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Mo, 14:08 Uhr
18.12.2006

Weniger verkauften mehr

Nordhausen (nnz). Der Oktober gilt eigentlich beim Thüringer Einzelhandel noch nicht als der Vor-Weihnachtsmonat. Trotzdem sind die Umsätze leicht angestiegen. Die aktuellen Zahlen wie immer in Ihrer nnz.


Die Thüringer Einzelhändler setzten nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik im Oktober 2006 nominal 0,6 Prozent mehr um als im Oktober 2005. Real waren es jedoch 0,3 Prozent weniger.

In drei Branchen des Einzelhandels wurde das Ergebnis des vergleichbaren Vorjahresmonats nominal und real übertroffen. Das beste Ergebnis erzielte der 'nicht in Verkaufsräumen tätige Einzelhandel' (Einzelhandel an Verkaufsständen und Märkten sowie Einzelhandel vom Lager). Das Umsatzplus betrug hier nominal 3,7 Prozent und real 7,3 Prozent.
Die Umsätze des 'sonstigen Facheinzelhandels' lagen im Oktober 2006 nominal um 3,5 und real um 3,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Diese Umsatzsteigerung ist auf die Entwicklung im Einzelhandel mit Bekleidung, Schuhen und Lederwaren (nominal 4,5 und real 4,5 Prozent) sowie auf den Verkauf von Möbeln, Einrichtungsgegenständen und Hausrat (nominal 15,6 und real 15,5 Prozent) zurückzuführen.
Auch der 'Facheinzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren' konnte mit nominal 2,6 Prozent und real 0,4 Prozent auf steigende Umsätze verweisen.

Der 'Facheinzelhandel mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln sowie Apotheken' setzte im Oktober 2006 nominal 0,4 Prozent weniger aber real 0,1 Prozent mehr um als im vergleichbaren Vorjahresmonat. Der 'Einzelhandel mit Waren verschiedener Art' (darunter zählen u.a. Super- und Verbrauchermärkte, Kaufhäuser) musste Umsatzeinbußen von nominal 0,8 und real von 2,8 Prozent hinnehmen.

Der Thüringer Einzelhandel beschäftigte im Oktober 2006 insgesamt 2,9 Prozent weniger Arbeitskräfte. Während sich Anzahl der Teilzeitbeschäftigten um 1,3 Prozent verminderte, sank die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten um 4,9 Prozent.

Der Umsatz des Thüringer Einzelhandels in den ersten zehn Monaten dieses Jahres entsprach in etwa nominal dem vergleichbaren Vorjahresergebnis. Real ergab sich aber ein Minus von 1,0 Prozent. Die Beschäftigtenzahl sank durchschnittlich um 3,8 Prozent. Die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten nahm um 6,5 Prozent, die der Teilzeitbeschäftigten um 1,7 Prozent ab.
Autor: nnz

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