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Di, 13:24 Uhr
19.08.2025
Vor Gericht

Frank Tabatt: "Ich kämpfe weiter!"

Corona - das war doch mal was. Für die meisten Menschen ist die Zeit der Pandemie vorbei. Noch mal Glück gehabt. Andere hingegen leiden immer noch und vermutlich ihr restliches Leben an den Folgen. Gestern wurde in Nordhausen ein Fall verhandelt...


Frank Tabatt hatte sich - wie die meisten Menschen - zweimal gegen Corona impfen lassen. Das war um Juni und Juli des Jahres 2021. Eine Woche nach der zweiten Impfung stellte sich hoher Blutdruck, verbunden mit einem enormen Leistungsabfall ein.

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Später kam ein nicht enden wollender Husten hinzu. In Folge dieser Symptome ließ es nicht locker, konsultierte wieder Ärzte und die stellten Anfang Dezember eine Lungenembolie sowie eine Tiefentrombose im linken Bein fest.

Die bisherige Ausübung seines Jobs im Baugewerbe konnte Frank Tabatt vergessen, er musste sich zunehmend Subunternehmen bedienen. Er entschloss sich, einen Antrag an das Robert-Koch-Institut (RKI) zu stellen. Er wollte all diese Symptome und Krankheitsbilder als Impffolgenschäden attestiert bekommen. Parallel stellte seine Hausärztin einen Antrag an das Paul-Ehrlich-Institut mit der gleichen Forderung..

Bis Juli des Jahres 2022 musste Tabatt auf eine Reaktion seitens des Landesverwaltungsamtes in Weimar warten. Sie bestand aus einer Ablehnung seines Antrages. Tabatt gab nicht auf, resignierte nicht. Er nahm sich eine Anwältin aus Erfurt, die auf Medizinrecht spezialisiert ist, da sein Widerspruch nach weiteren acht Monaten ebenfalls abgelehnt wurde.

Die Juristin reichte beim Sozialgericht in Nordhausen ihre 38seitige Klageschrift ein, deren Inhalt eine Zusammenfassung aus zwei dicken Ordnern mit Schriftverkehr zwischen Tabatt und den Behörden resultiert.

Das Sozialgericht beauftragte schließlich einen unabhängigen Gutachter am Bodensee. Der untersuchte den Nordhäuser mehrere Tage und attestierte in seinem Gutachten, dass ein Zusammenhang zwischen der Impfung und den Folgeerkrankungen gegeben sei.

Gestern dann die Verhandlung in Nordhausen. Die Richterin teilte mit, dass die Klage abgewiesen sei und eine ausführliche Begründung folge.

Für Frank Tabatt eine Niederlage, doch der Mann will nicht aufgeben. Natürlich geht es ihm um eine kleine Rente, in erster Linie jedoch wolle er Gerechtigkeit für sich und die über 400 anderen Frauen und Männer, die im Freistaat ebenfalls Genugtuung verlangen.

"Wer mich kennt, der weiß, dass ich wie ein Terrier sein kann. Ich werde nicht locker lassen und werde - sollte es kein gerechtes Urteil in anderen Instanzen in Deutschland geben - bis zum Europäischen Gerichtshof gehen", sagte Frank Tabatt abschließend im Gespräch mit der nnz.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg

