Do, 08:01 Uhr
28.09.2006
Auf zur langen Nacht
Nordhausen (nnz). In den nächsten Tagen wird das Stadtbild Nordhausens geprägt sein durch zahlreiche Plakate, die auf die 1. Lange Nacht der Wissenschaften in Nordhausen hinweisen. nnz-Leser erhalten einen Überblick.
Stadtverwaltung und Fachhochschule Nordhausen wollen hiermit gemeinsam interessierten Menschen von jung bis alt ein abwechslungs- und vor allem lehrreiches Programm anbieten. Was bereits in vielen Universitätsstädten große Besucherzahlen angelockt hat, soll nun auch in der Hochschulstadt Nordhausen den Veranstaltungskalender bereichern. Die Veranstalter möchten mit diesem Programm die Einwohner der Region für die wissenschaftlichen Leistungen ihrer Heimat interessieren und sie zugleich hiervon profitieren lassen.
Die Besucher sollen nach dem Motto was ich schon immer mal wissen wollte aus erster Hand und von den entsprechenden Experten den Hintergrund komplexer Themen erfahren, ohne gleich ein entsprechendes Studium abgelegt haben zu müssen. Das Konzept verspricht Angebote für jede Interessengruppe. Natürlich bringen sich viele Professoren und Lehrbeauftragte der Fachhochschule in das Programm ein, doch auch zahlreiche Nordhäuser Firmen und Institutionen mit Wissenschaftsbezug bereichern das Angebot und runden es so erst richtig ab.
Das Südharzkrankenhaus wartet mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes gleich mit einer ganzen Reihe medizinischer Fragestellungen auf. Höhepunkt wird sicherlich die Möglichkeit sein, dass Besucher sich ihr Knochenmark typisieren lassen können. Die Hydrogeologie GmbH Nordhausen (HGN) bietet zwei Beiträge an. Ihre Kompetenz für geologische Fragestellungen beweist sie mit den Themen Energie aus dem Schoß der Erde und Ursachen, Folgen und Bekämpfung von Hochwasserereignissen. Dass Nordhausen sich zu einem Zentrum für umweltfreundliche Energiegewinnung entwickelt, beweisen auch die Veranstaltungen der Energieversorgung Nordhausen über stationäre Brennstoffzellen, der Stadtentwässerung zum Thema Blockheizkraftwerk sowie weiterer Vorträge der Fachhochschule zur Solartechnik, der Geothermie, dem Hybridantrieb und der Zukunft regenerativer Energien.
Daneben werden natürlich auch Grundlagen der modernen Wissenschaft vorgestellt. Eine Projektgruppe des Humboldtgymnasiums veranschaulicht das Phänomen der Symmetrie, seitens der FHN soll Chemie im Alltag beweisen, wie diese Wissenschaft unser tägliches Leben beeinflusst und die Chaostheorie ist den Gästen am Ende des Abends bestimmt nicht mehr so unverständlich, wie ihr Name es befürchten lässt. Wer mehr über die unendlichen Weiten des Weltalls erfahren möchte, wird sich bestimmt im Planetarium des Herdergymnasiums einfinden und wer hingegen irdische Freuden wissenschaftlich näher gebracht bekommen möchte, dem kommt die Einladung der Nordbrand Nordhausen GmbH, sich über die Qualitätssicherung bei der Kornherstellung zu informieren und natürlich selber kontrollieren zu dürfen, sicher entgegen. Anschließend kann dann im Sensoriklabor der Fachhochschule erfahren werden, wie die subjektive Wahrnehmung von uns Verbrauchern objektiv ermittelt wird.
