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Fr, 09:26 Uhr
17.05.2024
nnz-Interview

Der Schalter muss wieder umgelegt werden

Die Migration ist und bleibt bestimmendes Thema dieser Tage, auch für den Landkreis Nordhausen. Die nnz hat mit Landrat Matthias Jendricke über Bevölkerungsschwund und Zuwanderung, Abschiebung, Integration und Bürgergeld gesprochen...

Landrat Matthias Jendricke (SPD) (Foto: agl) Landrat Matthias Jendricke (SPD) (Foto: agl)


nnz: Herr Landrat, wie viele Ausländer leben zur Zeit im Landkreis?

Matthias Jendricke: Auf unsere rund 83.000 Einwohner entfallen um die 7.400 Personen mit einem ausländischen Pass. Es gibt da häufig die Vorstellung, das dass alles Asylbewerber seien, was aber nicht stimmt. Darunter fallen auch etwa 1.400 Bürger aus anderen EU-Staaten und knappe 2.200 Ukrainer, von denen etwa 200 auch schon vor den Kriegsereignissen hier gelebt haben.

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Dazu gesellen sich fast genau 1.000 Personen aus Großbritannien, den USA, China, Vietnam, der Türkei, Südamerika oder auch Indien. Eine größere Gruppe stellen die Menschen aus Syrien mit etwa 800 Personen. Es verbleiben dann noch etwa 2.000 Personen, welche man den üblichen Fluchtstaaten zuordnen kann und von denen aber auch schon die Mehrheit länger hier bei uns lebt.

nnz: Wie viele Menschen sind letztes Jahr zu uns gekommen?

Jendricke: Im Asylbereich waren es rund 300 Personen und aus der Ukraine knapp 400 Menschen. Man muss aber beachten, dass nach der Anerkennung manche dann schon wieder weitergezogen sind. Die Zahlen summieren sich nicht nur laufend auf, wie das mitunter gerne dargestellt wird. Häufig ist das ein Kommen und Gehen, aber heutzutage mit klarer Registrierung und nicht mehr ungeordnet wie in der Vergangenheit. Wir müssen nicht denken, dass alle bei uns bleiben wollen. Für die Migranten sind wir meist eine unbekannte Provinz und viele zieht es weiter, meist in die westlichen Großstädte.

Übrigens verlieren wir leider jährlich zwischen 700 und 1.000 Einwohner, schon überwiegend aus dem statistischen Sterbeüberschuss, insofern wird sich erst noch zeigen, ob es im letzten Jahr insgesamt im Landkreis ein Einwohnerzuwachs oder eine Abnahme gab.

nnz: Wann ist denn die Einwohnerzahl im Kreis das letzte mal gewachsen?

Jendricke: Ein Einwohnerzuwachs gab es in den letzten Jahrzehnten nur 2015 und 2022, sonst ist unsere Einwohnerzahl immer zurückgegangen. Dieser Rückgang ist im Grunde nach für unsere Region auch die größte Bedrohung.

nnz:Das müssen Sie näher erläutern…

Jendricke: Der permanente Bevölkerungsrückgang ist für den Landkreis ein Rezessionspunkt, der schlicht zu volkswirtschaftlichen Verlusten führt. Das zieht Schritt um Schritt weitere Kreise. Das wir auf dem Arbeitsmarkt ein demographisches Problem haben, sehen wir schon lange, die Fakten sprechen da eine sehr klare Sprache. Aber da hört das Problem nicht auf. Der Handwerker findet keine Mitarbeiter mehr und bald auch keinen Nachfolger für die Übernahme. Irgendwann macht der Supermarkt zu, weil nicht mehr genug Kunden vor Ort leben, dann gibt es weniger Gastronomie, weniger Schulen, weniger Kindergärten, weniger Wohnungsbedarf - da folgt eins auf das andere in schleichenden Prozessen.

Wo weniger Menschen leben, wird weniger investiert, während die Kosten steigen. Es macht einen Unterschied, ob ich Infrastruktur für 10.000 oder 50.000 Menschen vorhalte. Wenn die mal für die 50.000 gebaut wurde, wird die Unter- und Aufrechterhaltung bei immer weniger Einwohnern für den Einzelnen pro Kopf teurer. Und die Verwaltungen haben weniger Geld, weil die Einwohnerzahl nun mal eine der Stellgrößen für die Schlüsselzuweisungen ist. Wir können froh sein, wenn wir in den nächsten Jahren unsere Bevölkerungszahlen halten. Der Landkreis sollte nicht unter 80.000 Einwohner fallen, wir hatten mal knappe 100.000. Und die Stadt Nordhausen sollte, wenn sie Oberzentrum sein will, nicht unter 40.000 liegen und auch da ist man näher dran, als einem lieb sein kann.

nnz: Auf der einen Seite braucht der Kreis mehr Menschen aber ist auch regelmäßig Spitzenreiter beim Thema Abschiebungen. Wie passt das zusammen?

