eic kyf msh nnz uhz tv nt
Sa, 16:35 Uhr
05.08.2006

Was für ein Spiel

Nordhausen (nnz). 45 Jahre geht Wacker-Urgestein Günther Beck schon zum Fußball. Doch selbst der Chronist von Motor/Wacker Nordhausen erlebte heute eine Premiere. Und was das für ein Spiel war. Für die, die nicht dabei waren, stand die nnz am Spielfeldrand.

Was für ein Spiel (Foto: nnz) Was für ein Spiel (Foto: nnz)

Günther Beck kann von sich behaupten, schon so ziemlich alles in punkto Fußball erlebt zu haben. Von Weltmeisterschaftsspielen bis zu Begegnungen der F-Junioren. Doch Beck musste bis zum heutigen Tag warten, ehe er eine Frauen- gegen eine Männermannschaft spielen sah. Zum Saisonauftakt trafen die Männer der Wacker-Reserve auf die Bundesliga-Frauenmannschaft des USV Jena. Wenn auch Frauenfussball in Deutschland in Deutschland mehr und mehr an Popularität gewinnt, es gibt keinen Vergleich mit dem Kicken der Männer. Das wurde heute den rund 200 Zuschauern an der Parkallee deutlich. Zwölf Tore schossen die Männer der Zweiten Mannschaft, ein Geschenk gab es für die Frauen von der Friedrich-Schiller-Universität in Jena.



Schon nach 36 Spielminuten stand es 6:0. Drei Tore davon schoss Francesco Galeano (1:0, 5.), (3:0, 16.), 4:0, 22.), einen klassischen Hattrick verwehrte ihm Dominik Schatz mit seinem Tor zum 2:0 (14.). Für die beiden letzten Tore in Halbzeit eins sorgten Renè Gäbler (23.) und Sebastian Gösel (36.).



In der zweiten Spielhälfte das gleiche Bild. Die Jenaer Damen mit der Ex-Nordhäuserin Corinna Wenzel hatten nicht den Hauch einer Chance. Sie waren in allen Belangen unterlegen. Nicht einen einzigen Schuss musste Wacker-Keeper Robert Geidel in den ersten 45 Minuten halten. Dafür konnte sich Gegenüber Jana Burmeister mehrfach durch Glanzparaden auszeichnen. Hätten die Wackeren richtig zugelangt und hätte die Schlussfrau der Jenaer nicht einen hervorragenden Tag gehabt, dann wären es wohl am Ende der Spielzeit 20 Tore für die Nordhäuser gewesen.

Übrigens: Der Schiedsrichter hatte ein Einsehen nach 80 Minuten. Wegen abgeblichen Starkregens brach er das Jux-Spiel ab.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)