Doch auch die Angebote aus den so genannten philosophischen Fakultäten kommen nicht zu kurz. Von den Wegen zur Datierung der Frühgeschichte über das Umfeld der Gebrüder Humboldt bis hin zur Frage, ob die Direkte Demokratie mehr schadet als nützt, werden gesellschaftliche Themen behandelt. Betriebswirte informieren über Probleme bei der Unternehmensbesteuerung und erläutern die Faszination der Börse. Auch für Anhänger der schönen Künste sind Programmpunkte aufgenommen. Unter dem Titel Farben sind Emotionen erhalten die Besucher eine Einführung in die Farbenlehre und wer aus aktuellem Anlass erfahren möchte was ein Theater der Region neben kultureller Vielfalt noch bringt, wird dieses Wissen bekommen.
Stationen der Langen Nacht der Wissenschaften werden sein: Fachhochschule Nordhausen, Kunsthaus Meyenburg, Südharzkrankenhaus, Herdergymnasium, Traditionsbrennerei, Theater und der Stadtentwässerungsbetrieb. Ein Shuttlebus der Verkehrsbetriebe Nordhausen wird die Besucher während des ganzen Abends zu den Veranstaltungsorten bringen. Viele Veranstaltungen werden mehrfach angeboten, so dass sich jeder Besucher sein persönliches Programm zusammenstellen kann. Für das leibliche Wohl der Besucher wird im Südharzkrankenhaus, dem Kunsthaus und der Fachhochschule gesorgt. Die Veranstalter und die beteiligten Institutionen sind besonders stolz darauf, dass alle der vielen Referenten den Abend ehrenamtlich gestalten. Natürlich wird daher für die Besucher auch kein Eintritt genommen. Eröffnung ist um 17:45 Uhr im Foyer des AUGUST-KRAMER-INSTITUTs der Fachhochschule Nordhausen (Einfahrt Hallesche Strasse).
Die Leser, deren Interesse nun geweckt wurde, seien darauf hingewiesen, dass das ausführliche Programm der 1. Langen Nacht der Wissenschaften am 07. Oktober an alle Haushalte von Stadt und Landkreis Nordhausen verteilt wird und unter www.fh-nordhausen.de und www.nordhausen.de im Internet abrufbar ist. Für weitere Fragen stehen Ihnen das Kulturamt der Stadt Nordhausen (03631 696-316) oder die Pressestelle der Fachhochschule (03631 420-110) zur Verfügung.
Autor: nnzStadtverwaltung und Fachhochschule Nordhausen wollen hiermit gemeinsam interessierten Menschen von jung bis alt ein abwechslungs- und vor allem lehrreiches Programm anbieten. Was bereits in vielen Universitätsstädten große Besucherzahlen angelockt hat, soll nun auch in der Hochschulstadt Nordhausen den Veranstaltungskalender bereichern. Die Veranstalter möchten mit diesem Programm die Einwohner der Region für die wissenschaftlichen Leistungen ihrer Heimat interessieren und sie zugleich hiervon profitieren lassen.
Die Besucher sollen nach dem Motto was ich schon immer mal wissen wollte aus erster Hand und von den entsprechenden Experten den Hintergrund komplexer Themen erfahren, ohne gleich ein entsprechendes Studium abgelegt haben zu müssen. Das Konzept verspricht Angebote für jede Interessengruppe. Natürlich bringen sich viele Professoren und Lehrbeauftragte der Fachhochschule in das Programm ein, doch auch zahlreiche Nordhäuser Firmen und Institutionen mit Wissenschaftsbezug bereichern das Angebot und runden es so erst richtig ab.
Das Südharzkrankenhaus wartet mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes gleich mit einer ganzen Reihe medizinischer Fragestellungen auf. Höhepunkt wird sicherlich die Möglichkeit sein, dass Besucher sich ihr Knochenmark typisieren lassen können. Die Hydrogeologie GmbH Nordhausen (HGN) bietet zwei Beiträge an. Ihre Kompetenz für geologische Fragestellungen beweist sie mit den Themen Energie aus dem Schoß der Erde und Ursachen, Folgen und Bekämpfung von Hochwasserereignissen. Dass Nordhausen sich zu einem Zentrum für umweltfreundliche Energiegewinnung entwickelt, beweisen auch die Veranstaltungen der Energieversorgung Nordhausen über stationäre Brennstoffzellen, der Stadtentwässerung zum Thema Blockheizkraftwerk sowie weiterer Vorträge der Fachhochschule zur Solartechnik, der Geothermie, dem Hybridantrieb und der Zukunft regenerativer Energien.
