Do, 14:39 Uhr
04.01.2007
Die Lok rollt an
Internationaler Tele-Fun-Cup
am 14.1. um13.30 Uhr
in Nordhausen/ Wiedigsburghalle
Die Urenkel des ersten deutschen Fußballmeisters aus Leipzig Probstheida besuchen am 14. Januar die Rolandstadt zum alljährlichen Tele Fun Cup. Wie kein anderer ostdeutscher Verein avancierte der 1.FC Lokomotive Leipzig in den letzten Jahren zum Kultclub. Klicken Sie sich ins Turnier und Sie können bereits jetzt Freikarten gewinnen.
Nach der Wende wurde der Europa-Cup-Finalist von 1988 eilig wieder in VfB Leipzig umbenannt, stieg in die Bundesliga auf und wurde nach der erfolgreichen Ära des Präsidenten Axtmann Spielball von machthungrigen und unfähigen Vereinsführern und Beratern. Über die 2. Bundesliga ging die Talfahrt mit Versagern wie dem Trainerexzentriker Stepanovic und anderen steil bergab in die Niederungen der Oberliga, wo prompt die Insolvenz lauerte. Kaum war die Zahlungsunfähigkeit abgewendet, wurde munter weiter über die eigenen Verhältnisse gewirtschaftet, ohne sportliche Erfolge zu erzielen. Die Folge war im Jahre 2004 für die Sportstadt Leipzig eine äußerst peinliche Liquidierung des Traditionsclubs aus dem Vereinsregister nach einer zweiten Insolvenz.
Als der Lokalrivale schon jubilierte und sich zur ewigen Nr. 1 in der Messestadt ausrief, traten die Lok-Fans auf den Plan. Still und heimlich war der 1. FC Lokomotive Leipzig e.V. gegründet worden, der im Einklang mit dem Insolvenzverwalter einen Großteil der Jugendmannschaften des liquidierten VfB auffing. Hier hatten Bundesligastars wie Bernd Hobsch, Jürgen Rische, Frank Rost, Marco Rose, Nico Kanitz oder als jüngstes Beispiel Nicky Adler das Fußball-Einmaleins erlernt.
In einer beispiellosen Aktion stellten sich die Fans an die Spitze des neuen Vereins. Per Zeitungsanzeige riefen sie zum Probetraining für eine neue Männermannschaft auf. Dutzende Leipziger Kicker spielten dem Fußballlehrer und ehemaligen Lok-Spieler Rainer Lisiewicz vor. Das neu aufgestellte Team startete in der 11. Liga (3.Kreisklasse in Leipzig) und absolvierte eine sensationelle Saison voller medialer Höhepunkte. Ein Punktspiel vor 12.000 Zuschauern im Zentralstadion, der Gastauftritt von Lothar Matthäus in einem Pokalspiel und der Einsatz früherer Lok-Stars in Punktspielen waren Highlights der Saison. In einem deutschlandweiten Internetvoting gewannen die Leipziger ein Freundschaftsspiel gegen die Berliner Hertha, das trotz Liveübertragung im DSF 15.000 Lokfans im altehrwürdigen Bruno-Plache-Stadion sehen wollten.
316:13 Tore erzielten die Lok-Fußballer in ihrer ersten Saison und gewannen alle 26 Punktspiele und den Stadtpokal. Bald schon zählte LOK 1.400 Mitglieder und konnte dank der Fusion mit einem anderen Verein drei Spielklassen überspringen. Nach dem ungefährdeten Aufstieg in die Bezirksliga streben die Lisiewicz-Schützlinge jetzt die Sächsische Verbandsliga an. Leipzig ist blau-gelb ist der Schlachtruf des neuen FCL.
Der Lokalrivale dümpelt derweilen im Oberligamittelfeld herum und verspürt schon den Volldampf im Nacken, den die Lokomotive entfacht. Im Kader stehen regionalligaerfahrene Spieler wie Holger Krauß und René Heusel neben jungen Talenten aus der eigenen Jugend wie Rico Engler und Christoph Milkau oder unsere Nordhäuser Zwillinge Sven und Matthias Hellmund, die in der Sommerpause in Leipzig anheuerten.
Als aktueller Bezirkspokalsieger hat die Loksche schon zwei höherklassige Teams aus dem sächsischen Landespokalwettbewerb gekegelt und ist ins Viertelfinale vorgedrungen. In den bisherigen Hallenturnieren, an denen die Lok teilnahm, wurden die Leipziger im schlechtesten Falle Dritter. Nachdem der Verein Anfang Januar erneut als einziger Bezirksligist Deutschlands an einem Masters-Hallenturnier in Riesa teilnimmt, werden sie am Sonntag, 14. Januar ab 13.30 Uhr beim Nordhäuser Hallenturnier ihre Visitenkarte abgeben und den traditionellen Tele Fun Cup auch mit ihren turniererprobten Fans bereichern.
Außerdem beim TeleFunCup mit dabei: FC Rot Weiß Erfurt, Nationalmannschaft Kuba, SV Südharz Walkenried, BSV Eintracht Sondershausen und der FSV Wacker 90 Nordhausen.
