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Mo, 14:03 Uhr
31.03.2025
Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) Nordhausen

Wohnblock an Fernwärmenetz angeschlossen

Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) schließt weitere Wohnungen an das Fernwärmnetz an: Der Wohnblock in der Hohekreuzstraße 2-6 in Nordhausen wird dazu derzeit saniert...

Norman Tennemann (links), Fachplaner der Firma HESA, im Gespräch mit SWG-Projektleiter Steffen Peter, hier im Keller an der neuen Fernwärmeübergabestation. (Foto: SWG Nordhausen /S.Schedwill) Norman Tennemann (links), Fachplaner der Firma HESA, im Gespräch mit SWG-Projektleiter Steffen Peter, hier im Keller an der neuen Fernwärmeübergabestation. (Foto: SWG Nordhausen /S.Schedwill)


„Wir stellen von Gasetagenheizungen auf eine fernwärmeversorgte Zentralheizung mit zentraler Warmwasserbereitung um. Dazu wurde im Keller unter anderem eine Fernwärmeübergabestation eingebaut. Die ersten Mieter können die ankommende Wärme schon nutzen“, erläutert SWG-Projektleiter Steffen Peter in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Im Zuge der Energieträgerumstellung werden die Gasthermen in den Küchen der 33 Wohnungen überflüssig und ausgebaut. „Das hat zwei positive Effekte: Die Gasleitungen und die Thermen kommen aus den Wohnungen, dadurch gewinnen wir etwas mehr Platz in den Küchen, was die Mieter freut“, ergänzt der Projektleiter.

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Zusätzlich werden im Rahmen der Bauarbeiten die alten Versorgungsleitungen in den Hauseingängen erneuert und ergänzt. Im Zuge der sogenannten Strangsanierung werden die alten bruchgefährdeten Kunststoffleitungen durch langlebige Edelstahl- und Mehrschichtverbundrohrleitungen ersetzt.
Der Schacht, der in jeder Wohnung geöffnet werden muss, befindet sich in der Wand des Badezimmers. Man versuche, die Unannehmlichkeiten für die Mieter so gering wie möglich zu halten, so Peter. Im Zuge der Arbeiten erhalten die Bäder neue wandhängende WCs und Waschtische mit neuen Mischbatterien. Badewannen und Duschen werden mit neuen Thermostatbatterien ausgestattet. Die Strangsanierung dauert pro Hauseingang zwei Wochen. Mit der Firma Rollfinke, die die sanitären Arbeiten durchführt, arbeitet die SWG mit einem lokalen Unternehmen zusammen. Die Planung hat die Firma HESA aus Sondershausen übernommen.
Nach Abschluss der Strangsanierung werden die Treppenhäuser gestrichen. Außerdem wird die Beleuchtung in den Gemeinschaftsräumen im Keller und auf dem Dachboden auf LED umgestellt. Neue Brandschutztüren zu den Dach- und Kellerzugängen sorgen für einen besseren Brandschutz. Das kommunale Wohnungsunternehmen rechnet damit, die Arbeiten Mitte des Jahres abschließen zu können.
Die Kosten für die umfangreiche Maßnahme belaufen sich auf 1,2 Millionen Euro.

Weitere Strangsanierungen plant die SWG in diesem Jahr Auf dem Sand 10, 12 und 14 sowie in dem markanten Wohnblock am Kreisel in Nord, in der Semmelweisstraße 2.

Susanne Schedwill
Autor: red

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Kommentare
Kitty Kat
31.03.2025, 18:28 Uhr
Stichwort Bereitstellungsverluste
Ich denke, dadurch gewinnt man nicht nur Platz in der Küche, sondern auch einen Zuwachs in der Heizkostenrechnung.
Ich habe monatlich 35 € für den Gasabschlag als sparsamer Verbraucher. Ich glaube kaum, dass dies mit der Fernwärme und Warmwasserversorgung hinzubekommen ist. Dass da 365 Tage heißes Wasser zirkuliert, dürfte teurer werden. Das böse Erwachen wird wohl für manch einen noch kommen. Auch bei Verbrauch Null muss man zahlen, denn trotz richtig guter Isolierung gibt es Verluste und die werden umgelegt, ohne dass man eine einzige Kilowattstunde verbraucht hat.
Aber psst, darüber spricht man nicht gern in der Wohnungsfirma.
R2D3
31.03.2025, 22:48 Uhr
Mr Kitty
Auch das Treppenhaus muss warm sein und da hängt kein Messgerät.(HKV). Oder wollen sie Minusgrade im Flur haben. Vielleicht einfach mal ein Haus kaufen ,da sehen sie wie teuer heizen wirklich ist.
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