Di, 13:16 Uhr
28.11.2006
Bagger haben das Sagen
Nordhausen (nnz). In Nordhausen verschwindet derzeit eine komplette Siedlung. Insgesamt sind es mehr als 200 Wohnungen, die dem Bagger zum Opfer fallen. Wo das alles passiert, das hat die nnz aufgespürt.
An der Darre hat jetzt der Abriss von mehr als 200 Wohnungen im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost begonnen. Die Gebäude am Gutsweg 1-26 mit 171 Wohnungen und `Hinter der Alten Mühle´ 2,4 und 6 sowie 22,24 und 26 mit 43 Wohnungen werden in den kommenden Wochen schrittweise entfernt wie auch der Garagenkomplex am Gutsweg mit samt der Nebenanlagen, sagte Beate Meißner vom Stadtplanungsamt.
Bis zu einer Nutzung als Gewerbefläche würden auf dem Abrissgelände Grünflächen entstehen. Der Abriss kostet rund 450.000 Euro und wird komplett über Fördermittel aus dem Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost finanziert. Der Abriss im Gesamt-Bereich werde voraussichtlich im kommenden Jahr fortgesetzt, sagte Frau Meißner.
Eigentümerin sämtlicher Immobilien ist die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG), die die Grundstücke im Mai dieses Jahres bei einem Zwangsversteigerungsverfahren erworben hatte. SWG-Geschäftsführerin Carola Franke sagte, dass für einen Teil der verblieben Mieter im restlichen Quartier vor Ort ein Wohnhaus saniert werde, für die anderen Mieter würden Wohnungen im Stadtgebiet zur Verfügung gestellt.
Autor: nnzAn der Darre hat jetzt der Abriss von mehr als 200 Wohnungen im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost begonnen. Die Gebäude am Gutsweg 1-26 mit 171 Wohnungen und `Hinter der Alten Mühle´ 2,4 und 6 sowie 22,24 und 26 mit 43 Wohnungen werden in den kommenden Wochen schrittweise entfernt wie auch der Garagenkomplex am Gutsweg mit samt der Nebenanlagen, sagte Beate Meißner vom Stadtplanungsamt.
Bis zu einer Nutzung als Gewerbefläche würden auf dem Abrissgelände Grünflächen entstehen. Der Abriss kostet rund 450.000 Euro und wird komplett über Fördermittel aus dem Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost finanziert. Der Abriss im Gesamt-Bereich werde voraussichtlich im kommenden Jahr fortgesetzt, sagte Frau Meißner.
Eigentümerin sämtlicher Immobilien ist die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG), die die Grundstücke im Mai dieses Jahres bei einem Zwangsversteigerungsverfahren erworben hatte. SWG-Geschäftsführerin Carola Franke sagte, dass für einen Teil der verblieben Mieter im restlichen Quartier vor Ort ein Wohnhaus saniert werde, für die anderen Mieter würden Wohnungen im Stadtgebiet zur Verfügung gestellt.



