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Sa, 10:18 Uhr
14.10.2006

Furiose Wölfe

Nordhausen/Braunlage (nnz). Was für eine Stimmung! Was für ein Spiel! Die Top-Partie der Eishockey-Regionalliga zwischen den Harzer Wölfen und dem Rostocker EC hielt, was sie versprach. In großer Manier siegten die Wölfe letztlich verdient mit 6:3 (0:1, 4:2, 2:0). Ein Bericht von Robert Koch.

Furiose Wölfe (Foto: nnz) Furiose Wölfe (Foto: nnz)

Von Beginn an entwickelte sich ein spannungsgeladenes Spiel. Die rund 900 Zuschauer brauchten ihr Kommen wahrlich nicht zu bereuen, wenngleich die Wölfe, noch ohne Neuzugang Peter Westerkamp, etwas Zeit brauchten, um in die Partie zu finden. Martin Juza hätte einen Traumeinstand feiern können, scheiterte jedoch mit einem Penalty an REC-Kepper Branislav Hippik (6.). Die Harzer bestimmten zwar in der Folge das Spiel, dennoch ging Rostock durch Hördler mit einer Führung in die erste Drittelpause.

Der zweite Abschnitt ließ den Fans dann kaum Zeit zum Durchatmen. Juza erzielte in Überzahl den längst fälligen Ausgleich (23.), Stefan Bielstein netzte nach Traumpass von Jozef Potac zur 2:1-Führung ein (26.). Zuvor hatte Benjamin Salzmann nach einem klasse Solo nur den Pfosten getroffen.

Die Piranhas drehten in der 28. Minute das Spiel allerdings völlig. Jan Michalek in Überzahl und erneut Hördler brachten die Hanseaten wieder in die Vorderhand. Die Wölfe bissen jedoch unwiederstehlich zurück. Roman Vanek überraschte Hippik im Fallen mit einem Schuss in den kurzen Winkel (37.). Und als Salzmann seine starke Leistung mit dem 4:3 krönte(38.), war die Stimmung bereits auf dem Siedepunkt.

Im Schlussdrittel sorgten die Überzahltreffer von Harry Kulczynski (49.) und Vanek (54.) für wahre Freudentänze auf den Tribünen. Wölfe-Keeper Tobias Bannach war selbst in Eins-gegen-Eins-Situationen nicht mehr zu bezwingen, so dass die Harzer schließlich den verdienten Sieg ins Ziel brachten. Aus einer geschlossen guten Mannschaft ragte dabei Vanek mit vier Punkten sowie die bärenstarke zweite Reihe um Bilstein, Salzmann und Dennis Lütjen noch heraus.

„Wir haben verdient gewonnen, auch wenn man merkt, dass uns sogar noch etwas Zeit aus der Vorbereitung fehlt“, befand nach der Partie Wölfe-Coach Jan Furo. Ihm war die Aufregung des Spiels noch genauso anzusehen wie seinem Gegenüber Sergej Yashin, der die zu hohe Fehlerquote seines Teams bemängelte.

Statistik:
Tore: 0:1 Hördler (Haupt) 16:13, 1:1 Juza (Vanek, Adamec) 5-4 22:50, 2:1 Bilstein (Potac) 25:36, 2:2 Michalek (Blaha, Franz) 5-4 27:00, 2:3 Hördler (Tokarov) 27:58, 3:3 Vanek, 4:3 Salzmann (Vait, Lütjen) 37:54, 5:3 Kulczynski (Vanek, Potac) 5-3 48:58, 6:3 Vanek (Potac) 5-4 53:16.
Strafen: Harzer Wölfe 14 – Rostock 24
Zuschauer: 892
Autor: nnz

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