Klimakrise hinterlässt Spuren in Thüringen:
Nordhäuser GRÜNE sind besorgt
"Mit dem meteorologischen Frühlingsbeginn am 1. März endet ein Winter, der sich durch markante Wetterextreme und auffällige Unregelmäßigkeiten ausgezeichnet hat." So beginnt eine aktuelle Pressemeldung der Nordhäuser GRÜNEN...
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ziehe eine vorläufige Bilanz, die abermals die Auswirkungen des Klimawandels deutlich mache, heißt es weiter im Text. "Der Winter in Thüringen war wesentlich wärmer und trockener als das langjährige Mittel.
Die Durchschnittstemperatur in Thüringen lag mit 1,5 Grad Celsius erheblich über dem international anerkannten Referenzwert von minus 0,6 Grad Celsius, basierend auf der Periode von 1961 bis 1990."
Diese Diskrepanz verdeutliche den fortschreitenden Klimawandel und dessen lokale Auswirkungen. "Insbesondere die zweite Februarhälfte brachte die kältesten Tage mit sich, als die Temperatur in Bischofferode im Eichsfeld auf eisige minus 15,2 Grad Celsius fiel", schreibt der Nordhäuser Vorstand der GRÜNEN weiter.
"Ein bemerkenswertes Merkmal dieses Winters war die rekordverdächtige Sonnenausbeute. Mit 215 Sonnenstunden übertraf der Winter das langjährige Mittel von 148 Stunden signifikant. Gleichzeitig erlebte die Region einen Rückgang der Niederschlagsmengen: Lediglich 127 Liter Niederschlag pro Quadratmeter wurden gemessen, während das langjährige Mittel bei 159 Litern liegt."
Pascal Leibbrandt, Stadtrat in Nordhausen, kommentiert die Entwicklungen wie folgt: Diese außergewöhnlichen Wetterbedingungen sind ein Weckruf, wie dringlich es ist, den Kampf gegen die Klimakrise zu intensivieren. Wir müssen unsere Anstrengungen für nachhaltige und klimafreundliche Maßnahmen verstärken, um den zukünftigen Generationen eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen. Zudem sind neue Konzepte für den Tourismus nötig wenn beispielsweise der Wintersport im Harz nicht mehr möglich ist. ergänzt Wilma Busch aus dem Nordhäuser Stadtrat.
Rüdiger Neitzke, Mitglied im Kreistag, ergänzt: Es handelt sich um eine Klimakrise. Wir müssen entschieden vorgehen: Klimafolgenanpassung, Anpassung der Städte und der Wälder sind nötig. Stephanie Tiepelmann-Halm aus dem Kreistag fügt hinzu: Diese Auswirkungen sind erst der Anfang und ein geschlossenes Handeln ist jetzt auch im globalen Maßstab nötig, um weitreichende Folgen abzumildern.
Autor: red
Kommentare
Marino50
02.03.2025, 11:13 Uhr
Besorgnis der GRÜNEN
Jetzt soll uns Bürgern wieder einmal ein schlechtes Gewissen eingeredet werden. Für mich ist es wichtig, dass der Krieg in der Ukraine beendet wird. Das würde mehr helfen als uns ein schlechtes Gewissen einzureden. Es sind die GRÜNEN, angefangen bei Außenministerin, die Geld für weitere Waffen in die Ukraine schleppt. Aber das war ja wohl die längste Zeit so. So lange der Krieg dort nicht beendet ist, brauchen wir uns keine Gedanken über das Klima zu machen. Wir können doch froh sein, dass noch keine Nuklearwaffen eingesetzt worden sind. Dann erübrigt sich das Thema Klimawandel völlig.
Filzstift und Lineal
02.03.2025, 11:39 Uhr
Ich bin über die NDH Grünen besorgt....
... sie machen nur noch "Weltpolitik", kein Wort zum Gipsabbau, zu den aktuellen Baumfällungen in Nordhausen ... usw usf.