Jendricke: Die Abnahme durch Abschiebungen ist als Rechnungsgröße in dem Feld eher zu vernachlässigen. Mit 19 umgesetzten Abschiebungen liegen wir im Thüringenvergleich bei 208 Abschiebungen insgesamt im vorderen Bereich, das sind aber keine Zahlen, die uns die Demographie retten. Aber, das sage ich in aller Deutlichkeit, dass Thema muss betrachtet werden und zwar konsequent. Früher hatten wir häufig die meisten Abschiebungen und in 2022 waren wir an zweiter Stelle. Wir sind da einfach konsequenter als andere Landkreise oder kreisfreie Städte. Und das mag nicht immer die Richtigen treffen, aber eben doch oft genug. Es sind komplizierte Verfahren, die Arbeit ist mühselig und oft klappt es nicht und für die Mitarbeiter, die mitunter Wochen an den Fällen sitzen, kann das sehr demotivierend sein. Aber es muss getan werden.

nnz: Was macht die Abschiebethematik denn so kompliziert?

Jendricke: Die Verfahren an sich sind kompliziert, viele Betroffene suchen sich juristische Hilfe, was ihr gutes Recht ist, die Sache in der Regel aber einfach nur in die Länge zieht. Über die Zeit geht die Mehrheit dann doch in den Abschiebeprozess. Die zweite Problematik ist, dass bei den Aufnahmeländern oft keine Bereitschaft da ist, die Leute zurückzunehmen. Das hat oft politische Gründe, in Libyen zum Beispiel war lange Zeit so viel Chaos, dass es vor Ort gar keine richtigen Ansprechpartner gab. Andere Länder nehmen wiederum nur kleine Kontingente und innerhalb der EU, wo die Dublin Regeln gelten, werden die Verfahren oft blockiert oder man ist zumindest sehr zurückhaltend in der Umsetzung, vor allem in Italien und Griechenland. Es gibt da keine richtige europäische Solidarität.

nnz: Wenn man der AfD so zu hört, dann ist das alles ganz einfach und die Leute verschwänden Ruckzuck wenn man nur wollen würde.

Jendricke: Zwischen Sagen und Machen liegen Welten, wir können das bei dem Kollegen in Sonneberg ganz gut sehen. Der ist auch mit großspurigen Worten angetreten, hinbekommen hat er scheinbar nur eine einzige Abschiebung. Und auch bei der Bezahlkarte für Flüchtlinge war der Kollege dort nun einer der letzten, welcher diese Karte eingeführt hat. Es gibt da keinen Schalter, den man einfach umlegen kann und wer etwas anderes behauptet, der lügt schlicht und ergreifend. Aber gerade weil genau das passiert, können wir das Thema nicht weg ignorieren. Diese Strategie der Isolierung und des Wegduckens hat nicht funktioniert. Wir müssen darüber reden, müssen uns damit auseinandersetzen und auch der Gesetzgeber ist da gefragt. Ich sehe mich da als Sozialdemokrat alter Schule, also fördern und fordern. Und gerade im Migrationsbereich müssen wir deutlicher sagen, wo die Reise hingehen soll.

nnz: Könnte ein Landrat einfach auf den Tisch hauen und sagen, man nimmt jetzt niemanden mehr auf?

Jendricke: Nein, natürlich nicht. Wir leben in einem ordentlich geführten und föderalem Rechtsstaat. Je nach Einwohnergröße haben die Landkreise feste Aufnahmequoten zu realisieren. Punkt aus. Bei uns ist das eine Quote von 4,2 Prozent der ankommenden Flüchtlinge in Thüringen. Kurzfristig können sie in den normalen Zeiten die Aufnahme auch mal unterbrechen, wenn es vor Ort organisatorische Probleme gibt. Wir haben jetzt auch gerade mehrfach den Bustransfer mal abgesagt. Aber langfristig müssen sie sich wieder an die Quote halten, sonst kommen die Busse unangemeldet vom Land zu uns und das ist dann schwierig für alle.

nnz: Die Flüchtlingspolitik im Landkreis wurde nicht nur von Rechts kritisiert, sie haben 2022 den Negativpreis des Thüringer Flüchtlingsrates bekommen.

