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Mo, 15:00 Uhr
31.03.2025
Zugehört:

Falsch gewählt: Esken statt Merz

Die Nordthüringer Online-Zeitungen berichteten heute ausführlich über das traditionelle Landwirtschaftstreffen der VR Bank in Thüringen. Dabei gab es ein Statement aus der Mitte der Bauernschaft, das wir gern noch einmal zum Thema machen wollen…


Es war der damals krönende Abschluss des Bundestagswahlkampfes der CDU in Nordthüringen in einem Nordhäuser Autohaus. Damals saß auch Thüringens Wirtschafts- und Landwirtschaftsministerin Colette Boos-John im Podium. Und damals wie heute war es ein Nordthüringer Landwirt, der Klartext redete, seinen Namen jedoch aktuell nicht in der Zeitung veröffentlicht sehen will.

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„Ich habe mich vor dem 23. Februar noch einmal überreden lassen, CDU zu wählen. Statt Merz habe ich nun Esken bekommen und weiß nun endgültig, was ich von Versprechungen der Politik halten soll“, begann er sein Statement. Der Mann ist Landwirt, hat dieses Fach studiert, war als junger Mann LPG-Vorsitzender und ist jetzt für über 500 Hektar Ackerfläche und 40 Hektar Grünland zuständig und verantwortlich.

Er sieht das Verhältnis von Politik zu den Bauern nach der Wende immer noch ziemlich gestört. Die Leistungen und die Bedeutung der Bauern wurden und werden nicht in dem Maße gewürdigt, wie sie zur Wirtschaft im Allgemeinen in diesem Land einen gewichtige Teil beitragen. Letztlich ernähren die Bauern die Menschen mit hochwertigen Lebensmitteln.

Zu DDR-Zeiten habe man für großartige Leistungen wenigstens noch „einen Orden“ bekommen. Jetzt gebe es Auflagen und Restriktionen. Er verstehe zwar die Ausführungen der Landwirtschaftsministerin und müsse zunehmend akzeptieren, dass auch sie in einem System gefangen sei, das wie ein Spinnennetz von Brüssel und auch von Berlin gesponnen werde. Unterm Strich aber könne auch der NABU ihr heutiges Referat geschrieben haben.

Politik und Bauern sollten Partner sein, statt Zuhören gebe es Bußgeldbescheide. Für alle möglichen Anträge, die nach Erfurt, Berlin und Brüssel geschickt werden müsse, bedürfe es einen Fachjuristen. Sein Statement von 2023 habe ihm vermutlich eine Überprüfung und ein Bußgeld von 7.000 Euro eingebracht.

Boos-John nahm die Kritik zur Kenntnis, versprach in den jetzigen Koalitionsverhandlungen eine deutliche schwarze Handschrift, konstatierte jedoch auch, dass man im System gefangen sein. Als Beispiel nannte die Frau die zurückliegende Agrarministerkonferenz in Baden-Baden. Nach deren Beschlussfassung sei sie zwei Tage frustriert gewesen. Dem Landwirt versprach sei jedoch jegliche Unterstützung, schließlich müsse man sich "unterhaken".
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg

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Kommentare
Leser X
31.03.2025, 15:10 Uhr
Weder noch
Ich habe weder M noch E gewählt. Aber die Überschrift macht mich nicht glücklich. Man kann gar nicht falsch wählen. Es sei denn in den Augen anderer...
warumauchimmer
31.03.2025, 15:27 Uhr
"Sein Statement von 2023 habe ihm..."
"...eine Überprüfung gebracht und 7.000 Euro Strafe."

Der Mann scheint ein grenzwertiges Verhältnis zum Gesetz zu haben.
Erinnert mich an Günther Felßner.
diskobolos
31.03.2025, 16:39 Uhr
Häh?
Was für eine "Überprüfung", die auf ein "Statement" folgte, war das denn? hat er in der Kneipe erzählt, dass er Steuern hinterzieht? 7000 € muss man wohl kaum ohne Grund zahlen.

Das Wahlergebnis konnte doch wohl jeder voraussehen. Oder hat der Mann Merz gewählt, ihm aber kein Wort geglaubt? Wie dumm ist das denn? Schließlich hat Merz seit mindestens einem halben Jahr fast täglich erzählt, dass er keine Koalition mit der AFD eingehen würde.
ArreeTim
31.03.2025, 17:51 Uhr
Wieso immer die arme Frau Esken, was soll die denn damit zu tun haben, gut
seis drum. Warum musste denn soviel ORDNUNGSSTRAFE GEZAHLT WERDEN? Ist es eine CDU Vorschrift? Letztendlich. Schreit der Landwirt nur weil es Ihn trifft, ist das genau das, was in diesem Land gelten soll? Hat er etwa böse, krebserregende Mittelchen falsch eingesetzt? Oder so? Der Artikel wirft Fragen auf, Hauptsache aktuell falsch gewählt, wobei auch das ist nicht logisch, ...
free Gigi
31.03.2025, 21:25 Uhr
Sorry, selber Schuld
jedem Normalo war klar, dass er/sie/es entweder schwarz-grün oder schwarz-rot bekommt.
Mein Mitleid hält sich daher in Grenzen. Macht nur weiter so und die absolute Mehrheit wird folgen
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