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Fr, 15:38 Uhr
28.12.2001

nnz-News-Ticker am Nachmittag

Nordhausen (nnz). Die Meldungen des Tages aus Thüringen, Deutschland und der Welt für Sie zusammengefasst. Ein nnz-Service mit freundlicher Unterstützung der LandesWelle Thüringen.


Durch Neuschnee steigt Lawinengefahr in den Alpen
In den Alpen herrscht an diesem Wochenende Lawinengefahr durch Neuschnee. Skifahrer, Snowboarder und Tourengeher sollten nur auf gesicherten Pisten fahren, sagte der Leiter der Bergwacht Allgäu, Heini Malue, der dpa. Die Lawinenwarnzentrale München rief die zweithöchste von insgesamt fünf Gefahrenstufen für das Gebiet aus. In der Schweiz und in Österreich kann es für Wintersportler ebenfalls gefährlich werden.


Post will 2002 bis zu 400 neue Filialen eröffnen
Die Deutsche Post will die Zahl ihrer Filialen im kommenden Jahr deutlich aufstocken. Vor allem im ländlichen Raum seien bundesweit schätzungsweise 300 bis 400 neue Postagenturen geplant, sagte Postsprecher Dirk Klasen in Bonn. Er bestätigte damit einen Bericht der Tageszeitung „Westfalen-Blatt“. Ziel des Vorhabens sei eine Verbesserung des Kundenservices. In Ballungszentren denke die Post indes über die Zusammenlegung unwirtschaftlicher Filialen nach.


Nach Flugzeugabsturz bei Bremerhaven Suche abgebrochen
Von dem in die Weser gestürzten Flugzeug mit neun Passagieren fehlt weiter jede Spur. Wegen der schwierigen Strömungsverhältnisse wurde der Einsatz von Tauchern am mutmaßlichen Unglücksort abgebrochen, teilte die Polizei mit. Das Flugzeug war am Mittwoch kurz nach dem Start bei Bremerhaven in die Weser gestürzt. Sechs Insassen werden noch vermisst, nur eine Frau hat das Unglück überlebt. Zwei Männer starben nach ihrer Rettung aus dem eisigen Wasser.


Raketen im afghanischen Dschalalabad eingeschlagen
Vier Raketen unbekannter Herkunft sind in der ostafghanischen Provinzhauptstadt Dschalalabad eingeschlagen. Das berichtete die afghanische Presseagentur AIP. US-Sonderkommandos und afghanische Verbündete durchkämmen weiter die Bergregion Tora Bora im Ostan des Landes auf der Suche nach möglichen Verstecken von El- Kaida-Anhängern. Terroristenführer Osama bin Laden hat seine Anhänger zu weiteren Anschlägen in den USA aufgerufen. Das erklärte er in seiner jüngsten Videobotschaft.


Letzte Euro-Vorbereitungen laufen
Die letzten Vorbereitungen für die Einführung des Euro-Bargelds laufen auf Hochtouren. Bundesweit bestücken heute Banken und Sparkassen ihre Geldautomaten mit den Scheinen der neuen Währung. Freigeschaltet werden sie aber erst in der Silvesternacht, wenn der Euro gesetzliches Zahlungsmittel wird. In vielen Geschäften wurden bereits die Preisschilder ausgetauscht, so dass die DM-Beträge nun nur noch klein zu finden sind. Nach Auskunft der Bankenverbände und des Handels läuft in Deutschland bislang alles nach Plan.


Kabul-Einsatz nicht auf Kosten des Balkan-Engagements der Bundeswehr
Der Einsatz von bis zu 1200 deutschen Soldaten in Afghanistan soll nicht auf Kosten des Bundeswehr-Engagements auf dem Balkan gehen. Das Verteidigungsministerium hat nicht vor, Kräfte oder größeres Material von derzeit laufenden Einsätzen abzuziehen. Das sagte Ministeriumssprecher Ernst Joachim Cholin in Berlin. Cholin übte heftige Kritik an Bundeswehrverbands-Chef Bernhard Gertz, der eine deutliche Verringerung der Bosnien-Truppe zu Gunsten eines erweiterten Afghanistan-Einsatzes vorgeschlagen hatte.


Britische Unternehmer und Gewerkschaften fordern Euro-Entscheidung
Der Unternehmerverband und der Gewerkschaftsbund Großbritanniens haben die Regierung zu einer baldigen Entscheidung über einen britischen Beitritt zur Euro-Zone aufgefordert. Die Verzögerungen und Ausflüchte der Regierung Blair seien das Problem. Das erklärte der britische Industrieverband CBI. Premierminister Tony Blair hat zwar deutlich gemacht, dass er einen Euro-Beitritt des Landes befürwortet. Er hat jedoch bisher keinen Zeitpunkt für eine Volksabstimmung genannt.


KfW-Indikator zeigt Konjunkturwende im Frühjahr 2002
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau rechnet mit einer Konjunkturbelebung in Deutschland bereits im ersten Quartal 2002. Der KfW-Indikator Gesamtkonjunktur prognostiziert für das kommende Jahr eine Wachstumsrate von 0,6 Prozent. Im ersten Halbjahr werde das Bruttoinlandsprodukt noch verhalten zulegen. Von der Jahresmitte an werde sich die Wirtschaft zügiger beleben, teilte die KfW in Frankfurt mit.