Thema verfehlt, setzen..
emmerssen
02.03.2025, 12:24 Uhr
Klimakrise
Die Grünen möchten uns bitte mit Ihrem "Angst" schüren,vor was auch immer in Ruhe lassen. Deutschland hat weit aus mehr Probleme als das Wetter. Wie diese Herrschaften wirtschaften durften wir in den letzten Jahren genug erleben. Es reicht.
deralte
02.03.2025, 13:56 Uhr
Als ich noch der Junge war,....
...hatten die Genossenschaftsbauern der DDR 4 Feinde: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Die waren immer ZU
-trocken oder nass
-heiß oder kalt.
Also eins von den Vieren traf lt. Zeitung immer zu. So mußten dann Schüler und Studenten, wenn´s ganz doll ZU war auch die Angestellten der Großbetriebe am Wochenende und in den Ferien Rüben , Kartoffeln, Hopfen ernten.
Heute ist das nicht mehr sinnvoll, denn wir Städter würden ja die teuren Maschinen nur kaputt machen. Ich bin da sehr bei Marino.
Die vier Feinde mit ihrem jeweiligen ZU sind geblieben und schlimmere Feinde als vorher geworden.
Kobold2
02.03.2025, 13:56 Uhr
Stimmt ermmerson
Die Angst und Panik, die sie von ihrer Traumpartei vermittelt bekommen ist für einfache Gemüter ausreichend.
Von daher immer schön die Realität verweigern Erkenntnisse der Wissenschaft ignorieren den anderen dafür die Schuld geben.
Pascal.Leibbrandt
02.03.2025, 14:25 Uhr
Wow
Ich bin begeistert über die vielen positiven Kommentare und ihren Einsatz für Umwelt- und Klimaschutz. Ich bin außerdem froh, dass das viele Menschen in der Stadt Nordhausen das auch so sehen und wir in der letzten Zeit sehr viele neue Menschen bei uns begrüßen durften. Wenn Ihnen, wovon ich ausgehe, die Umwelt in der Stadt Nordhausen oder beispielsweise der Gipsabbau am Herzen liegen, freuen wir uns immer über neue Mitstreiter. Unsere Sprechzeiten sind am Büro einsehbar.
Let There Be Rock
02.03.2025, 14:33 Uhr
Besorgnis über die ersten drei Kommentare.....
.......die das Thema nicht nur verfehlt sondern komplett nicht verstanden haben!
Mit dem Artikel geht es den Grünen darum, mal über den Tellerrand hinauszusehen. Unabhängig von den Problemen die wir momentan haben! Unsere Urenkel und Ururenkel werden Wetterkatastrophen erleben die man sich kaum vorstellen kann. Einige Teile auf unserem Planeten werden zum Bsp. nicht mehr bewohnbar sein.
Aber für viele ist dies zu komplex gedacht und es fehlt eine gewisse Intelligenz.
Und das ist dann meine nächste Sorge, zu den ersten drei Kommentaren...........
pitti7
02.03.2025, 14:56 Uhr
Lieber...
... keinen Kommentar... :)
Sonst brauche ich schleunigst einen Bademantel und das nicht wegen der Klimaveränderung ;)
S.P.Andreas
02.03.2025, 16:09 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Verzichten Sie auf offensichtlich falsche Tatsachenbehauptungen.
Leser X
02.03.2025, 17:18 Uhr
Immer der Reihe nach
Oder anders ausgedrückt: Prioritäten setzen. Erstmal um den Frieden kümmern. Da kommen mir aber nach der gestrigen baerbockigen Rede erhebliche Zweifel. Was nützt das beste Klima, wenn der atomare Winter droht.
darkmoon
02.03.2025, 19:02 Uhr
Wie konnte ich nur bis heute überleben
Im Winter haben die Schornsteine geraucht, da hat man ja noch mit Kohlen geheizt. Hurra, ich lebe immer noch. Wenn die Grünen keine andere Sorgen haben. Und ein schlechtes Gewissen habe ich nicht. Liebe Grüne fangt ihr doch mal an. Fahrt alle mit dem Rad, so wie wir früher auch. Hat uns nicht geschadet. Frau Baerbock fliegt in der Weltgeschichte rum, oh kein Wort über Klimaschutz. Mit dicken Autos lassen sie sich umherkutschen usw. Die Heucheleien der Partei sind unerträglich.
