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Mo, 08:01 Uhr
31.03.2025
ifo Institut:

Inflationsrate bleibt bei über zwei Prozent

Die ifo Preiserwartungen sind im März leicht gesunken auf 18,7 Punkte, nach 19,3* im Februar. Im Großen und Ganzen setzt der Frühindikator für die Preisentwicklung in Deutschland damit seine seit fast zwei Jahren anhaltende Seitwärtsbewegung fort...

„Die Inflationsrate dürfte daher auch in den kommenden Monaten weitgehend unverändert bei etwas mehr als zwei Prozent liegen“, sagt ifo Konjunkturchef Timo Wollmershäuser.

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Im Einzelhandel sind die Preiserwartungen auf 29,7 Punkte gesunken, nach 32,8* im Februar. Bei den konsumnahen Dienstleistern kam es hingegen zu einem leichten Anstieg auf 27,0 Punkte, nach 26,9* im Februar. Auch bei den unternehmensnahen Dienstleistern (inklusive Großhandel) wollen etwas mehr Unternehmen ihre Preise anheben als senken. Der Indikator stieg auf 22,0 Punkte, nach 21,9* im Februar. In der Industrie und im Baugewerbe hat der Preisdruck nachgelassen. Die Preiserwartungen gingen auf 8,5 bzw. 0,2 Punkte zurück, nach 10,7* bzw. 0,8* im Februar.

Die Punkte bei den ifo Preiserwartungen geben an, wie viel Prozent der Unternehmen per saldo ihre Preise erhöhen wollen. Der Saldo ergibt sich, indem man vom prozentualen Anteil der Unternehmen, die ihre Preise anheben wollen, den prozentualen Anteil derer abzieht, die ihre Preise senken wollen. Wenn alle befragten Unternehmen beabsichtigten, ihre Preise zu erhöhen, läge der Saldo bei +100 Punkten. Würden alle ihre Preise senken wollen, läge er bei −100. Der Saldo wurde saisonbereinigt. Das ifo Institut fragt nicht nach der Höhe der geplanten Preisänderung.

* Saisonbereinigt korrigiert
Autor: red

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Kommentare
A-H-S
31.03.2025, 18:12 Uhr
Gefühlte Inflation?^^
Eine sinkende Inflation heißt im übrigen nicht, dass Euer Geld mehr wert wird. Es wird nur etwas langsamer weniger wert. Inwieweit mich die Angaben im Artikel aber weiter bringen sollen, erschließt sich mir nicht.
Was zum Anfassen: wenn die EZB einen Zielkorridor von 2 Prozent angibt, den seit Jahren reißt und wir im Schnitt bei 2,5 Prozent ankommen, dann werden aus 100 Euro nach 25 Jahren völlig unspektakulär 53 Euro. Und wir hatten die letzten Jahre durchaus auch mal Inflationsraten von 6,9 Prozent (2022) und 5,9 Prozent (2023).
diskobolos
31.03.2025, 22:52 Uhr
Nüchtern betrachtet
Eine Inflatiosrate von um die 2 Prozent ist kein Problem, wenn die Einkommen/Renten mindestens im gleichen Maßen steigen. Deshalb hat sich die EZB auch diese Zahl als Ziel gesetzt.
Wir können m. E. froh sein, dass dieser Zustand jetzt etwa erreicht ist, nach den Zahlen von '22 und '23. Damit war nicht unbedingt zu rechnen. Die Inflation ist nämlich meist ziemlich zäh (Lohn-Preis-Spirale).

Was die Ökonomen am meisten fürchten ist aber Stagflation, also fallende Preise ohne Wirtschaftswachstum. Dann schieben die Menschen Anschaffungen in die Zukunft, weil sie auf niedrigere Preise warten, was die Wirtschaft weiter bremst.

Bei 2 Prozent Inflationsrate werden aus 100 € in 25 Jahren wertmäßig ca. 60 €. Aber das ist nicht der entscheidende Punkt. Tatsächlich sind die Einkommen/Renten dann auch deutlich höher und die Geldanlage sollte auch mehr als 100 € liefern.
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