Fr, 08:46 Uhr
18.01.2002
Essen mit gutaussehenden Studentinnen
Nordhausen (nnz). Was ist eine Stadt, die keine Hochschule hat? Diese Frage stellte während des gestrigen Empfangs zum neuen Jahr der Rektor der Nordhäuser Fachhochschule. Prof. Dr. Juckenack beantwortet sie denn auch gleich selbst.
Man hatte am Donnerstagabend im Bürgersaal des neuen Rathauses fast den Eindruck, es wäre der Abend der Fachhochschule. Statt umfangreicher Pläne über die weiteren Maßnahmen der Landesgartenschau, konnten sich die Gäste die prämierten Lösungen zur anstehenden Umgestaltung des Campusgeländes ansehen.
In seiner Rede wies der Rektor auf die jetzige und vor allem auf die kommende Bedeutung der Fachhochschule (FHN) in. Auch wenn viele Menschen immer noch von der Nordhäuser Ingenieurschule sprechen, wird sich die Einrichtung in der Hochschullandschaft Deutschlands etablieren. Mit Göttingen habe man zwar einen Konkurrenten vor der Nase, doch wenn die A 38 fertig sein werde, dann könne sich Juckenack ein Wildern um Studenten in den niedersächsischen Gefilde durchaus als erfolgreich vorstellen. Innovative Studienrichtungen sollen auch künftig für die Attraktivität der Einrichtung garantieren.
Neben den jetzt schon angebotenen Studiengängen können in diesem Jahr zwei weitere Angebote aufgemacht werden. Ein Studiengang wird sich dem Sozial- und Gesundheitswesen widmen, der andere auf Öffentliche Betriebswirtschaft ausgerichtet sein. Zusammen mit dem Studienkolleg soll die FHN in den kommenden Jahren ihr Planziel von 1.200 Studenten erreichen. Um den jungen Menschen das Studieren optimal zu ermöglichen wurden, bislang rund sechs Millionen Euro am Weinberg investiert. Das ist rund ein Viertel dessen, was noch notwendig sein wird.
Demnächst stehen fünf Millionen Euro für die Außenanlagen sowie zwei Millionen für den Kultursaal auf der Ausgabenseite. Dieser Saal könnte sich als gemeinsames Lieblingskind der FHN und der Stadt erweisen. Vielleicht kann ja bereits in diesem Jahr der erste Absolventenjahrgang in diesem Haus verabschiedet werden?
Die FHN versteht sich laut Juckenack als ein wesentlicher Standortfaktor für Nordhausen, insbesondere aber auch für die Wirtschaft der Region. Verschiedene Kooperationsverträge seien abgeschlossen worden, so zum Beispiel auch mit der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen im Bereich des Flächenmanagements. Bereits in diesem Jahr startet die Hochschule mit Weiterbildungsangeboten für Unternehmen. Angedacht sind Gasthörerschaften und berufsbegleitende Angebote. Und übrigens, so der Rektor, sei die Einrichtung ziemlich öffentlich. Das treffe sowohl für die Bibliothek mit rund 60.000 Medieneinheiten zu, als auch für die Mensa mit ihrem Angebot. Letzteres würden bereits viele Nicht-Studenten annehmen. Essen unter jungen Leuten könne sehr anregend sein, vor allem mit einem Blick auf unsere gutaussehenden Studentinnen, meinte Juckenack augenzwinkernd.
Bleibt zum Schluß noch die konkrete Antwort auf die oben gestellte Frage: Nicht viel!
Autor: nnz
Man hatte am Donnerstagabend im Bürgersaal des neuen Rathauses fast den Eindruck, es wäre der Abend der Fachhochschule. Statt umfangreicher Pläne über die weiteren Maßnahmen der Landesgartenschau, konnten sich die Gäste die prämierten Lösungen zur anstehenden Umgestaltung des Campusgeländes ansehen.In seiner Rede wies der Rektor auf die jetzige und vor allem auf die kommende Bedeutung der Fachhochschule (FHN) in. Auch wenn viele Menschen immer noch von der Nordhäuser Ingenieurschule sprechen, wird sich die Einrichtung in der Hochschullandschaft Deutschlands etablieren. Mit Göttingen habe man zwar einen Konkurrenten vor der Nase, doch wenn die A 38 fertig sein werde, dann könne sich Juckenack ein Wildern um Studenten in den niedersächsischen Gefilde durchaus als erfolgreich vorstellen. Innovative Studienrichtungen sollen auch künftig für die Attraktivität der Einrichtung garantieren.
Neben den jetzt schon angebotenen Studiengängen können in diesem Jahr zwei weitere Angebote aufgemacht werden. Ein Studiengang wird sich dem Sozial- und Gesundheitswesen widmen, der andere auf Öffentliche Betriebswirtschaft ausgerichtet sein. Zusammen mit dem Studienkolleg soll die FHN in den kommenden Jahren ihr Planziel von 1.200 Studenten erreichen. Um den jungen Menschen das Studieren optimal zu ermöglichen wurden, bislang rund sechs Millionen Euro am Weinberg investiert. Das ist rund ein Viertel dessen, was noch notwendig sein wird.
Demnächst stehen fünf Millionen Euro für die Außenanlagen sowie zwei Millionen für den Kultursaal auf der Ausgabenseite. Dieser Saal könnte sich als gemeinsames Lieblingskind der FHN und der Stadt erweisen. Vielleicht kann ja bereits in diesem Jahr der erste Absolventenjahrgang in diesem Haus verabschiedet werden?
Die FHN versteht sich laut Juckenack als ein wesentlicher Standortfaktor für Nordhausen, insbesondere aber auch für die Wirtschaft der Region. Verschiedene Kooperationsverträge seien abgeschlossen worden, so zum Beispiel auch mit der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen im Bereich des Flächenmanagements. Bereits in diesem Jahr startet die Hochschule mit Weiterbildungsangeboten für Unternehmen. Angedacht sind Gasthörerschaften und berufsbegleitende Angebote. Und übrigens, so der Rektor, sei die Einrichtung ziemlich öffentlich. Das treffe sowohl für die Bibliothek mit rund 60.000 Medieneinheiten zu, als auch für die Mensa mit ihrem Angebot. Letzteres würden bereits viele Nicht-Studenten annehmen. Essen unter jungen Leuten könne sehr anregend sein, vor allem mit einem Blick auf unsere gutaussehenden Studentinnen, meinte Juckenack augenzwinkernd.
Bleibt zum Schluß noch die konkrete Antwort auf die oben gestellte Frage: Nicht viel!


