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Fr, 12:42 Uhr
21.02.2025
Stadt Nordhausen sieht "Schmerzgrenze erreicht"

Wieder Zoff um Kreisumlage

"Bei Kreisumlage ist Schmerzgrenze erreicht!" überschreibt de Stadtverwaltung heute eine Pressemeldung. Oberbürgermeister Buchmann droht gleichzeitig mit Steuererhöhungen und Leistungsreduzierungen. Knackpunkt ist eine Senkung der Schulumlage im Kreis...

Roland vor dem Nordhäuser Rathaus (Foto: ©Stadtverwaltung Nordhausen) Roland vor dem Nordhäuser Rathaus (Foto: ©Stadtverwaltung Nordhausen)


Hier der text aus der städtischen Pressestelle im genauen Wortlaut:

"Die kreisangehörige Stadt Nordhausen hat unlängst aus Medienberichten erfahren, dass der Landkreis seine prekäre Haushaltslage durch Senkung der Schulumlage bei zeitgleicher Erhöhung der Kreisumlage lösen will. Die Schulumlage soll demnach reduziert werden, obwohl es im Landkreis offensichtlich einen Sanierungsstau, insbesondere in den Grund- und Regelschulen, gibt, wenn man ebenfalls die Zeitungen liest. Für die kreisangehörige Kreisstadt würde sich die Kreisumlage um zusätzliche 440.000 Euro jährlich erhöhen. Damit ist der Haushaltsausgleich 2025 der Stadt und in der Folge im Finanzplanungszeitraum von vier Jahren (-1,8 Mio. Euro) nicht mehr gegebenen, wenn der aktuelle Haushaltsentwurf vom November 2024 zugrunde gelegt wird.

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„Uns ist allen klar, dass die stärkeren Schultern mehr Lasten zu tragen haben. Als kreisangehörige Stadt Nordhausen möchten wir jedoch gleichbehandelt werden. Denn die Nordhäuserinnen und Nordhäuser sind auch Einwohner des Landkreises Nordhausen“, so Oberbürgermeister Buchmann. Durch die erneute Umverteilung der Belastungen zu Ungunsten der kreisangehörigen Stadt Nordhausen, wird der finanzielle Handlungsspielraum der Stadt so stark eingeschränkt, dass das hohe Niveau der Daseinsvorsorge für unsere Bürgerinnen und Bürger nicht mehr zu halten wäre. Damit zwingt das Landratsamt Nordhausen die Stadt Nordhausen, möglicherweise die Steuern zu erhöhen und/oder Leistungen zu reduzieren, geschweige denn neue Leistungen zu starten. „Ist das fair und solidarisch, wie es Herr Landrat Jendricke gern propagiert?“ so Buchmann.

Als Schulträgerin der Grund- und Regelschulen führt die Stadt Nordhausen keine Schulumlage an den Landkreis ab. Dadurch entsteht der Stadt Nordhausen ein jährlicher Zuschussbedarf in Höhe von 2,62 Mio. Euro inkl. Schülerbeförderung (im haushaltsrelevanten Finanzplanungszeitraum von vier Jahren: 10,48 Mio. Euro). Die Schulen in Aufgabenträgerschaft der Stadt Nordhausen sind größtenteils „durchsaniert“. Aktuell werden die Grundschule Niedersalza saniert und zusätzliche Hortgebäude in der Staatlichen Grundschule „Am Förstemannweg“ und in der Staatlichen Grundschule „Käthe Kollwitz“ errichtet. Durch die Übernahme der Schulträgerschaft entlastet die Stadt den Landkreis als originärer Aufgabenträger und die kreisangehörigen Kommunen insgesamt."


Autor: red

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Kommentare
Filzstift und Lineal
21.02.2025, 18:53 Uhr
Kreisumlage? Schulumlage?
Was soll das sein?
Buchmann und Jendricke sollen sich endlich an einen Tisch setzen und ihre Probleme unter sich klären und nicht über die Zeitung.
Das Hin und Her kostet nur Zeit und Steuerzahlergeld. Für die Bürger wird dadurch nullkommanichts besser, es nervt nur.
Südharzmensch
22.02.2025, 10:27 Uhr
Die Stadt steht eh kurz vor der Pleite... Theater bei 44 Mio.
... wenn man sich im veröffentlichten Haushaltsplan für 2025 (im Internet abrufbar) allein die liquiden Mittel anguckt. Jetzt sollen wir noch kräftig über die Grundsteuer "gemolken" werden, während die Baukosten fürs Theater bei mittlerweile 44 Mio liegen. Danke, Kai Buchmann ("Fachkompetenz statt Parteipolitik")
Nordhausen = failed City.
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