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Do, 11:07 Uhr
20.12.2001

Wieder mal was abgeschoben?

Nordhausen (nnz). Die Bearbeitung des Bundes- sowie des Landeserziehungsgeldes wird nicht mehr das Land übernehmen. Ab dem kommenden Jahr müssen sich damit die Kreisverwaltungen beschäftigen. Wälzt das Land wieder zusätzliche Arbeit auf die Kreis ab? nnz hat in Nordhausen nachgefragt.


Im Nordhäuser Landratsamt ist man auf die Übernahme dieser zusätzlichen Leistung nicht nur vorbereitet, sondern man sieht hier durchaus viele positive Aspekte. „Zwischen dem Land Thüringen und der Kreisverwaltung wurden vernünftige Verträge ausgearbeitet und abgeschlossen, das Land wird auch einen Teil der Personalkosten übernehmen“, erläuterte die 2. Beigeordnete der Kreisverwaltung, Loni Grünwald (PDS), der nnz.

Im Bereich des Jugendamtes seien Mitarbeiter für die neuen Aufgaben qualifiziert worden, auch dies sei durch die Landesregierung unterstützt worden. Als künftige Ansprechpartner für junge Eltern seien junge Mitarbeiterinnen der Behörde ausgewählt worden, da hier ein enger und natürlicher Bezug nicht nur zu diesem „Thema“, sondern vor allen auch zu den Problemen der Antragsteller hergestellt werden kann. Unter anderem konnte so ein Azubi übernommen werden und wird die Bearbeitung der Anträge sowie die Auszahlung des Erziehungsgeldes mit übernehmen.

Im Landkreis Nordhausen werden künftig fast 1.600 Anträge auf Erziehungsgeld zu bearbeiten sein. Noch müssen sich die zuständigen Kolleginnen durch einen Berg von Akten wühlen, doch die ersten Vorsprachen gab es schon und Anträge wurden bereits im Landratsamt abgegeben. Loni Grünwald ist sich sicher, dass diese auch zur Zufriedenheit der jungen Eltern bearbeitet werden. Thüringenweit gibt es rund 42.000 Bewilligungen auf Erziehungsgeld des Bundes und des Landes.
Autor: nnz

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