Jendricke: Da ging es damals darum, dass wir an der Unterbringung in den Gemeinschaftsunterkünften festgehalten haben. Aber die Zeiten haben bewiesen, dass ich mit meiner Strategie der Ankunftsaufnahme in den GU Einrichtungen richtig liege. Weil wir 10 GU Einrichtungen im Landkreis vorhalten, mussten wir keine Turnhallen zur Flüchtlingsunterbringung nutzen, wie andere Regionen. Fremde Menschen aus anderen Kulturkreisen hier aufzunehmen, ist in einer GU am Anfang für alle die beste Lösung. Teilweise treffen diese Menschen dort auch auf ihre Landsleute und so gibt es auch ein System der Selbsthilfe. Am besten wäre es, wenn wir in den GU‘s so viele Plätze hätten, dass die Migranten erst eine Wohnung bekommen, wenn sie auch arbeiten gehen - das wäre doch ein Anreiz. Zudem sind die GU-Plätze auch für eine leichtere Abschiebung erforderlich.

nnz: Ihre Ansätze stoßen auch in den eigenen Reihen nicht nur auf Gegenliebe. Wohin sollte den „die Reise“ ihrer Meinung nach gehen?

Jendricke: Wir helfen den Menschen, die hier herkommen. Aber nach einer angemessenen Zeit will ich sie arbeiten sehen und wer dies nicht versteht, muss mit Ärger und Leistungskürzungen rechnen. Da würde ich mir tatsächlich noch bessere gesetzliche Vorgaben wünschen. Und dies gilt natürlich auch - trotz aller Solidarität- für die Ukrainer hier. Der sofortige Bürgergeldanspruch war und ist ein großer Fehler.

nnz: Aber hier liegen doch zwischen Sagen und Machen auch Welten, oder nicht? In vielen Fällen dürfen Asylbewerber gar keiner Arbeit nachgehen, die bürokratischen Wege sind auch da lang und die Möglichkeiten, sich adäquat zu qualifizieren, etwa über Sprachkurse, sind nicht in ausreichender Zahl vorhanden.

Jendricke: Das stimmt so nicht ganz, als Ukrainer dürfen sie hier zum Beispiel von Tag Eins an arbeiten, da gilt der gleiche Status wie bei den EU-Ausländern. Die Sprachkurse sind ein Problem, die Systeme sind da völlig überlastet. Für Leute die neu ankommen, haben wir aktuell Wartezeiten von bis zu einem Jahr. Aber mal ehrlich, ich brauche auch nicht für jede Arbeit einen umfassenden Sprachkurs. Wer beim Bäcker Brötchen verkauft oder mit dem Lkw durch das Land fährt muss nicht astreines Deutsch sprechen. Zumal man im Beruf meiner Meinung nach auch eher und schneller zu einer Sprachpraxis findet, als in einem Kurs. Das gilt noch einmal mehr für die jüngeren im Kindergarten und der Schule. Und wenn die Kinder betreut werden, gibt es für die Mütter auch keinen Grund, nicht zu arbeiten.

nnz: Wenn denn eine Betreuung stattfinden kann. Wenn ich mich recht entsinne, haben die Schulen zumindest letztes Jahr noch deutlich hörbar darüber geklagt, dass man am Limit sei.

Jendricke: Die Lage an einzelnen Schulen ist weiter angespannt, keine Frage. Aber das ändert sich leider durch die schlechten Geburtenzahlen der letzten Jahre. Wir reden hier von rund 200 Kindern, welche inzwischen in der Altersgruppe von 0 bis 6 fehlen und das sind dann etwa zweieinhalb kleine Grundschulen. Schulen die wir womöglich schließen müssten, wenn wir nicht mehr genug Kinder haben und da kommen wir dann zurück zur Problematik von vorhin. Wir werden die Zuwanderung brauchen, um unsere Systeme aufrecht zu erhalten. Zudem ist nicht generell unser Problem, dass wir keinen Platz hätten, sondern das der Bedarf im Landkreis ungleich verteilt. Viele wollen halt in der Stadt Nordhausen wohnen und dann konzentriert sich das dort auch stärker. Ohne diese Zuwanderung hätte die Kreisstadt aber auch jetzt schon keine 40.000 Einwohner mehr und wäre beim Oberzentrum raus gewesen. Daher sollte sollte die Stadt lieber mal in neue Wohnungen investieren, um den Mietmarkt zu verbessern. 

nnz: Rechnen Sie denn mit signifikanten Änderungen in der Herangehensweise, etwa beim Bürgergeld?

