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Mi, 15:11 Uhr
07.08.2024
Im Ratskeller

Buchvorstellungen zur Nordhäuser Reichsstadtgeschichte

Ein neuer Stadtrat ist gewählt, die Schulferien sind vorbei, Nordhausen darf 500 Jahre Gymnasium und die Stadtbibliothek 10 Jahre im Bürgerhaus feiern - da dürfen gründliche Blicke in die Reichsstadtgeschichte mit echtem Neuigkeitswert nicht fehlen...

Buchvorstellung im Ratskeller (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Buchvorstellung im Ratskeller (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)

Zusammen mit dem Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein lädt deshalb das Nordhäuser Stadtarchiv für den Mittwoch, 14. August 2024, 18.00 Uhr, in den jüngst neu renovierten Ratskeller im Neuen Rathaus, Eingang Jüdenstraße, ein. Es werden zwei Neuerscheinungen zu Themen der Nordhäuser Reichsstadtgeschichte in Anwesenheit der vier Autoren vorgestellt:
Die Germanisten Prof. Dr. em. Wilhelm Kühlmann (Heidelberg) und Dr. Karl Wilhelm Beichert (Schefflenz) legen unter dem Titel „Stadtbrände, Drogenprobleme und Trinkfreuden“ ihre Quelleneditionen und Studien zu ausgewählten Werken des Nordhäuser Gymnasialrektors und Pfarrers Johann Joachim Meier (1686-1736) vor. Der auch durch die Superintendentur des Evangelischen Kirchenkreises Südharz geförderte Band erscheint im Verlag le Petit Nordhausen. Er ist zugleich die Festgabe von Stadtarchiv und Geschichtsverein zum Gymnasialjubiläum in Nordhausen 2024.

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Die Historiker Dr. Stephan Wendehorst (Wien/Gießen) und Dr. Kevin Hecken (Wien) haben im Rahmen eines von der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung geförderten Erschließungsprojektes ein umfassend kommentiertes Findmittel zu den Nordhäuser Rechtsstreitigkeiten vor dem Wiener Reichshofrat zwischen Mitte des 16. Jahrhunderts und 1802 erarbeitet. Der von der Fr.-Chr.-Lesser-Stiftung durch einen Druckkostenzuschuß ermöglichte Band erscheint im Verlag Steffen Iffland Nordhausen. Er ist zugleich Herrn Paul Lauerwald als Initiator und langjährigem Redakteur der ‚gelben Reihe‘ zugeignet, der 2024 seinen 80. Geburtstag feiern konnte.
Beide Publikationen sind ab 14. August 2024 im Buchhandel und am Präsentationsabend zu ermäßigtem Preis erhältlich.
Der Eintritt ist frei.
Autor: red

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Kommentare
Südharzmensch
07.08.2024, 15:24 Uhr
500 Jahre Humboldt - DDR Zeiten übersprungen?
Was mir - als eine der ersten Lehkraft nach dem Kriegesende - zum Thema "500 Jahre Humboldt" fehlt, sind Beiträge zur DDR Geschichte des Gymnasiums bzw. ehem. EOS. Dazu findet man keinen Beitrag.
ArreeTim
07.08.2024, 19:09 Uhr
DDR Zeit ist nur insoweit woke, als das man sich damit
persönlich profilieren, Bücher verkaufen kann, oder klug scheißen ...
sonst ist die DDR Zeit total out, bestimmt vom Westen auch, wonach ja alles so eklig furchtbar, extrem diktatorisch und vom kommunistischen Hass und der Stasi geprägt war. Der Westen Deutschlands ist fein raus, es gab ja auch nie und in keiner Weise Aktivitäten gegen die DDR, nie einen Boykott, kalten Krieg, ach wo, Subversion gar ne, das ist einfach alles erklärt, so sauber und einfach ist die Welt, das wird ja nun tagtäglich erlebbar, ja nue nune, so äß es ebend (Frau BM d.Ä. sagt gerne ebend statt eben!)...

Die Deutsche Einheit in Freiheit kann erst vollzogen werden, wenn die Wahrheit auf den Tisch kommt, denn die Wahrheit ist die engste Verbündete der Freiheit.
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