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Kommentare
nordhausener
19.08.2025, 14:23 Uhr
Corona-Impfung Fluch oder Segen
Ich habe mich meiner Bürgerpflicht nicht entzogen, war dreimal impfen.
Das letzte mal am 22. Feb. 22. Der Impfstoff kam von BIONTEC. Die letzte Impfung ward von einer anderen Charge des Herstellers.
Ab März 22 traten die ersten gesundheitliche Probleme auf.
Schwindelanfälle unangekündigt, skaliert von 1 bis 10, von leichten Anfällen bis höchste Kategorie Stürze, ab dieser Zeit chronische Bronchitis und seit Ende April habe ich mit den Nachwirkungen einer Tiefenthrombose im linken Bein, in Kniehöhe zu kämpfen.
Mein erster Antrag an das Versorgungsamt in Nordhausen wurde abgelehnt. Es folgte der Widerspruch. Die Antwort des Amtes nach drei Monaten, dass diese Sache an das Landesverwaltungsamt in Erfurt weitergereicht wurde. Ergebnis nach sieben monatiger Bearbeitung; Abgelehnt.
Ich habe eine Anwältin in Nordhausen und bin im Status der Klageeinreichung.
hannes07
19.08.2025, 15:31 Uhr
Genugtuung ist das eine, die Schuldfrage etwas anderes.
Die zentrale Frage ist: Gibt es einen Zusammenhang zwischen Impfung und Lungenembolie bzw. Tiefentrombose? Kann es auch ein Coronafolge und nicht ein Impfschaden sein?
Dabei geht es nicht um einen gefühlten, sondern um einen nachgewiesenen, evidenten Zusammenhang.
Diesen Nachweis konnte er augenscheinlich nicht erbringen. Tut mir leid.
ossi83
19.08.2025, 15:40 Uhr
Was für ein Schicksal, leider nicht das einzigste.
Alle, die nicht geimpft sind, werden sterben hat mal ein Doktor gesagt und jetzt hört man mehr und mehr geimpfte mit körperlichen Problemen und Klagen werden abgewiesen,dazu die verstorbenen an oder mit Corona…… Man kann davon halten, was man möchte…..
Muggefug
19.08.2025, 16:48 Uhr
Beweislast
Solange man beweisen muss das es Ursache der Impfung ist wird's sicher schwierig.
Die Pharma Milliardäre werden keine Impf Fehler eingestehen.
Die Höhe Übersterblichkeit nach Corona sind auch ein Indiez das da irgendwas Foul war und ist.
Der Staat verdient da Ordentlich mit.
Eine Coronaaufarbeitung ist auch nicht gewollt.
Alles Gute trotzdem für Herrn Tabat
Lautaro
19.08.2025, 18:28 Uhr
Kämpfen sie weiter Herr Tabatt !
Meine Frau Mutter erwähnte als Lehrerin an ihrer Schule, dass sie sich niemals die Butter vom Brot nehmen ließen .. Ich musste sie eben erst mal interviewen.
Diese ganze Impfgeschichte.....Ich selbst...3mal geimpft, hatte nach der 2.Impfung Herzrasen, komischerweise meine Kollegin auch. Und auch viele Bekannte, welche sich regierungshörig impfen ließen.
Ein mir nahestehender Mensch bezahlte sein Vertrauen in die Regierung nach der 3.Impfung mit dem Verlust seiner Mobilität.
Kämpfen sie Herr Tabatt !
Frank Tabatt
19.08.2025, 19:03 Uhr
Der Nachweis ist scheinbar eine Glaubensfrage
Obwohl der Gutachter des Gerichtes eindeutig eingeschätzt hat, dass er den Zusammenhang erkennen kann(Impfung-Impfschaden ) , wurde er mehrfach vom Gericht aufgefordert sein Gutachten zu überdenken - was soll man dazu noch denken ? Ein Gutachten so lange anpassen , bis es dem Staat gefällt ? Zum Glück hat der Gutachter seine Meinung mehrfach in gleicher Weise begründet . Er hat mich gründlich untersucht und befragt. Wohlgemerkt , es war ein Gutachter , den das Sozialgericht Nordhausen bestellt hat , keiner den ich mir ausgesucht habe. Die "Gegengutachten" seitens des Landesverwaltungsamtes waren putzig - Versorgungsärzte , die mich nie gesehen haben, haben sich nach einer difusen Aktenlage etwas aus den Fingern gesaugt. Ich bin mal auf die Begründung des Urteils gespannt !!! Oder sollte man lieber sagen : Es soll nicht sein , was nicht sein soll , weil es dem Staat nicht in den Kragen passt ?
Michi 1
19.08.2025, 20:35 Uhr
Traurig
Es bleibt eines der größten Verbrechen der Medizingeschichte. Wo ist jetzt eigentlich die Solidarität, die doch bei der Impfung so propagiert wurde? Ich kenne hunderte geschädigte, es wird noch immer gern von vielen Ärzten abgestritten. Sie haben hörig mitgemacht und möchten nun die Zusammenhänge lieber nicht sehen. Kognitive Dissonanz. Ich habe so viele Patienten mit schweren Nebenwirkungen gesehen.
Ein Verbrechen.
Ummenichter
19.08.2025, 20:49 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Sorry, aber: Verzichten Sie auf offensichtlich falsche Tatsachenbehauptungen.
Arko
19.08.2025, 21:41 Uhr
wie vielen hat aber die Impfung geholfen ?
Die impfung als Verbrechen an der Menschheit zu bezeichnen finde ich doch als sehr unangemessen. Wenn sie im Falle des Herrn Tabatt mehr geschadet als geholfen hat ist das sehr bedauerlich und sollte auch so anerkannt werden. Für die allermeisten Anderen ist sie aber ein Segen gewesen.
GN24
19.08.2025, 22:31 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verzichten Sie auf offensichtlich falsche Tatsachenbehauptungen.
Michi 1
20.08.2025, 06:29 Uhr
An Arko
Man kann es sich gern schön reden, wenn man sich nichts eingestehen möchte. Die Fakten sprechen eine andere Sprache. Es gibt Studien aus Japan, Dänemark, Israel, Großbritannien, Australien, Neuseeland uva die zeigen, dass es nicht so ist, wie Sie glauben. Im Gegenteil.
Hier hat es das Paul-Ehrlich-Institut noch nicht einmal geschafft, die SafeVac Informationen auszuwerten. Seit 4 Jahren. Es gibt allein in D Millionen geschädigte, die Zahl der Embolien, Thrombosen, Autoimmunerkrankungen, Herzinfarkte, Fehlgeburten ua sind erheblich gestiegen, jedes Jahr seit 2021 Übersterblichkeit.
Ist alles öffentlich einsehbar.
Anmerkung techn. Support:
Zentral ist hierbei aber die Frage: Liegt es an der Impfung oder an Corona selbst?
Oder anders angedrückt: Kontext oder Kausalität?
Kumpel
20.08.2025, 09:23 Uhr
So wendet sich das Blatt
Jetzt lachen die bösen Ungeimpften .
Und ich auch .
Wie Bitte
20.08.2025, 09:43 Uhr
Aha. Da kennt also jemand Hunderte Geschädigte.
Hm.
Mit solchen beeindruckenden Zahlen kann ich leider nicht aufwarten, ich glaube, ich kenne nicht mal insgesamt Hunderte von Menschen.