Daneben werden natürlich auch Grundlagen der modernen Wissenschaft vorgestellt. Eine Projektgruppe des Humboldtgymnasiums veranschaulicht das Phänomen der Symmetrie, seitens der FHN soll Chemie im Alltag beweisen, wie diese Wissenschaft unser tägliches Leben beeinflusst und die Chaostheorie ist den Gästen am Ende des Abends bestimmt nicht mehr so unverständlich, wie ihr Name es befürchten lässt. Wer mehr über die unendlichen Weiten des Weltalls erfahren möchte, wird sich bestimmt im Planetarium des Herdergymnasiums einfinden und wer hingegen irdische Freuden wissenschaftlich näher gebracht bekommen möchte, dem kommt die Einladung der Nordbrand Nordhausen GmbH, sich über die Qualitätssicherung bei der Kornherstellung zu informieren und natürlich selber kontrollieren zu dürfen, sicher entgegen. Anschließend kann dann im Sensoriklabor der Fachhochschule erfahren werden, wie die subjektive Wahrnehmung von uns Verbrauchern objektiv ermittelt wird.
Doch auch die Angebote aus den so genannten philosophischen Fakultäten kommen nicht zu kurz. Von den Wegen zur Datierung der Frühgeschichte über das Umfeld der Gebrüder Humboldt bis hin zur Frage, ob die Direkte Demokratie mehr schadet als nützt, werden gesellschaftliche Themen behandelt. Betriebswirte informieren über Probleme bei der Unternehmensbesteuerung und erläutern die Faszination der Börse. Auch für Anhänger der schönen Künste sind Programmpunkte aufgenommen. Unter dem Titel Farben sind Emotionen erhalten die Besucher eine Einführung in die Farbenlehre und wer aus aktuellem Anlass erfahren möchte was ein Theater der Region neben kultureller Vielfalt noch bringt, wird dieses Wissen bekommen.
Stationen der Langen Nacht der Wissenschaften werden sein: Fachhochschule Nordhausen, Kunsthaus Meyenburg, Südharzkrankenhaus, Herdergymnasium, Traditionsbrennerei, Theater und der Stadtentwässerungsbetrieb. Ein Shuttlebus der Verkehrsbetriebe Nordhausen wird die Besucher während des ganzen Abends zu den Veranstaltungsorten bringen. Viele Veranstaltungen werden mehrfach angeboten, so dass sich jeder Besucher sein persönliches Programm zusammenstellen kann. Für das leibliche Wohl der Besucher wird im Südharzkrankenhaus, dem Kunsthaus und der Fachhochschule gesorgt. Die Veranstalter und die beteiligten Institutionen sind besonders stolz darauf, dass alle der vielen Referenten den Abend ehrenamtlich gestalten. Natürlich wird daher für die Besucher auch kein Eintritt genommen. Eröffnung ist um 17:45 Uhr im Foyer des AUGUST-KRAMER-INSTITUTs der Fachhochschule Nordhausen (Einfahrt Hallesche Strasse).
Die Leser, deren Interesse nun geweckt wurde, seien darauf hingewiesen, dass das ausführliche Programm der 1. Langen Nacht der Wissenschaften am 07. Oktober an alle Haushalte von Stadt und Landkreis Nordhausen verteilt wird und unter www.fh-nordhausen.de und www.nordhausen.de im Internet abrufbar ist. Für weitere Fragen stehen Ihnen das Kulturamt der Stadt Nordhausen (03631 696-316) oder die Pressestelle der Fachhochschule (03631 420-110) zur Verfügung.


