr gewährt. Rentner sollen ab der kommenden Spielzeit nicht mehr automatisch eine Ermäßigung erhalten, da der Rentenbezug heute längst nicht immer mit Bedürftigkeit einhergehe. Vielmehr gibt es immer mehr Arbeitnehmer mit geringen Einkommen und hohen finanziellen Belastungen, so Verwaltungsdirektor Wolfgang Schwerdtfeger. Deshalb steige die Ermäßigung für die verbleibenden Berechtigten. So erhalten auch Rentner, die Inhaber des Nordhausen- bzw. Sondershausen-Passes sind, selbstverständlich eine deutliche Ermäßigung auf den Kartenpreis. So kommen auch sie wie seit vielen Jahren ab fünf Euro pro Karte in jede reguläre Vorstellung.
Die Gründe für die Erhöhung sind steigende Kosten – auch in Verbindung mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer. Die Preisanpassung ist aber auch notwendig, um die Eigeneinnahmen im Verhältnis zu den Zuschüssen von Land und Kommunen weiter zu verbessern. Besonders in den vergangenen Monaten der Theaterfinanzierungsdiskussionen waren immer wieder die im Vergleich zu anderen Bundesländern niedrigen Eigeneinnahmequoten der Thüringer Theater kritisiert worden, so Schwerdtfeger.
Vor einigen Jahren hatte der Aufsichtsrat der Nordthüringer Theater-Orchester-GmbH bereits beschlossen, die Eintrittspreise daher alle zwei Jahre um acht bis zehn Prozent zu erhöhen.
Wir hoffen sehr auf das Verständnis unserer Besucher in diesen für uns schwierigen Zeiten. Der Verwaltungschef versicherte jedoch: Unsere treuesten Besucher, die Theater- und Konzert-Abonnenten, die von der Umstellung besonders betroffen sind, erhalten von uns rechtzeitig ein besonderes Angebot für den Übergang.


