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Sa, 16:53 Uhr
16.11.2024
Wacker nur mit einem Unentschieden in Meiningen

Mit viel Glück beim Tabellenletzten gepunktet

Es gibt Tage, da wäre es besser gewesen, der Bus hätte auf dem Weg zum Auswärtsspiel eine Panne gehabt. Wacker erwischte heute so einen. Trotzdem gab es einen Punkt (geschenkt) …

Ratlose Gesichter nach dem Spiel: Einen Punkt gewonnen oder zwei verloren? (Foto: FSV Wacker) Ratlose Gesichter nach dem Spiel: Einen Punkt gewonnen oder zwei verloren? (Foto: FSV Wacker)


Die Meininger, die sich selbst gern als „Theaterstädter“ bezeichnen, wissen um eine ordentliche Dramaturgie und führten ihren heutigen Punktspielgast auf einen hinteren Nebenplatz am Maßfelder Weg, um den favorisierten Nordhäusern einen Punkt im Kampf gegen den Abstieg abzuluchsen. Dabei machten sie es ordentlich spannend und ließen ihren Hauptdarsteller Lukas Brinschwitz nach müder Ouvertüre erst zweimal das Wacker-Tor verfehlen.

In der 31. Minute erhöhten die Gastgeber aus der Stadt des Theaterfürsten die Dramatik entscheidend, als ihr Verteidiger David-Lee Gromm den ersten Akt des Spiels mit einem wunderbar in den Winkel gezielten Kopfball krönte. Es schlug ein im Kasten und die Nordhäuser durften jubeln, denn es war das Gramms eigenes Tor. Ob sich der arme Darsteller dann gedacht hat: „Hier steh ich nun ich armer Tor“ ist nicht überliefert. Eine Klassikeraufführung war die Partie bis zur Pause jedenfalls nicht.

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Nachdem sich der Vorhang zu einer zweiten Hälfte gehoben hatte, wollten die Meininger nun ihrem Theaterpublikum etwas bieten. Zuerst mussten sie allerdings mit ansehen, wie der Nordhäuser Oldie Thomas Riemekasten in feinster Ballettmanier äußerst aussichtsreich in den Strafraum schlitterte, allerdings dabei den Ball knapp verfehlte (53.)

Dann hatte erneut der Spieler Lukas Brinschwitz einen Auftritt und auch Mannschaftskollege Weyer zeigte sein Talent vorm Wackertor, doch ohne Erfolg. Bis zur 68. Spielminute, als Brinschwitz endlich zum jugendlichen Helden avancierte und den längst verdienten Ausgleich erzielte.

Der Rest war zwar nicht Schweigen, aber torlos. Trotz eines Pfostenknallers der südthüringischen Theaterstädter, den die nordthüringischen Theaterstädter mit einer Schmidt-Großchance in der Nachspielzeit konterten. Mehr hatte die Dramaturgie heute nicht mehr zu bieten, und ob es ein gewonnener oder zwei verlorene Punkte in diesem Drama waren, müssen die 22 Akteure sich nun selbst beantworten.




Tore: 0:1 Gromm (32., Eigentor), 1:1 Brinschwitz (68.)

FSV Wacker 90 Nordhausen: Hoffmann - Goutier, Kohl, Kuhnhold, Vopel, Klapproth, Liese, Schmidt, Schwerdt, Riemekasten, St. Louis
Autor: red

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