So, 19:44 Uhr
30.03.2025
NSV-Ergebnisdienst Handball
Männer erhalten die Hoffnung auf Klassenerhalt
Augenmerk der Südharzer Handballer/innen lag am zurückliegenden Spieltag auf dem Abstiegsduell der Männer in der Landesliga. Da trafen die beiden Altmeister Nordhausen und Schnellmannshausen aufeinander...
Die Frauen mussten das schwerste Spiel der Saison beim Spitzenreiter bestreiten. Die männliche Jugend A und die weibliche Jugend C verteidigten ihre Tabellenführungen.
Landesliga Männer / Nordhäuser SV – SG Schnellmannshausen 33:24
Kaum zu halten: Angetrieben von über 400 Zuschauern lief der Motor des Südharzexpress 2.0 im Heimspiel richtig rund und es wurde auch wieder in den höchsten Drehzahlen gefahren. Im Abstiegsduell mit der SG Schnellmannshausen war das auch notwendig. Die Gäste, keineswegs zum Verlieren nach Nordhausen gekommen, spielten ebenfalls einen schnellen Handball. Bereits in den Anfangsminuten war der NSV nicht wieder zu erkennen. Nach 7 Minuten stand es bereits 4:1. In der 19 Minute beim 13:5 schien es ein Debakel für die Gäste zu werden.
Die Nordhäuser Bank hatte daran kein Interesse. Es wurden im weiteren Spielverlauf unterschiedliche Aufstellungsvarianten in Angriff und Abwehr probiert. Mal eine Mischung dann wieder nur Youngster oder nur Erfahrung. Gleiches galt für das Tor, einer der Paradepositionen der Südharzer.
Das auf dem Parkett umgesetzte -zukunftsträchtige- Gesamtpaket des Nordhäuser SV zog den SG-Spielern den Nerv. Kaum loderte eine kleine Flamme der Hoffnung bei den Gästen auf, wurde diese gelöscht. Die Nerven lagen blank. Mit insgesamt 10 Zeitstrafen, (davon eine gegen die Bank) gleichmäßig verteilt pro Halbzeit, schwächte sich die SG selbst. Auch vom 7-Meter Punkt zeigten sie Nerven. Nordhauses Keeper parierten die beiden Strafwürfe der Gäste.
Am Ende trennten sich beide Teams mit einem 33:24. Nordhausen konnte sich damit vielleicht noch einen kleinen Funken Hoffnung auf den Klassenerhalt erhalten.
Oberliga Frauen / HSG Könitz/Saalfeld -Nordhäuser SV 42:17
Nichts zu holen: Beim verlustpunktfreien und torhungrigen Spitzenreiter hatten die Nordhäuserinnen keine Chance. Die vielfach bereits erwähnte Ausfallquote hatte das NSV-Team auch diesmal fest im Griff.
Augen zu und durch: Dies ging zum 7:5 in der 14 Spielminute auch ganz gut. Danach brachen die Dämme und der bereits feststehende Aufsteiger spielte sich in einen Rausch zum Nachteil des Tabellenletzten.
Landesliga männliche Jugend A / HSC Erfurt – Nordhäuser SV 26:36
Platz 1 verteidigt: Das Spitzenspiel dieser Altersklasse in der Landesliga konnten die Nordhäuser in der Landeshauptstadt für sich entscheiden. Es war ein unerwarteter Start- Ziel-Sieg. Nur einmal, beim 8:10, wurde es mal eng. Ansonsten war Nordhausen spielbestimmend. Vor allem Tyler Pährisch mit 12 Treffern und Franz Leopold Stäter mit 8 Treffern brillierten beim Abschluss.
Regionsligaweibliche Jugend C / Nordhäuser SV – HSV Suhl 41:18
Deutliche Angelegenheit: Nordhausen von Beginn an konzentriert. Trotzdem gelang es dem Tabellenletzten bis zum 7:6 den Tabellenführer zu ärgern. Ab der 11. Minute hatten sich dann die Südharzerinnen gefunden zum Leidwesen der Gäste. In der Folge wurde die Partie bis zum Anpfiff einseitig.
Regionsliga Männer / Bad Salzungen – Nordhäuser SV verlegt
Landesliga männliche Jugend A / SV Hermsdorf – Nordhäuser SV ausgefallen
Oberliga männliche Jugend B/ ThSV Eisenach – Nordhäuser SV ausgefallen
Regionsliga männliche Jugend C / JSGNessetal/Hainich – Nordhäuser SV ausgefallen
Freundschaftsturnier / Blitzturnier der weiblichen Jugend E in Nordhausen
Nachdem am Vortag die Männer die Ballspielhalle zum Beben brachten, waren es am Sonntag die 9/10-jährigen Mädchen. Nordhausen hatte zum Blitzturnier geladen. Dem Ruf folgten die Teams vom: MSV Dresden, SC Markranstädt Piranhas, HC Leipzig und Gastgeber Nordhäuser SV.
Gespielt wurde in Hin- und Rückrunde. Somit waren 12 zu absolvieren. Das Turnier sollte der Vorbereitung auf die letzte Etappe in den jeweiligen Meisterschaften dienen.
Das Niveau der Mannschaft war sehr gut. Leistungsmäßig konnte kein Team den Überflieger markieren. Die Ergebnisse waren knapp. Vielmehr war oftmals die Wettkampfpraxis entscheidet. Das kleine Stück mehr Cleverness gab den Ausschlag.
Am Ende ging ein Dankeschön an alle Helfer des Nordhäuser SV hinter den Kulissen und auf dem Parkett. Das Team des NSV hingen hat die erste Etappe der Vorbereitung auf das letzte Turnier hin, der Landesmeisterschaft, abgeschlossen. Bis sie am 27. April in eigener Halle um Thüringens Handballkrone kämpfen wird noch viel Trainingsschweiß fließen.
