Di, 13:14 Uhr
28.11.2006
Menge deutlich reduziert
Nordhausen (nnz). Die Thüringer zeigen sich zunehmend umweltbewußt und vermeiden unnötigen Müll. Vor allem der Verpackungswut stemmen sie sich erfolgreich entgegen. Die nnz mit den Einzelheiten.
Im Jahr 2005 wurden in Thüringen 162.000 Tonnen gebrauchte Verpackungen bei privaten Haushalten eingesammelt, knapp 12.000 Tonnen weniger als im Jahr zuvor. Das war zugleich die geringste Menge seit 1996. Die Restmüllmenge in der normalen Hausmülltonne wurde damit auch im letzten Jahr deutlich entlastet.
Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik fiel im Jahr 2005 je Einwohner eine Hausmüllmenge von 171,6 kg und von 69,6 kg getrennt eingesammelten Stoffen wie Papier, Plastik, Glas oder Metall an. Das entspricht pro Woche 3,3 kg Hausmüll und 1,3 kg Wertstoffe je Einwohner. Noch 2004 brachten die Thüringer im Schnitt 73,9 kg je Einwohner an getrennt eingesammelten Verpackungen zu den entsprechenden Wertstoff - Containern und lagen damit über dem bundesdeutschen Durchschnitt (72,0 kg je Einwohner)
Zusätzlich wurden noch 84.000 Tonnen so genannte Transport- und Umverpackungen direkt bei Unternehmen abgeholt und an Sortieranlagen oder Verwertungsbetriebe weitergegeben.
Den größten Anteil am Verpackungsmüll der privaten Haushalte hatte die so genannte Leichtstoff-Fraktion unter Anderem aus dem 'Gelben System' mit 72.300 Tonnen (3.200 Tonnen weniger als im Vorjahr). Auf Glas entfielen knapp 58.600 Tonnen, von denen bereits 57.200 Tonnen farblich getrennt in Grün-, Braun- und Weißglas waren. Damit brachte jeder Einwohner Thüringens im Durchschnitt 25,1 kg Glas (1,9 kg weniger als im Vorjahr) zum Wertstoffcontainer. Von den privaten Haushalten wurden im Jahr 2005 noch rund 31.500 Tonnen Verpackungen aus Papier, Pappe und Kartonagen zu Depotcontainern gebracht. Das entsprach einer durchschnittlichen Menge von 13,5 kg je Einwohner.
Betrachtet man dagegen die Menge an Transport- und Umverpackungen, die im Jahr 2005 zusätzlich bei Unternehmen eingesammelt wurde, dominierte hier eindeutig die Altpapier - Fraktion. Von den eingesammelten 84.000 Tonnen entfielen mehr als 66.000 Tonnen auf Papier, Pappe- und Kartonverpackungen.
Autor: nnzIm Jahr 2005 wurden in Thüringen 162.000 Tonnen gebrauchte Verpackungen bei privaten Haushalten eingesammelt, knapp 12.000 Tonnen weniger als im Jahr zuvor. Das war zugleich die geringste Menge seit 1996. Die Restmüllmenge in der normalen Hausmülltonne wurde damit auch im letzten Jahr deutlich entlastet.
Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik fiel im Jahr 2005 je Einwohner eine Hausmüllmenge von 171,6 kg und von 69,6 kg getrennt eingesammelten Stoffen wie Papier, Plastik, Glas oder Metall an. Das entspricht pro Woche 3,3 kg Hausmüll und 1,3 kg Wertstoffe je Einwohner. Noch 2004 brachten die Thüringer im Schnitt 73,9 kg je Einwohner an getrennt eingesammelten Verpackungen zu den entsprechenden Wertstoff - Containern und lagen damit über dem bundesdeutschen Durchschnitt (72,0 kg je Einwohner)
Zusätzlich wurden noch 84.000 Tonnen so genannte Transport- und Umverpackungen direkt bei Unternehmen abgeholt und an Sortieranlagen oder Verwertungsbetriebe weitergegeben.
Den größten Anteil am Verpackungsmüll der privaten Haushalte hatte die so genannte Leichtstoff-Fraktion unter Anderem aus dem 'Gelben System' mit 72.300 Tonnen (3.200 Tonnen weniger als im Vorjahr). Auf Glas entfielen knapp 58.600 Tonnen, von denen bereits 57.200 Tonnen farblich getrennt in Grün-, Braun- und Weißglas waren. Damit brachte jeder Einwohner Thüringens im Durchschnitt 25,1 kg Glas (1,9 kg weniger als im Vorjahr) zum Wertstoffcontainer. Von den privaten Haushalten wurden im Jahr 2005 noch rund 31.500 Tonnen Verpackungen aus Papier, Pappe und Kartonagen zu Depotcontainern gebracht. Das entsprach einer durchschnittlichen Menge von 13,5 kg je Einwohner.
Betrachtet man dagegen die Menge an Transport- und Umverpackungen, die im Jahr 2005 zusätzlich bei Unternehmen eingesammelt wurde, dominierte hier eindeutig die Altpapier - Fraktion. Von den eingesammelten 84.000 Tonnen entfielen mehr als 66.000 Tonnen auf Papier, Pappe- und Kartonverpackungen.

