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Fr, 06:45 Uhr
20.10.2006

nnz-Rückspiegel: Stern, Antrag und Desaster

Nordhausen (nnz). Über Querelen in einem Nordhäuser Sportverein berichtete die nnz vor einem Jahr ebenso, wie über wirtschaftliche Schwierigkeiten in mehreren Unternehmen der Rolandstadt. Was los war an diesem 20. Oktober des Jahres 2005, daran werden Sie mit einem Klick erininert.


Ein neuer Stern
In den zurückliegenden Jahren waren es nur Erfolgsmeldungen, die aus der sportlichen Ecke der Nordhäuser Altstadt kamen. Jetzt knirschelt es jedoch im Gebälk des LV Altstadt. Bereits im Juni, von der Öffentlichkeit kaum bemerkt war es soweit: 10 aktive Sportfreunde waren sich einig, einen eigenen Verein zu gründen. Die Sportfreunde sind allesamt ehemalige Mitglieder des LV Altstadt Nordhausen. Aufgrund von bestehender Kritik an der Vereinsführung, die ihren Ursprung in einer zu undifferenzierten Wahrnehmung der allgemeinen Sportgruppe „Freizeitfußball“ im LV Altstadt in vielerlei Hinsicht hatte, haben sich die Sportfreunde daraufhin gesagt, - Wir können es auch allein ...ausführlich im nnz-Archiv


Jahrelange Gespräche
Die Wirtschaftsförderung im Landkreis Nordhausen soll effektiver gestaltet werden. Das steht in einem Antrag der FDP-Fraktion im Kreistag und der liberalen Gruppe im Stadtrat. Nordhausens Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) meinte gestern, dass man sich über diese Problematik noch mal unterhalten müsse. Beyse meinte auch, dass dazu schon überall diskutiert wird. Im Regionalmanagement, im Nordhäuser Unternehmerverband zum Beispiel. Vielleicht auch noch in diversen anderen Vereinen. Nur richtig auf den Weg bringen können es wohl nur Stadtrat und Kreistag, schließlich geht es um die Verwaltungen, denen zum Beispiel die Stadträte „angehören“ ...ausführlich im nnz-Archiv


Unsicherheit bei Gekündigten
Es ist schon merkwürdig, was da beim Nordhäuser Traditionsunternehmen FMN vor sich geht. Womöglich soll die öffentliche Hand einen großen Teil der Gehälter der 60 gekündigten Mitarbeiter zahlen. Was kann man eigentlich einem Menschen, der jahre- und jahrzehntelang für eine Firma gearbeitet hat, noch antun? Das fragen sich viele der 60 Männer und Frauen, die bei FMN Telefone zusammenschraubten und nun quasi vor den Trümmern ihres Arbeitslebens stehen. Nun Geschäftsaufgaben oder Insolvenzen nichts außergewöhnliches in einem globaler werdenden Markt. Doch schaut man von Nordhausen in alten Bundesländer, dann können die Betroffenen schon neidisch werden. Da werden einem Autoschrauber bei Volkswagen nach 30 bis 40 Arbeitsjahren bis zu 250.000 Euro Abfindung gezahlt. Derjenige, der 40 Jahre an der Grimmelallee in Nordhausen arbeitete, der soll pro Arbeitsjahr 100 Euro erhalten. Und das auch nur, wenn es im kommenden Jahr wieder nach oben geht. All das aber ist in keinem Sozialplan zu finden. Den gibt es nicht bei FMN. Dank des Betriebsrates ...ausführlich im nnz-Archiv


Jede Menge Interessenten
Was gibt es Neues bei IMG und IGENO? Diese Frage beschäftigt derzeit nicht nur die betroffenen Mitarbeiter, sondern auch den Insolvenzverwalter. Die Möglichkeit, für IMG ein angedachtes „An-Institut“ zu schaffen, sei nicht so leicht zu realisieren. Da sei die Bürokratie in den Amtsstuben einfach nicht flexibel genug, meinte Bloß. Der Rechtsanwalt verwies dabei fairerweise auf die Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit und lobte die Bemühungen im Thüringer Wirtschaftsministerium. Derzeit bereitet Bloß die Eröffnung des Insolvenzverfahrens für die IGENO zum 1. November vor ...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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