Jendricke: Zum Bürgergeldanspruch wird es offenbar keine Änderungen geben, aber durch die eigenen Entscheidungen der Ukraine ändert sich inzwischen etwas. Denn die Ukraine hat verständlicherweise vor kurzem entschieden, dass die wehrfähigen Männer keine neuen Pässe mehr an den Botschaften im Ausland bekommen werden. Ich kann die Ukraine verstehen, wenn sie auf ihre Landsleute Druck ausüben müssen, um den Angriffen der Russen standhalten zu können. Für die ukrainischen Männer bedeutet dies nun hier, entweder man geht zurück oder man hat langfristig keinen gültigen Pass mehr. Insofern muss man klar sagen, wer nicht in die Ukraine zurückkehrt, muss jetzt hier arbeiten gehen, sein eigenes Einkommen verdienen und dann kann er nach Jahren und mit guten Deutschkenntnissen auch eine Einbürgerung beantragen. Und wenn die ukrainischen Frauen ihren Kindern hier eine Zukunft aufbauen wollen, dann gilt dies ebenso - Arbeiten gehen! Auch nach den Jahren der Kriege in Ex-Jugoslawien haben wir dann die Familien teilweise wieder abschieben müssen, das ist nicht schön.

nnz: Sie haben eben gesagt, das Sie sich mehr Pragmatismus im Umgang mit dem Thema Arbeit wünschen. Den bräuchten aber auch die Arbeitgeber, arbeiten wollen ist ja nur ein Teil der Medaille.

Jendricke: An genau dem Thema ist der Nordthüringer Unternehmerverband aktiv dran und bespricht das in der Wirtschaft in kleineren Runden immer wieder. Was uns da begegnet ist allerdings die Schwierigkeit, dass unter den Ukrainern, die ja arbeiten gehen können, viele eher auf Minijobs aus sind. Das hängt wiederum mit dem Bürgergeld zusammen. Bei den Entscheidungen hat man sich damals vielleicht von der Hoffnung leiten lassen, dass der Krieg ein zügiges Ende finden würde und aus der verständlichen Solidarität heraus gehandelt. Fakt ist, dass sich einige in diesem System ganz gut eingerichtet haben und da reicht dann halt der Minijob. Die Resonanz bei den Unternehmern ist gut, bei den potentiellen Arbeitskräften eher nicht. Deswegen bin ich der Meinung, dass der Schalter hier wieder umgelegt werden muss. Und ich begreife das auch nicht als Bestrafung, sondern als Integrationshilfe.

nnz: Bevor wir zum Ende kommen, wie ist das nun mit der neuen Einrichtung in Werther? Wer ist dort zuständig?

Jendricke: Das ehemalige Hotel in Werther ist eine Einrichtung des Landes Thüringen und nicht des Landkreises Nordhausen. Und die Servicegesellschaft betreibt die Einrichtung nur per Vertrag mit dem Land und auf Kosten des Landes. Dort kommen jetzt die Ukrainer in Thüringen an und werden von dort auf die Landkreise und Kreisfreien Städte verteilt. Wer, wann und wo hinkommt, wird von Landesmitarbeitern im Landesverwaltungsamt entschieden. Daher bleiben die Menschen auch nur eine mehrere Tage dort, um dann wieder weiterverteilt zu werden. Da die Ukrainer dort auch kein Geld bekommen, werden sie aber mit allen Mahlzeiten verpflegt. Die nnz hatte daraus dann ein „Hotel mit Vollpension“ gemacht, was rein technisch stimmt, aber nichts mit dem Luxus zu tun hat, den man sich da im Allgemeinen drunter vorstellt. Wir bringen die Leute halt nur geordnet unter und lassen keinen hungern. Insofern halte ich auch jede Stimmungsmache gegen die Menschen dort für unsozial bzw. unverschämt.

nnz: Als unverschämt empfanden Sie auch, dass die Fraktion der Bürgerliste im Kreistag sich über den Integrationsvertrag mit Sülzhayn aufgeregt hat.

Jendricke: Soviel Intrigen erleben sie halt nur in der Kommunalpolitik. Da lassen sich Mitglieder der Bürgerliste für Multikulti feiern und umgekehrt schreiben sie heimlich Schreiben ans Landesverwaltungsamt nach Weimar, um dem Landrat die Vertragsunterzeichnung mit dem Ellricher Bürgermeister zu unterbinden. Geklappt hat das nicht, Sülzhayn erhält in Zukunft per Vertrag 10.000 Euro pro Jahr für die besondere Integrationsleistung, die dort vor Ort unterstützt wird. Die Mittel dafür kommen aus den Töpfen der Ehrenamtsförderung, dem Projekt "Demokratie Leben!" und dem Landesprogramm für solidarisches Zusammenleben. Der Ortschaftsrat weiß am besten, was man damit machen kann und soll seine Projekte gewichten, wir beantragen als Kreis dann die entsprechenden Gelder und reichen das weiter. Das ist eine elegante Lösung und das hat der Kreistag ja dann auch so gesehen und daran festgehalten.

nnz: Herr Jendricke, wir Danken für das Gespräch.

