Klimakrise hinterlässt Spuren in Thüringen:
Nordhäuser GRÜNE sind besorgt
Sonntag, 02. März 2025, 10:12 Uhr
"Mit dem meteorologischen Frühlingsbeginn am 1. März endet ein Winter, der sich durch markante Wetterextreme und auffällige Unregelmäßigkeiten ausgezeichnet hat." So beginnt eine aktuelle Pressemeldung der Nordhäuser GRÜNEN...
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) ziehe eine vorläufige Bilanz, die abermals die Auswirkungen des Klimawandels deutlich mache, heißt es weiter im Text. "Der Winter in Thüringen war wesentlich wärmer und trockener als das langjährige Mittel.
Die Durchschnittstemperatur in Thüringen lag mit 1,5 Grad Celsius erheblich über dem international anerkannten Referenzwert von minus 0,6 Grad Celsius, basierend auf der Periode von 1961 bis 1990."
Diese Diskrepanz verdeutliche den fortschreitenden Klimawandel und dessen lokale Auswirkungen. "Insbesondere die zweite Februarhälfte brachte die kältesten Tage mit sich, als die Temperatur in Bischofferode im Eichsfeld auf eisige minus 15,2 Grad Celsius fiel", schreibt der Nordhäuser Vorstand der GRÜNEN weiter.
"Ein bemerkenswertes Merkmal dieses Winters war die rekordverdächtige Sonnenausbeute. Mit 215 Sonnenstunden übertraf der Winter das langjährige Mittel von 148 Stunden signifikant. Gleichzeitig erlebte die Region einen Rückgang der Niederschlagsmengen: Lediglich 127 Liter Niederschlag pro Quadratmeter wurden gemessen, während das langjährige Mittel bei 159 Litern liegt."
Pascal Leibbrandt, Stadtrat in Nordhausen, kommentiert die Entwicklungen wie folgt: Diese außergewöhnlichen Wetterbedingungen sind ein Weckruf, wie dringlich es ist, den Kampf gegen die Klimakrise zu intensivieren. Wir müssen unsere Anstrengungen für nachhaltige und klimafreundliche Maßnahmen verstärken, um den zukünftigen Generationen eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen. Zudem sind neue Konzepte für den Tourismus nötig wenn beispielsweise der Wintersport im Harz nicht mehr möglich ist. ergänzt Wilma Busch aus dem Nordhäuser Stadtrat.
Rüdiger Neitzke, Mitglied im Kreistag, ergänzt: Es handelt sich um eine Klimakrise. Wir müssen entschieden vorgehen: Klimafolgenanpassung, Anpassung der Städte und der Wälder sind nötig. Stephanie Tiepelmann-Halm aus dem Kreistag fügt hinzu: Diese Auswirkungen sind erst der Anfang und ein geschlossenes Handeln ist jetzt auch im globalen Maßstab nötig, um weitreichende Folgen abzumildern.
Autor: redDer Deutsche Wetterdienst (DWD) ziehe eine vorläufige Bilanz, die abermals die Auswirkungen des Klimawandels deutlich mache, heißt es weiter im Text. "Der Winter in Thüringen war wesentlich wärmer und trockener als das langjährige Mittel.
Die Durchschnittstemperatur in Thüringen lag mit 1,5 Grad Celsius erheblich über dem international anerkannten Referenzwert von minus 0,6 Grad Celsius, basierend auf der Periode von 1961 bis 1990."
Diese Diskrepanz verdeutliche den fortschreitenden Klimawandel und dessen lokale Auswirkungen. "Insbesondere die zweite Februarhälfte brachte die kältesten Tage mit sich, als die Temperatur in Bischofferode im Eichsfeld auf eisige minus 15,2 Grad Celsius fiel", schreibt der Nordhäuser Vorstand der GRÜNEN weiter.
"Ein bemerkenswertes Merkmal dieses Winters war die rekordverdächtige Sonnenausbeute. Mit 215 Sonnenstunden übertraf der Winter das langjährige Mittel von 148 Stunden signifikant. Gleichzeitig erlebte die Region einen Rückgang der Niederschlagsmengen: Lediglich 127 Liter Niederschlag pro Quadratmeter wurden gemessen, während das langjährige Mittel bei 159 Litern liegt."
Pascal Leibbrandt, Stadtrat in Nordhausen, kommentiert die Entwicklungen wie folgt: Diese außergewöhnlichen Wetterbedingungen sind ein Weckruf, wie dringlich es ist, den Kampf gegen die Klimakrise zu intensivieren. Wir müssen unsere Anstrengungen für nachhaltige und klimafreundliche Maßnahmen verstärken, um den zukünftigen Generationen eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen. Zudem sind neue Konzepte für den Tourismus nötig wenn beispielsweise der Wintersport im Harz nicht mehr möglich ist. ergänzt Wilma Busch aus dem Nordhäuser Stadtrat.
Rüdiger Neitzke, Mitglied im Kreistag, ergänzt: Es handelt sich um eine Klimakrise. Wir müssen entschieden vorgehen: Klimafolgenanpassung, Anpassung der Städte und der Wälder sind nötig. Stephanie Tiepelmann-Halm aus dem Kreistag fügt hinzu: Diese Auswirkungen sind erst der Anfang und ein geschlossenes Handeln ist jetzt auch im globalen Maßstab nötig, um weitreichende Folgen abzumildern.