Zwei mal zwei Freikarten verlost die nnz für die beiden Leser, die uns am schnellsten mailen, wie viele Mannschaften am diesjährigen Turnier in der Wiedigsburghalle teilnehmen. Bitte die vollständige Adresse mit angeben
Autor: oscham 14.1. um13.30 Uhr
in Nordhausen/ Wiedigsburghalle
Die Urenkel des ersten deutschen Fußballmeisters aus Leipzig Probstheida besuchen am 14. Januar die Rolandstadt zum alljährlichen Tele Fun Cup. Wie kein anderer ostdeutscher Verein avancierte der 1.FC Lokomotive Leipzig in den letzten Jahren zum Kultclub. Klicken Sie sich ins Turnier und Sie können bereits jetzt Freikarten gewinnen.
Nach der Wende wurde der Europa-Cup-Finalist von 1988 eilig wieder in VfB Leipzig umbenannt, stieg in die Bundesliga auf und wurde nach der erfolgreichen Ära des Präsidenten Axtmann Spielball von machthungrigen und unfähigen Vereinsführern und Beratern. Über die 2. Bundesliga ging die Talfahrt mit Versagern wie dem Trainerexzentriker Stepanovic und anderen steil bergab in die Niederungen der Oberliga, wo prompt die Insolvenz lauerte. Kaum war die Zahlungsunfähigkeit abgewendet, wurde munter weiter über die eigenen Verhältnisse gewirtschaftet, ohne sportliche Erfolge zu erzielen. Die Folge war im Jahre 2004 für die Sportstadt Leipzig eine äußerst peinliche Liquidierung des Traditionsclubs aus dem Vereinsregister nach einer zweiten Insolvenz.
Als der Lokalrivale schon jubilierte und sich zur ewigen Nr. 1 in der Messestadt ausrief, traten die Lok-Fans auf den Plan. Still und heimlich war der 1. FC Lokomotive Leipzig e.V. gegründet worden, der im Einklang mit dem Insolvenzverwalter einen Großteil der Jugendmannschaften des liquidierten VfB auffing. Hier hatten Bundesligastars wie Bernd Hobsch, Jürgen Rische, Frank Rost, Marco Rose, Nico Kanitz oder als jüngstes Beispiel Nicky Adler das Fußball-Einmaleins erlernt.
In einer beispiellosen Aktion stellten sich die Fans an die Spitze des neuen Vereins. Per Zeitungsanzeige riefen sie zum Probetraining für eine neue Männermannschaft auf. Dutzende Leipziger Kicker spielten dem Fußballlehrer und ehemaligen Lok-Spieler Rainer Lisiewicz vor. Das neu aufgestellte Team startete in der 11. Liga (3.Kreisklasse in Leipzig) und absolvierte eine sensationelle Saison voller medialer Höhepunkte. Ein Punktspiel vor 12.000 Zuschauern im Zentralstadion, der Gastauftritt von Lothar Matthäus in einem Pokalspiel und der Einsatz früherer Lok-Stars in Punktspielen waren Highlights der Saison. In einem deutschlandweiten Internetvoting gewannen die Leipziger ein Freundschaftsspiel gegen die Berliner Hertha, das trotz Liveübertragung im DSF 15.000 Lokfans im altehrwürdigen Bruno-Plache-Stadion sehen wollten.
316:13 Tore erzielten die Lok-Fußballer in ihrer ersten Saison und gewannen alle 26 Punktspiele und den Stadtpokal. Bald schon zählte LOK 1.400 Mitglieder und konnte dank der Fusion mit einem anderen Verein drei Spielklassen überspringen. Nach dem ungefährdeten Aufstieg in die Bezirksliga streben die Lisiewicz-Schützlinge jetzt die Sächsische Verbandsliga an. Leipzig ist blau-gelb ist der Schlachtruf des neuen FCL.
Der Lokalrivale dümpelt derweilen im Oberligamittelfeld herum und verspürt schon den Volldampf im Nacken, den die Lokomotive entfacht. Im Kader stehen regionalligaerfahrene Spieler wie Holger Krauß und René Heusel neben jungen Talenten aus der eigenen Jugend wie Rico Engler und Christoph Milkau oder unsere Nordhäuser Zwillinge Sven und Matthias Hellmund, die in der Sommerpause in Leipzig anheuerten.
Als aktueller Bezirkspokalsieger hat die Loksche schon zwei höherklassige Teams aus dem sächsischen Landespokalwettbewerb gekegelt und ist ins Viertelfinale vorgedrungen. In den bisherigen Hallenturnieren, an denen die Lok teilnahm, wurden die Leipziger im schlechtesten Falle Dritter. Nachdem der Verein Anfang Januar erneut als einziger Bezirksligist Deutschlands an einem Masters-Hallenturnier in Riesa teilnimmt, werden sie am Sonntag, 14. Januar ab 13.30 Uhr beim Nordhäuser Hallenturnier ihre Visitenkarte abgeben und den traditionellen Tele Fun Cup auch mit ihren turniererprobten Fans bereichern.
Außerdem beim TeleFunCup mit dabei: FC Rot Weiß Erfurt, Nationalmannschaft Kuba, SV Südharz Walkenried, BSV Eintracht Sondershausen und der FSV Wacker 90 Nordhausen.
Zwei mal zwei Freikarten verlost die nnz für die beiden Leser, die uns am schnellsten mailen, wie viele Mannschaften am diesjährigen Turnier in der Wiedigsburghalle teilnehmen. Bitte die vollständige Adresse mit angeben