Ich kenne lediglich im Familien-, Bekannten- und Kollegenkreis Menschen, welche Dank der Impfung nur einen milden Corona-Verlauf hatten, wohingegen ich persönlich einen ungeimpften, an Corona Verstorbenen kenne, sowie aus dem weiteren Bekanntenkreis zwei schwere Verläufe (ebenfalls Ungeimpfte) beizusteuern habe.

Ich glaube, die Contra-Corona-Impfungs-Diskussion hat schon vor Jahren den Boden
der Tatsachen verlassen und arbeitet nur noch nach Gefühl und politischem Kalkül.
diskobolos
20.08.2025, 10:40 Uhr
Dick aufgetragen, Michi?
"Ich kenne hunderte geschädigte"

Ich denke, die meisten Menschen würden nicht einmal behaupten, dass sie "hunderte Menschen kennen".
Und ob jemand durch eine Impfung geschädigt wurde oder ob er das auch nur glaubt, sind auch noch ganz verschiedene Schuhe.
Kobold2
20.08.2025, 11:34 Uhr
Ja wohl sehr dick, oder
Die Anträge laufen über Micha1 Tisch. Eine kurze Recherche ergibt für Thüringen seit 2021 422 Anträge. Da hätten wir dann auch die "Hunderte" .
Dazu bemerkt man auf der Seite des Freistaates folgendes an.
+Hintergrundinformation:
Anträgen auf Impfschäden stehen Millionen erfolgreiche Impfungen gegenüber, die geholfen haben, die Corona-Pandemie einzudämmen und Normalität wiederherzustellen. Mit der Zahl der Impfungen ins Verhältnis gesetzt, bewegt sich der Anteil an Anträgen auf Impfschadensregulierung weit unterhalb von einem Prozent.+
Nach meinem Eindruck wird hier auch versucht, entsprechend negative Stimmungsmache auf dem Rücken der wirklich Geschädigten zu betreiben .
Michi 1
20.08.2025, 11:40 Uhr
@ wie bitte
Wenn man in einem Beruf arbeitet, in dem es um Diagnostik geht, kennt man eben hunderte Patienten. Und sogar mehr.
Wenn man dann noch eine ordentliche Anamnese macht weiß man sogar um den zeitlichen Zusammenhang. Und man weiß auch, dass diese Patienten fast überall abgewimmelt werden, weil nicht sein kann was nicht sein darf. Da hört die Solidarität auf einmal auf.
Mike Oxlong
20.08.2025, 11:44 Uhr
Gute Besserung!
Ich wünsche Ihnen eine gute Genesung Herr Tabatt.

