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So, 07:46 Uhr
15.10.2006

Helfer in der Erkältungszeit

Nordhausen (nnz). Trotz des (noch) schönen Herbstwetters trifft man bereits die ersten „Schnupfennasen“. Häufig handelt es sich – erfreulicherweise - aber nur um eine leichte Erkältung und dann stellt sich die Frage: Wie kann man die Beschwerden schnell wieder „los werden“, wollte die nnz von der BARMER in Nordhausen wissen.


„Gegen Husten, Heiserkeit und Erkältungssymptome helfen Kräutertees und Kräuter. Tees - die Klassiker unter den Hausmitteln - und Kräuter können verschiedene Beschwerden lindern. Bei Husten bewährt sich z.B. Holunderblütentee, ebenso wohltuend bei einer Erkältung ist heißer Holunderblütensaft. Hat man eine fieberhafte Erkrankung, gilt Lindenblütentee als Favorit. Er regt den Stoffwechsel an und unterstützt das Schwitzen,“ meint Peter Behrschmidt.

Und was hilft, wenn’s im Hals beginnt zu kratzen? Ist da auch ein Kraut gewachsen? „Wenn sich Halsschmerzen ankündigen, eignet sich ein Salbeitee zum Gurgeln. Dazu brüht man ½ Teelöffel frische oder getrocknete Salbeiblätter mit ¼ Liter kochendem Wasser auf, lässt den Aufguss etwa 10 Minuten ziehen und gießt ihn dann ab.

Man kann sich auch eine Mixtur aus Apfelessig und Honig fertigen. Dazu wird in einem Glas warmes Wasser mit zwei Esslöffeln Apfelessig und einem Teelöffel Honig gemischt. Der Apfelessig wirkt antiseptisch und adstringierend, d.h. er zieht die Rachenschleimhaut zusammen, macht sie widerstandsfähiger und befreit sie von Keimen. Der Honig ergänzt diese Wirkung. Allerdings sollte die Mixtur nicht zu heiß getrunken werden, denn die wertvollen Inhaltsstoffe des Honigs werden bei Temperaturen über 35°C zerstört,“ erklärt der BARMER-Mitarbeiter. Und er ergänzt seine ‚Kräutertipps‘ noch um den Hinweis, dass auch „lauwarmes Salzwasser (aus Kochsalz) bei Heiserkeit und schmerzendem Hals hilft.

Das ist zwar kein Kraut, aber bestens zum Gurgeln geeignet. Und durch die antiseptische und reinigende Wirkung des Salzes kann eine Infektion gebremst werden. Außerdem lässt sich eine ‚verstopfte‘ Nase mit einem Salzwasser-Dampfbad behandeln, dessen Dämpfe eingeatmet werden.“
Halten die Beschwerden allerdings an, ist ein Arztbesuch angeraten, bekräftigt Peter Behrschmidt.
Autor: nnz

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