Sieht man ja mit der Kriegstreiberei. Ich will Frieden wie viele andere auch! Macht euch dafür endlich stark, wenn man bedenkt, wieviel CO2 durch Panzer etc. täglich in die Luft geblasen werden. Da ist großes Schweigen bei euch.
S.P.Andreas
02.03.2025, 21:48 Uhr
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Bodo Schwarzberg
03.03.2025, 00:42 Uhr
Unglaubwürdige Grüne
lch schäme mich schon manchmal, obwohl fast meine gesamte Freizeit seit Jahrzehnten dem aktiven Artenschutz und der Botanik gehört, die Grünen jemals gewählt zu haben, weil sie die Werte, die ihnen überhaupt ihre Gründung ermöglichten, Ökologie und Pazifismus, heute nur noch rein wertegeleitet vertreten. Wobei sie, die Grünen, diese Werte festlegen oder doch zumindest alle Politiker der Welt danach beurteilen.
Die Grünen haben ihre eigenen Ahnen und deren Politik vergessen, ob sie nun Gerd Bastian, Petra Kelly oder Antje Vollmer heißen. Letztere ging in ihrem Vermächtnis (im Netz zu finden) hart mit der heutigen grünen Partei ins Gericht, vor allem mit Frau Baerbock für ihre polarisierende, undiplomatische und kurzsichtige Außenpolitik.
Ihre von ihr verfolgte feministische Außenpolitik ist gewiss kein Kriterium für den Weltfrieden.
Ein Krieg lässt sich mit einer Außenministerin wie Baerbock jedenfalls nicht beenden. Dazu braucht es Diplomatie a là Genscher oder Kissinger, denen sie wohl kaum das Wasser reichen könnte. Letzterer sagte:
"Wenn die Präferenz für Demokratie in den internationalen Beziehungen zum Hauptziel erklärt wird, führt das zu einem missionarischen Impuls. Der könnte einen erneuten militärischen Konflikt zur Folge haben.
Die westliche Außenpolitik zeichnete sich demgegenüber über Jahrzehnte dadurch aus, auch mit dem schlimmsten Feind oder ideologischen Gegner sprechen zu wollen und zu können und auch diesem Interessen zuzubilligen, seien sie auch noch so den eigenen Werten entgegengesetzt! Aber das ist die Voraussetzung für Gespräche und für Lösungen, erscheinen sie auch noch so unwahrscheinlich.
Und das Klima? Glauben die Grünen im Ernst, das Klimaproblem mit neuer Naturzerstörung durch Windräder mit aus Erdöl gewonnener PET-Plastik oder aus Raubbau gewonnenen tropischem Balsaholz "nachhaltig" zu bekämpfen? Oder mit Frackinggas aus USA, Lithiumsteinbrüchen in Serbien, Südamerika und Südeuropa, teilweise gegen die Rechte Indigener?
Wälder für Windräder oder E-Autofabriken abzuholzen, das ist einer Partei, die in den 70er Jahren gegen das Waldsterben durch sauren Regen kämpfte, unwürdig.
Dabei kennen sie die eigentlichen Ursachen all dieser Probleme .
Kobold2
03.03.2025, 07:40 Uhr
Ja, Herr Schwarzberg
Atommüll, aufgeheizte Flüsse, mit gekipptenÖkosystemen und Tagebaue auf gerodeten Wäldern mit Grundwasserabsenkungen sind natürlich viel besser, Da hat man schon jahrzehntelange Erfahrungen.
Unglaubwürdig wird man auf jeden Fall, wenn man Sachverhalte einseitig und teilweise aus dem Kontext beurteilt.
weniger CO2
wärmere Winter haben doch auch Vorteile:
weniger Heizen - damit weniger CO2 Ausstoss in die Umwelt.
In Bezug auf die Grünen stimme ich dem Kommentar von Bodo Schwarzberg voll und ganz zu. Unsere noch-AM mit Ihrer Aussenpolitik ist völlig fehl am Platz !
S.P.Andreas
03.03.2025, 14:05 Uhr
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