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Di, 14:48 Uhr
15.01.2002

Studenten wurden zur Ader gelassen

Nordhausen (nnz). Das Leben eines Studenten ist schon schwer. Geldmangel, Zeitmangel und „Blutmangel“. Heute startete eine große Blutspende-Aktion an der Fachhochschule Nordhausen. nnz sah es sich an.


Blut rettet Leben, nnz-Foto: V. Fischer Menschen helfen, was gibt es Schöneres auf der Welt. Da haben natürlich auch die Studenten mitzuhelfen. Von um neun bis dreizehn Uhr stand der Blutspendedienst des Südharz-Krankenhaus heute in der Fachhochschule Nordhausen bereit und wartete auf zahlreiche Spender unter den Studierenden. Dr. Maria Westphal (36), Ärztin beim Blutspendedienst: „Wir entnehmen ungefähr einen halben Liter. Aber keine Angst das Blutplasma, die eigentliche Flüssigkeit, erneuert sich innerhalb von zwei Tagen. Bloss mit den roten Blutkörperchen, die für den Sauerstofftransport zuständig sind, dauert es länger. Das kann sich schon einmal bis zu einem viertel Jahr hinziehen.“

Vielleicht trauten sich die Studenten dann doch nicht, aber immerhin 28 Blutspenden konnten heute Mittag abgenommen werden. Zwölf darunter waren Erstspender. So auch Kathinka Stropeit (21), Studentin an der FH: „Ich hatte schon lange vor Blut zu spenden. Heute hat es sich einmal angeboten, weil ich auf dem Campus war. Ich will anderen Menschen helfen, gerade in dieser schweren Zeit.“ Ob diese Aktion nun als Erfolg zu werten ist, mag dahingestellt bleiben. Fakt ist aber, dass zur Rettung von Leben jeder Tropfen zählt.
Autor: vf

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