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Fr, 10:59 Uhr
18.01.2002

Frühlingsball und Befindlichkeiten

Nordhausen (nnz). Auch in diesem Jahr soll es in Nordhausen einen Frühlingsball geben. Die Vorbereitungen sind angelaufen, doch sie waren mit Problemen behaftet.


Bislang zeichnete für die Organisation des Frühlingsballs immer ein Quartett verantwortlich: IHK Nordhausen, Werbegemeinschaft, Altstadt-Initiative und die Kreishandwerkerschaft. Aus diesem Glücksklee ist das vierte Blatt ausgeschieden ­ die Kreishandwerkerschaft, die in die Nordthüringer Handwerkerschaft aufging. Einige Mitglieder, vorwiegend aus der Kfz-Branche, fühlten sich nicht mehr so richtig wohl mit dem Frühlingsball, vor allem mit dem Veranstaltungsort in der Halleschen Straße. Zu viele eigene Kunden könnten sich im Autohaus Peter von dessen Angebot überzeugen.

Nach Gründen für die Nichtteilnahme befragt, schwieg sich der zuständige Chef der Geschäftsstelle Nordhausen, Marko Beer, gegenüber nnz aus. Er sei nicht informiert oder auch nicht befugt, so Beer. Im Übrigen hätten die bisherigen Frühlingsbälle vor seiner Amtszeit stattgefunden. Auskünfte könnte nur Hauptgeschäftsführer Dr. Senft in Leinefelde geben. Der aber war heute schwer beschäftigt. Und zwar mit der Vorbereitung des „großen Nordthüringer Handwerkerballs“ in Leinefelde an diesem Wochenende, wie es in der Einladung heißt.

Der Frühlingsball wird dennoch am 23. März im Autohaus Peter stattfinden, der Kartenvorverkauf beginnt am 1. Februar im Mercedes-Autohaus, im JollyPoint in der Südharz-Galerie sowie bei Goldschmiedemeister Hansjürgen Nüßle in der Barfüßerstraße. Die Veranstalter rechnen auch in diesem Jahr mit 550 bis 600 Gästen. Da sei eine Frage am Rande gestattet: Welches andere Autohaus als das mit dem Stern bietet einer solchen Zahl von Gästen Platz?

Der Erlös der Veranstaltung wird einer karitativen Einrichtung im Landkreis Nordhausen zur Verfügung gestellt. Das Geld, das nach dem Kassensturz aus dem Vorjahr übriggeblieben ist, das soll in den kommenden Tagen an den Förderverein zur Rettung der Blasii-Kirche übergeben werden: 1.000 Euro.

Nach nnz-Informationen sollen aber auch die Handwerker des Landkreises Nordhausen in diesem Jahr auf ihre Kosten kommen. Ein Handwerkerball soll vorbereitet werden, zum Beispiel in der Wiedigsburghalle. Offiziell bestätigt wurde dies heute nicht. Wie gesagt: Der große Handwerkerball Nordthüringens steht in Leinefelde unmittelbar vor der Tür.
Autor: nnz

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