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Mi, 15:54 Uhr
09.08.2006

Baden oben ohne...

Nordhausen (nnz). ...ist im Badehaus nur an Donnerstagen im Jugendstilbad möglich. Am Badestrand in Bielen im FKK-Bereich ist dies aber jeden Tag erlaubt, Sonnenschein vorausgesetzt. Und Sonne gab es bis Ende Juli mehr, als so mancher vertragen konnte. Die Besucherzahlen der Freibäder spiegeln das wider. Die nnz mit einer ersten sommerlichen Bilanz.

Baden oben ohne...   (Foto: nnz) Baden oben ohne... (Foto: nnz)

Auf Grund der Wetterlage öffneten die Nordhäuser Einrichtungen in diesem Jahr schon vorfristig ihre Pforten und bis zur ersten Augustwoche wurden insgesamt fast 40.000 Besucher gezählt. „Wie sich die Zahlen weiter entwickeln, hängt natürlich vom Wetter in den beiden Spätsommermonaten ab“, konstatiert Betriebsleiter Jens Eisenschmidt. Trotz der heißen Wochen sind die Besucherströme im Badehaus, auch durch die Einrichtung eines Sondertarifes für die Frühschwimmer und die Durchführung von Schwimmkursen, nicht abgerissen.

Die Bielener Kiesgewässer sind weiter unabhängig von der Wetterlage täglich ab 9 Uhr geöffnet und auch für Zeltplatznutzer zugänglich. Die Absicherung des Badebetriebes ist bei entsprechender Wetterlage bis 21 Uhr garantiert. Auch danach können Besucher das Gelände für Sport und Spiel bis in die Nachtstunden hinein nutzen. Die Einhaltung des Badeverbotes wird bis 2 Uhr überwacht, eben solange ist die Kasse besetzt. Haben sich Übernachtungsgäste auf dem Jugendzeltplatz angemeldet, so wird die Sicherheit rund um die Uhr gewährleistet.

Das Wasser hatte Ende Juli Temperaturen um die 23 °C erreicht. Für manchen war das schon zuviel des Guten, empfindlichere Gemüter fühlen sich erst in den warmen Fluten richtig wohl. „Auf die Wassertemperatur haben wir zum Glück noch keinen Einfluss, die Wasserqualität wird jedoch im regelmäßigen Rhythmus durch ein unabhängiges Analyselabor überwacht“, berichtet Roland Jacob, der Objektleiter der Bielener Kiesgewässer. Die Werte lagen in den vergangenen heißen Wochen stets im „grünen Bereich“, es gab keine Überschreitungen der Grenzwerte gemäß DIN-Vorschrift. Die ordnungsgemäße Bewirtschaftung der städtischen Freibäder können auch die zuständigen Behörden des Landkreises bestätigen.

Rund 1 °C kühler als an den Kiesgewässern sind die Wassertemperaturen im Salzaquellbad. Durch die Umwälzung des Beckenwassers über den Frischwasserzulauf der Salzaquelle können sich die Gäste im frischen und klaren Quellwasser tummeln.

In seiner ersten Dekade hat der August etwas geschwächelt. Erfahrungsgemäß steigen die Badegäste bei Lufttemperaturen um die 25 Grad wieder in die Fluten. In den nächsten Tagen ist mit diesen Temperaturen noch nicht zu rechnen. Spätestens beim Heranziehen des nächsten Sommerhochs heißt es wieder: „Pack die Badehose ein ...“ und bis dahin steht das Badehaus in der Grimmelallee allen Wasserratten, Ferienkindern und Erholungssuchenden als Alternative zur Verfügung.
Autor: nnz

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