@Kumpel: Wenn das körperliche Leiden eines anderen für Sie Anlass zum Lachen gibt, dann ist Ihnen nicht mehr zu helfen. Was für ein trauriges Leben müssen Sie haben.
Mitternacht
20.08.2025, 12:24 Uhr
Da haben wir ja eine richtige "Konifere" unter den nnz-Kommentatoren:
er kennt mindestens die Hälfte aller Thüringer Antragsteller auf Impfschäden-Wiedergutmachung persönlich. ("Hunderte" = "Mehrzahl von Hundert" = "mindestens 200")
Kleiner Tipp: maßlose Übertreibungen, um darzustellen, dass nur die eigene Position die einzig glaubwürdig Richtige ist, führen eher zur Beschädigung der Glaubwürdigkeit.
Michi 1
20.08.2025, 13:34 Uhr
@Mitternacht
Ich kann Ihnen versichern, dass ich keine Konifere bin, dann könnte ich weder hier schreiben noch in einem medizinischem Beruf arbeiten.
Soll das das Niveau sein, auf dem Sie hier weiter diskutieren wollen? Oder eher diskreditieren?
Ja, es sind mehrere hundert. Nein, es haben lange nicht alle einen Antrag gestellt, da gern negiert wird, dass die Impfung Nebenwirkung macht(e).
Anmerkung techn. Support:
Die Existenz von Impfschäden wird eigentlich von niemandem grundsätzlich in Abrede gestellt. Diskutiert wird Art und Umfang.
Alex Gösel
20.08.2025, 13:43 Uhr
Verschwörung?
Es ist schon erstaunlich, wer jetzt alles angebliche Impf- und Coronaschäden haben möchte. Die einen sprechen von "Erschöpfungszuständen", andere von körperlichen Gebrechen und Schluckbeschwerden.

Auch mir ist ein Fall hier aus Nordhausen bekannt, der behauptet, seit der Impfung "einen trockenen Hals und Husten" zu haben.

Was mir jedoch bei solchen, ich möchte diese Leute mal "Impfskeptiker" nennen, auffällt: meist sind auch diese für diverse Verschwörungserzählungen und diversen anderen wissenschaftlichen Nonsens wie Aliens, Ufos und Geistererscheinungen, zu haben und leicht beeinflussbar.

Meine Frage an Herrn Tabatt: Wer zahlte bisher für die Prozesse? Ich hoffe doch Sie! Oder doch der Steuerzahler?

Falls Sie, Herr Tabatt, das ganze bisher zahlen mussten: schade um das Geld, da hätte anderen, die es noch nötiger als Sie haben, vielleicht geholfen! So ist es nur verbranntes Geld. Mein Tipp daher: Lassen Sie weitere, aussichtslose Versuch in dieser Richtung!
Kobold2
20.08.2025, 14:27 Uhr
Das Diskussiosniveau
Haben sie allein vorgelegt Michi1. Also nich beschweren, wenn andere Kommtator3n das nicht anheben. Das fällt hier i.d.R. selten auf fruchtbaren Boden. Genauso wird überlesen das das Gutachten für Herrn Tabbat sich im Artikel als nicht eindeutig beschrieben wird.
Lulu22
20.08.2025, 14:59 Uhr
Herr Gösel
das ist nicht Ihr ernst was Sie schreiben, ich hoffe Ihnen geht es gut nach der Impfung, wenn Sie sich eine (oder mehrer) haben geben lassen (ich gehe mal davon aus ).
Es ist ja wohl ersichtlich, dass die Impfung doch nicht ganz so Nebenwirkungsfrei war, wie uns vorgegaukelt wurde und die angeblichen Verschwörungstheorien haben sich Bewahrheitet wie man sieht oder nicht sehen will.
Die vielen Pflegefälle, die durch die Impfung entstanden sind, bezahlen wir alle.
Jeder hat das Recht über seinen Körper selbst zu bestimmen.
Wie man in den Kommentaren erkennen kann, ist Corona immer noch Streit- und Spaltthema, wenn da keine richtige Aufarbeitung stattfindet , wird sich da auch nichts ändern, LEIDER
Herr Tappat, kämpfen Sie weiter ich wünsche Ihnen alles Gute
Kobold2
20.08.2025, 15:29 Uhr
Spaltung
fängt bei einseitiger Betrachtung an.
Da gehen sie mit gutem Beispiel voran. Die zahlreichen Pflegefälle die durch die Krank heit entstanden sind, finden bei ihnen offenbar nicht statt. Dann beschweren sie sich bitte nicht über mangelnde Aufarbeitung.
Dazu gehören auch andere Krankheiten die zu spät diagnostiziert wurden und deren Heilungschancen besser gewesen wären, wenn die Betreffenden sich nicht von den Hobbyvirologenen, Panikmachern und Besserwissern, beeinflussen hätten lassen und früher zum Arzt gegangen wären.
Mitternacht
20.08.2025, 15:34 Uhr
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