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Do, 11:52 Uhr
21.12.2006

nnz-Forum: Antwort für Leser

Nordhausen (nnz). Heute hatte nnz-Leser Harald Buntfuß in einem Leserbrief nicht nur seine Begegnung mit Bundesminister Tiefensee geschildert, sondern auch eine Frage gestellt. Prompt kommt die Antwort von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD).


Sehr geehrter Herr Buntfuß,
auch wir sind froh, dass die vom Landkreis Nordhausen geplanten großen Einsparungen bei der Erstattung der Kosten der Unterkunft zurückgenommen worden sind, auch in Anbetracht dessen, dass in anderen vergleichbaren Städten diese Erstattungen höher liegen.

In unserem gestrigen Arbeitsgespräch mit Bundesminister Wolfgang Tiefensee spielte dieser spezielle Kreistagsbeschluss keine Rolle. Hier ging es um grundsätzliche Probleme der Arbeitsmarktpolitik, insbesondere der Langzeitarbeitslosigkeit in den neuen Ländern und ob man ihr mit neuen Instrumenten der Beschäftigungspolitik begegnen kann oder ob die jetzige Gesetzeslage genügend Spielraum für neue Ansätze bietet.

Hilfreich waren dabei die gestrigen Gesprächspartner – die Akteure vor Ort - wie beispielsweise verschiedene Nordhäuser Beschäftigungsgesellschaften, IHK und Handwerkskammer, der Nordhäuser Unternehmerverband oder die Agentur für Arbeit und die ARGE. So konnte die besondere Problemlage in unserer Region konkret angesprochen werden.

Da wir als Stadt Nordhausen nicht direkt über ein Mandat in die Arbeitsmarktpolitik eingreifen können, freuen wir uns umso mehr, jetzt den Gesprächsfaden aufgreifen zu können, um Anfang des Jahres mit anderen Oberbürgermeistern aus ostdeutschen Städten, die in einer von Langzeitarbeitslosigkeit betroffenen Region liegen, im Berliner Ministerium den begonnenen Dialog fortzusetzen.
Barbara Rinke, Oberbürgermeisterin
Autor: nnz

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