Frank Ollech
Autor: redDie Frauen mussten das schwerste Spiel der Saison beim Spitzenreiter bestreiten. Die männliche Jugend A und die weibliche Jugend C verteidigten ihre Tabellenführungen.
Landesliga Männer / Nordhäuser SV – SG Schnellmannshausen 33:24
Kaum zu halten: Angetrieben von über 400 Zuschauern lief der Motor des Südharzexpress 2.0 im Heimspiel richtig rund und es wurde auch wieder in den höchsten Drehzahlen gefahren. Im Abstiegsduell mit der SG Schnellmannshausen war das auch notwendig. Die Gäste, keineswegs zum Verlieren nach Nordhausen gekommen, spielten ebenfalls einen schnellen Handball. Bereits in den Anfangsminuten war der NSV nicht wieder zu erkennen. Nach 7 Minuten stand es bereits 4:1. In der 19 Minute beim 13:5 schien es ein Debakel für die Gäste zu werden.
Die Nordhäuser Bank hatte daran kein Interesse. Es wurden im weiteren Spielverlauf unterschiedliche Aufstellungsvarianten in Angriff und Abwehr probiert. Mal eine Mischung dann wieder nur Youngster oder nur Erfahrung. Gleiches galt für das Tor, einer der Paradepositionen der Südharzer.
Das auf dem Parkett umgesetzte -zukunftsträchtige- Gesamtpaket des Nordhäuser SV zog den SG-Spielern den Nerv. Kaum loderte eine kleine Flamme der Hoffnung bei den Gästen auf, wurde diese gelöscht. Die Nerven lagen blank. Mit insgesamt 10 Zeitstrafen, (davon eine gegen die Bank) gleichmäßig verteilt pro Halbzeit, schwächte sich die SG selbst. Auch vom 7-Meter Punkt zeigten sie Nerven. Nordhauses Keeper parierten die beiden Strafwürfe der Gäste.
Am Ende trennten sich beide Teams mit einem 33:24. Nordhausen konnte sich damit vielleicht noch einen kleinen Funken Hoffnung auf den Klassenerhalt erhalten.
Oberliga Frauen / HSG Könitz/Saalfeld -Nordhäuser SV 42:17
Nichts zu holen: Beim verlustpunktfreien und torhungrigen Spitzenreiter hatten die Nordhäuserinnen keine Chance. Die vielfach bereits erwähnte Ausfallquote hatte das NSV-Team auch diesmal fest im Griff.
Augen zu und durch: Dies ging zum 7:5 in der 14 Spielminute auch ganz gut. Danach brachen die Dämme und der bereits feststehende Aufsteiger spielte sich in einen Rausch zum Nachteil des Tabellenletzten.
Landesliga männliche Jugend A / HSC Erfurt – Nordhäuser SV 26:36
Platz 1 verteidigt: Das Spitzenspiel dieser Altersklasse in der Landesliga konnten die Nordhäuser in der Landeshauptstadt für sich entscheiden. Es war ein unerwarteter Start- Ziel-Sieg. Nur einmal, beim 8:10, wurde es mal eng. Ansonsten war Nordhausen spielbestimmend. Vor allem Tyler Pährisch mit 12 Treffern und Franz Leopold Stäter mit 8 Treffern brillierten beim Abschluss.
Regionsligaweibliche Jugend C / Nordhäuser SV – HSV Suhl 41:18
Deutliche Angelegenheit: Nordhausen von Beginn an konzentriert. Trotzdem gelang es dem Tabellenletzten bis zum 7:6 den Tabellenführer zu ärgern. Ab der 11. Minute hatten sich dann die Südharzerinnen gefunden zum Leidwesen der Gäste. In der Folge wurde die Partie bis zum Anpfiff einseitig.
Regionsliga Männer / Bad Salzungen – Nordhäuser SV verlegt
Landesliga männliche Jugend A / SV Hermsdorf – Nordhäuser SV ausgefallen
Oberliga männliche Jugend B/ ThSV Eisenach – Nordhäuser SV ausgefallen
Regionsliga männliche Jugend C / JSGNessetal/Hainich – Nordhäuser SV ausgefallen
Freundschaftsturnier / Blitzturnier der weiblichen Jugend E in Nordhausen
Nachdem am Vortag die Männer die Ballspielhalle zum Beben brachten, waren es am Sonntag die 9/10-jährigen Mädchen. Nordhausen hatte zum Blitzturnier geladen. Dem Ruf folgten die Teams vom: MSV Dresden, SC Markranstädt Piranhas, HC Leipzig und Gastgeber Nordhäuser SV.
Gespielt wurde in Hin- und Rückrunde. Somit waren 12 zu absolvieren. Das Turnier sollte der Vorbereitung auf die letzte Etappe in den jeweiligen Meisterschaften dienen.
Das Niveau der Mannschaft war sehr gut. Leistungsmäßig konnte kein Team den Überflieger markieren. Die Ergebnisse waren knapp. Vielmehr war oftmals die Wettkampfpraxis entscheidet. Das kleine Stück mehr Cleverness gab den Ausschlag.
Am Ende ging ein Dankeschön an alle Helfer des Nordhäuser SV hinter den Kulissen und auf dem Parkett. Das Team des NSV hingen hat die erste Etappe der Vorbereitung auf das letzte Turnier hin, der Landesmeisterschaft, abgeschlossen. Bis sie am 27. April in eigener Halle um Thüringens Handballkrone kämpfen wird noch viel Trainingsschweiß fließen.
Frank Ollech














