Mo, 17:12 Uhr
09.10.2006
Ende nach 16 Jahren
Nordhausen (nnz). In der Agentur für Arbeit in Nordhausen ist heute ein Ära zu Ende gegangen. Und wie so oft haben derartige Zeitabschnitte mit Personen zu tun.
Ende nach 16 Jahren (Foto: nnz)
Beinahe auf den Tag nach 16 Jahren beendete Ende September der Geschäftsführer Operativ, Helmut Ahr, seinen aktiven Dienst bei der Agentur für Arbeit Nordhausen durch Altersteilzeitregelung. Unter der Leitung des 61-jährigen Diplom-Ökonom entstand 1990 die Leistungsabteilung der damals Zentralen Arbeitsverwaltung und des späteren Arbeitsamtes.
Insbesondere in den letzten Jahren hat er wichtige organisatorische Veränderungen – vom Arbeitsamt zum Arbeitsamt 2000 und dann im Frühjahr letzten Jahres zum Kundenzentrum entscheidend begleitet und mit gestaltet, führte die Vorsitzende der Geschäftsführung Dr. Simone Simon in einer Abschiedsrede aus. Er hat neue Herausforderungen angenommen, die gemeinsamen Ziele nicht aus den Augen verloren und dabei die richtigen Weichen gestellt, so Simon weiter.
Mit dem Wandel des Arbeitsamtes zur Agentur für Arbeit wurde Ahr ab September 2004 Mitglied der Geschäftsführung und zugleich Abwesenheitsvertreter der Vorsitzenden der Geschäftsführung. Für Unternehmen, Gewerkschaften und Bildungsträger, aber auch für die Mitglieder des Verwaltungsausschusses, war Helmut Ahr ein geschätzter Gesprächspartner. Er lernte im Laufe der Zeit alle Facetten des Arbeitsmarktes kennen. Auf der einen Seite die sehr hohe Arbeitslosigkeit, verbunden mit vielen Einzelschicksalen, andererseits die Aufbruchstimmung, vor allem in den 90’ er Jahren, mit der Gründung neuer Firmen. Seine besondere Aufmerksamkeit galt immer jenen Prozessen, die im Zusammenhang mit der unverzüglichen Auszahlung der Geldleistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes standen. Gleichermaßen wichtig war ihm aber auch die Integration arbeitsloser Menschen in Beschäftigung sowie die Unterstützung der Arbeitgeber bei der Personalsuche.
Seine Nachfolgerin ist die Diplom-Ökonomin Gabriela Helbing, die nach mehreren Stationen in der freien Wirtschaft am 1. April 1991 ihren Dienst in der Bundesanstalt für Arbeit aufgenommen hat. Die 42 jährige kommt ursprünglich aus Wismar, hat vor 23 Jahren ihren Wohnsitz in den Landkreis Nordhausen verlegt und fühlt sich – wie sie selber sagt – in Nordthüringen heimisch. Nachdem sie verschiedene Führungsaufgaben wahrgenommen hat, war sie zuletzt seit Januar 2004 bereits als Geschäftsführerin Operativ in der Agentur für Arbeit Sangerhausen tätig.
Autor: nnz
Ende nach 16 Jahren (Foto: nnz)
Beinahe auf den Tag nach 16 Jahren beendete Ende September der Geschäftsführer Operativ, Helmut Ahr, seinen aktiven Dienst bei der Agentur für Arbeit Nordhausen durch Altersteilzeitregelung. Unter der Leitung des 61-jährigen Diplom-Ökonom entstand 1990 die Leistungsabteilung der damals Zentralen Arbeitsverwaltung und des späteren Arbeitsamtes. Insbesondere in den letzten Jahren hat er wichtige organisatorische Veränderungen – vom Arbeitsamt zum Arbeitsamt 2000 und dann im Frühjahr letzten Jahres zum Kundenzentrum entscheidend begleitet und mit gestaltet, führte die Vorsitzende der Geschäftsführung Dr. Simone Simon in einer Abschiedsrede aus. Er hat neue Herausforderungen angenommen, die gemeinsamen Ziele nicht aus den Augen verloren und dabei die richtigen Weichen gestellt, so Simon weiter.
Mit dem Wandel des Arbeitsamtes zur Agentur für Arbeit wurde Ahr ab September 2004 Mitglied der Geschäftsführung und zugleich Abwesenheitsvertreter der Vorsitzenden der Geschäftsführung. Für Unternehmen, Gewerkschaften und Bildungsträger, aber auch für die Mitglieder des Verwaltungsausschusses, war Helmut Ahr ein geschätzter Gesprächspartner. Er lernte im Laufe der Zeit alle Facetten des Arbeitsmarktes kennen. Auf der einen Seite die sehr hohe Arbeitslosigkeit, verbunden mit vielen Einzelschicksalen, andererseits die Aufbruchstimmung, vor allem in den 90’ er Jahren, mit der Gründung neuer Firmen. Seine besondere Aufmerksamkeit galt immer jenen Prozessen, die im Zusammenhang mit der unverzüglichen Auszahlung der Geldleistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes standen. Gleichermaßen wichtig war ihm aber auch die Integration arbeitsloser Menschen in Beschäftigung sowie die Unterstützung der Arbeitgeber bei der Personalsuche.
Seine Nachfolgerin ist die Diplom-Ökonomin Gabriela Helbing, die nach mehreren Stationen in der freien Wirtschaft am 1. April 1991 ihren Dienst in der Bundesanstalt für Arbeit aufgenommen hat. Die 42 jährige kommt ursprünglich aus Wismar, hat vor 23 Jahren ihren Wohnsitz in den Landkreis Nordhausen verlegt und fühlt sich – wie sie selber sagt – in Nordthüringen heimisch. Nachdem sie verschiedene Führungsaufgaben wahrgenommen hat, war sie zuletzt seit Januar 2004 bereits als Geschäftsführerin Operativ in der Agentur für Arbeit Sangerhausen tätig.

