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Do, 06:55 Uhr
28.09.2006

Zustimmung zu neuem Elterngeld

Nordhausen (nnz). Die deutsche Wirtschaft unterstützt das neue Elterngeld und die damit verbundenen Vätermonate. Dabei erwartet sie trotz der Förderung nicht, dass viele Väter künftig in Elternzeit gehen. nnz informiert zum Thema.


Die Einführung des Elterngelds findet in der deutschen Wirtschaft breite Zustimmung: "Unternehmen, die das Elterngeld kennen, finden es gut", sagte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU). Dies ist das Fazit einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Bundesfamilienministeriums zum Elterngeld. Allerdings erwarten die Unternehmen trotz der Förderung nicht, dass viele Väter künftig in Elternzeit gehen, wie aus der Umfrage hervorgeht. Danach fühlen sich 59 Prozent der Unternehmen bereits ausreichend über die Neuregelung informiert, 39 Prozent würden gern mehr darüber wissen. Darüber hinaus sehen sich 72 Prozent der Befragten mitverantwortlich dafür, den Beschäftigten die Entscheidung für Kinder zu erleichtern. "Das ist ein deutlicher Beleg dafür, dass das Thema familienbewusste Personalpolitik in den Chefetagen der deutschen Unternehmen angekommen ist", so von der Leyen. Der Gesetzentwurf wurde gestern vom Familienausschuss des Bundestages gebilligt. Das Gesetz soll nun am Freitag vom Parlament verabschiedet werden.

Das Elterngeld wird für Kinder gezahlt, die ab dem 1. Januar 2007 geboren werden. Im ersten Lebensjahr erhält der Elternteil, der aus dem Beruf aussteigt, 67 Prozent des früheren Nettolohns. Unterbricht auch der Partner - meist der Vater - seinen Job für die Kinder, kommen zwei weitere Monate, die Väter- oder Partnermonate, hinzu. Dieser Bonus von zwei Monaten soll vor allem Väter locken, sich auch um die Betreuung des Kindes zu kümmern.

SPD und Union hatten in der vergangenen Woche letzte Streitpunkte ausgeräumt, wie den Geschwisterbonus und die Einbeziehung von Bürgerkriegsflüchtlingen. Leben in einem Haushalt zwei Kinder unter drei Jahren oder drei und mehr Kinder unter sechs Jahren, erhöht sich das Elterngeld um zehn Prozent.

chnen mit einer intensiven Inanspruchnahme. 53 Prozent gehen davon aus, dass nur wenige Väter die Elternzeit nehmen. Dabei würde eine auf zwei Monate beschränkte Unterbrechung der Berufstätigkeit von Vätern - wie sie das Elterngeld-Gesetz fördert - 55 Prozent der Firmen keine größeren Probleme bereiten. 31 Prozent rechnen hingegen mit Schwierigkeiten.

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) erklärte, die Ergebnisse der Umfrage seien ein gutes Signal für alle Eltern. "Sie treffen mit ihrem Wunsch nach mehr Zeit für ihre Familien auf mehr Verständnis, als sie vielleicht annehmen." Von der Leyen forderte die Unternehmen auf, sich schon jetzt auf das Gesetz vorzubereiten. Für die Umfrage waren im Juni und Juli mehr als 500 Inhaber, Geschäftsführer und leitende Beschäftigte im Personalwesen deutscher Firmen befragt worden.

Das Elterngeld wird für Kinder gezahlt, die ab dem 1. Januar 2007 geboren werden. Im ersten Lebensjahr erhält der Elternteil, der aus dem Beruf aussteigt, 67 Prozent des früheren Nettolohns. Unterbricht auch der Partner - meist der Vater - seinen Job für die Kinder, kommen zwei weitere Monate, die Väter- oder Partnermonate, hinzu.
Autor: nnz

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