Do, 14:00 Uhr
03.01.2002
Keine sachliche Begründung bekannt
Nordhausen (nnz). Die Rettungswache am Nordhäuser Südharz-Krankenhaus muß erhalten werden. Das fordert die SPD-Fraktion des Nordhäuser Kreistages.
Hintergrund dieser Forderung ist die kommende Versammlung des Rettungsdienstzweckverbandes des Landkreises Nordhausen (RDZV). Auf der Tagesordnung steht da die neue Struktur, die der Beirat des RDZV erarbeitet hatte. Eine wesentliche Veränderung in dieser Empfehlung ist der Wegfall der Rettungswache am Nordhäuser Krankenhaus und die Aufgabenübernahme durch Rettungswachen in Niedersachswerfen und Sundhausen. Nun fragen wir uns, worin die Notwendigkeit einer neuen Struktur besteht? Hat der bodengebundene Rettungsdienst in den jetzigen Strukturen nicht ordnungsgemäß funktioniert und warum soll die Rettungswache in Sundhausen, die erwiesenermaßen am wenigsten abberufen wurde, verstärkt werden, fragen die Sozis in einer von Dagmar Becker unterzeichneten Erklärung.
Der Kreistagsfraktion sei keine sachdienliche Begründung bekannt, die rechtfertige, die Rettungswache am Südharz-Krankenhaus künftig wegfallen zu lassen. In den Gremien des Kreistages sei diese Thematik nicht beraten worden. Immerhin jedoch sei der Landkreis Nordhausen gesetzlicher Aufgabenträger für den bodengebundenen Rettungsdienst im Landkreis. Becker weiter: Wir befürchten eine Verschlechterung der Hilfs- und Rettungszeiten für die Bevölkerung der Stadt Nordhausen. Hinderlich kann aus Richtung Niedersachswerfen der Bahnübergang der HSB sein, der den Lebensrettern kostbare Zeit stiehlt.
Die sozialdemokratische Kreistagsfraktion werde sich dafür einsetzen, dass die Rettungswache am Südharz-Krankenhaus nicht aufgelöst wird, sie sei ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Notfallversorgung der Bevölkerung der Stadt Nordhausen, heißt es abschließend.
Autor: nnzHintergrund dieser Forderung ist die kommende Versammlung des Rettungsdienstzweckverbandes des Landkreises Nordhausen (RDZV). Auf der Tagesordnung steht da die neue Struktur, die der Beirat des RDZV erarbeitet hatte. Eine wesentliche Veränderung in dieser Empfehlung ist der Wegfall der Rettungswache am Nordhäuser Krankenhaus und die Aufgabenübernahme durch Rettungswachen in Niedersachswerfen und Sundhausen. Nun fragen wir uns, worin die Notwendigkeit einer neuen Struktur besteht? Hat der bodengebundene Rettungsdienst in den jetzigen Strukturen nicht ordnungsgemäß funktioniert und warum soll die Rettungswache in Sundhausen, die erwiesenermaßen am wenigsten abberufen wurde, verstärkt werden, fragen die Sozis in einer von Dagmar Becker unterzeichneten Erklärung.
Der Kreistagsfraktion sei keine sachdienliche Begründung bekannt, die rechtfertige, die Rettungswache am Südharz-Krankenhaus künftig wegfallen zu lassen. In den Gremien des Kreistages sei diese Thematik nicht beraten worden. Immerhin jedoch sei der Landkreis Nordhausen gesetzlicher Aufgabenträger für den bodengebundenen Rettungsdienst im Landkreis. Becker weiter: Wir befürchten eine Verschlechterung der Hilfs- und Rettungszeiten für die Bevölkerung der Stadt Nordhausen. Hinderlich kann aus Richtung Niedersachswerfen der Bahnübergang der HSB sein, der den Lebensrettern kostbare Zeit stiehlt.
Die sozialdemokratische Kreistagsfraktion werde sich dafür einsetzen, dass die Rettungswache am Südharz-Krankenhaus nicht aufgelöst wird, sie sei ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Notfallversorgung der Bevölkerung der Stadt Nordhausen, heißt es abschließend.