Indien droht Pakistan erneut nach Anschlag auf Parlament
Trotz internationaler Mahnungen hat Indien Pakistan erneut gedroht. Das indische Innenministerium kündigte eine «Schlacht» an, weil Pakistan mit dem Terroranschlag auf das indische Parlament alle Grenzen überschritten habe. Bundesaußenminister Joschka Fischer verlangte in einem Telefongespräch mit seinem pakistanischen Amtskollegen, alle Anstrengungen für eine friedliche Lösung zu unternehmen. Die G-8-Staaten forderten die Atommächte Indien und Pakistan auf, eine Eskalation zu vermeiden.


2001 verabschiedet sich mit Schnee und Frost
Mit Schnee und Frost verabschiedet sich das Jahr 2001 in Deutschland. Laut dem Deutschen Wetterdienst in Offenbach müssen sich Autofahrer auch in den kommenden Tagen in Teilen des Landes immer wieder auf schneebedeckte Straßen einstellen. Während es zunächst etwas wärmer wird, sagen die Meteorologen für die Neujahrsnacht Frost in ganz Deutschland voraus. „Ganz Eiligen“ empfehlen die Wetterkundler, sich beim Rennen um die ersten Euro- Scheine warm anzuziehen.


Hamburger Sparkasse sieht Beteiligung in Berlin als offen an
Die Hamburger Sparkasse wagt vor der Senatsbildung in Berlin keine Aussage über ihre Chancen, einen Fuß auf den Berliner Bankenmarkt zu setzen. Die Haspa sei gemeinsam mit der Nord LB und dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband durchaus interessiert, sich an einer neuen Berliner Sparkasse zu beteiligen. Das sagte Haspa-Chef Karl-Joachim Dreyer in Hamburg. Zunächst jedoch müsse Berlin die rechtlichen Voraussetzungen schaffen und sich für einen Bewerber entscheiden.


Mindestens 25.000 Menschen starben 2001 bei Naturkatastrophen
Im Jahr 2001 sind nach Beobachtung der Münchener Rückversicherung mindestens 25 000 Menschen bei Naturkatastrophen gestorben. Vor allem wegen des verheerenden Erdbebens in Indien liege die Zahl der Toten wahrscheinlich sogar noch weit höher, sagte ein Sprecher. Weltweit wurden von den Experten im abgelaufenen Jahr etwa 700 Katastrophen registriert. Im Jahr 2000 waren es 850 Naturkatastrophen. Die volkswirtschaftlichen Schäden stiegen der Studie zufolge 2001 von 30 auf 36 Milliarden Dollar.


3000 Helfer bauen an Deutschlands größter Silvester-Partymeile
Rund um das Brandenburger Tor bauen rund 3000 Helfer Deutschlands größte Silvester-Partymeile mit acht Bühnen und einem Riesenrad auf. Allein für das Lichtspektakel, das die Siegessäule Montagnacht 15 Minuten lang erleuchten wird, seien vier Tage Aufbauarbeit nötig, teilten die Veranstalter mit. Das Brandenburger Tor ist bereits neu verpackt: Zu Silvester ziert Berlins eingerüstetes Wahrzeichen eine Plane, auf der sich die Säulen zu einem riesigen Herz formen.


Laut Merkel Deutschland reif für eine Kanzlerin
CDU-Chefin Angela Merkel hat indirekt Anspruch auf die Kanzlerkandidatur der Union erhoben. Die deutsche Gesellschaft sei reif für eine Kanzlerin, sagte Merkel dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. „Ähnlichkeiten und Bezüge zu lebenden Personen wären jetzt aber rein zufällig“, so Merkel. Sie wolle am Ende des Jahres 2001 nicht am Ende ihres politischen Weges sein. Der Chef der CDU- Sozialausschüsse, Hermann-Josef Arentz, forderte seine Partei auf, sich jetzt inhaltlichen Fragen zuzuwenden.


Jeder dritte Arbeitslose will offenbar keinen Job
Nahezu jeder dritte Arbeitslose in Deutschland sucht keinen neuen Job. Das berichtet „Der Spiegel“ unter Berufung auf eine Studie des Meinungsforschungsinstituts Infas für die Bundesanstalt für Arbeit. Demnach gaben 15 Prozent der Erwerbslosen an, sie wollten keine neue Stelle mehr, weil sie auf die Rente warten. Sieben Prozent wollten aus „anderen Gründen“ nicht vermittelt werden. Rund 50 Prozent der Arbeitslosen suchen „mit hoher Intensität“ um eine neue Beschäftigung.


Deutsche wollen 2002 mehr Zeit mit der Familie verbringen
Mehr Zeit mit der Familie zu verbringen, dieser Wunsch steht ganz oben auf der Wunschliste der Deutschen für das Jahr 2002. Einer Forsa-Umfrage zufolge gaben 36 Prozent der Befragten an, mehr Zeit mit ihren Angehörigen verbringen zu wollen. 28 Prozent möchten abnehmen, ein Viertel hat den Vorsatz, mehr Geld zu sparen. Und gut jeder Zehnte möchten endlich mit dem Rauchen aufhören.


Beratungen über Afghanistan-Schutztruppe begannen
Hohe Militärs der Länder, die die Afghanistan- Schutztruppe stellen wollen, haben in Großbritannien mit Beratungen über Einzelheiten des Einsatzes begonnen. Ein Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums wollte keine Details über das Treffen an einem unbekannten Ort nahe London nennen. Außer Deutschland nehmen auch die USA, Frankreich und Kanada an der Konferenz teil. Die Schutztruppe soll zwischen 5000 und 6000 Mann umfassen. Deutschland wird Anfang Januar ein Vorauskommando von 200 Soldaten nach Kabul entsenden.
Mehr Infos gibt es bei LWT
Autor: nnz

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