Das Interview führte Angelo Glashagel
Autor: red

Kommentare
Audio
17.05.2024, 10.37 Uhr
Alles gut und schön, was der Landrat sagt - sicher auch die Wahrheit !
Aber für mich als Bürger dieses Landes führt die laufende Zuwanderung von Ausländern und die zunehmende Abwanderung von deutschen Fachkräften zum Niedergang unseres schönen und bisher lebenswerten Landes ! Staatsverschuldung, Preiserhöhungen auf allen Gebieten und zunehmende Kriminalität sind schon jetzt spürbar ! Schuld daran ist sicher nicht der Landrat, sondern die unfähigen Parteibonzen der Ampelregierung. Diese gilt es zu bekämpfen ! Nicht durch Waffengewalt, sondern durch demokratische Wahlen und Wähler, welche endlich mal ihr Hirn anstrengen und entscheiden sollten, welche Partei in dieser Situation eigentlich noch wählbar ist.
Checker
17.05.2024, 11.39 Uhr
Der Schalter muss…
Das sind alles reine Zahlenspielereien.
Was den Steuerzahler wirklich interessiert sind rein die zahlen derer die uns auf der Tasche liegen. Wir haben von der Sorte genug Einheimische.
Und wenn der Landrat denkt das er mit diesen Menschen den Fachkräftemangel bekämpfen kann, dann hat er wohl ganz einfach die Realität verloren.
Wenn man diese Herrschaften nicht erst ins Land lassen würde, würden die hier genannten Probleme garnicht aufkommen.
Peterchen 927
17.05.2024, 11.52 Uhr
Komisch
Das mit dem Rückgang der Bevölkerung ist seid Jahrzehnten bekannt, es wurde nichts unternommen der eigenen Bevölkerung das Kindergriegen schmackhaft zu machen! Ganz im Gegenteil, es waren keine Kindergartenplätze bereitgestellt und das Essen wird für die kleinen wird auch nicht mehr gefördert, jetzt mit einem mal fällt es dem Herrn Landrat auf das man die Einwohnerzahl mit Hilfe von Ausländern aufhübschen und damit noch schönes Geld verdienen kann!
Schön das sie sich so rührend um unsere Neuankömmlinge kümmern Herr Jendricke !
KeinKreisverkehr
17.05.2024, 12.57 Uhr
Gutes Interview
Man versteht, dass vieles nicht so einfach zu lösen ist wie es aus diversen politischen Richtungen gefordert wird.
Auch fand ich den Seitenhieb gegen die nnz nett. In der aufgeheizten Stimmung brauch man solch reißerische Überschrift nun wirklich nicht.
Tauben52
17.05.2024, 13.03 Uhr
Die Bekämpfung der Ursachen muss das Ziel sein
Schuld an den vielen Problemen in unserem Land sind nicht die Kommunalpolitiker und die Vertreter der jetzt regierenden Parteien. Die völlig falsche Energie- und Russlandpolitik der Vorgängerregierung hat die Probleme erst eingeleitet. Ohne die massenhafte Flüchtlingsbewegung aus Syrien und der Ukraine wäre die Zuwanderung durchaus verkraftbar gewesen. Die wichtigste Aufgabe für die freie Welt ist Bekämpfung von Putin mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Nur so ist weitere massenhafte Flüchtlingsbewegung zu verhindern. Die beiden Parteien AfD und BSW tragen durch ihre Nähe zu Russland nicht dazu bei dieses Ziel zu erreichen.
Fienchen
17.05.2024, 14.26 Uhr
Ich wohne seit
vielen Jahrzehnten in einem Wohnblock der SWG.Hier wird gefühlt jede Wohnung an ausländische Bürger vermietet .Es macht keinen Spaß mehr hier zu wohnen.Ständig illegaler Sperrmüll (wochenlang) ,das Müllhäuschen ist eine Katastrophe.Mir kommt das manchmal vor wie ein rechtsfreier Raum... Mülltrennung gibt es überhaupt nicht mehr.Windeln im Biomüll, auf der Erde...,alles wird überall reingeschmissen... aber auch vor die Tür gelegt...man könnte schreien vor Wut.Was ist mit unseren alten Werten.. Ordnung, Sauberkeit ,Abstand und Respekt vor fremden Eigentum.Wie soll das weitergehen...
Paulinchen
17.05.2024, 16.11 Uhr
Wo bitte....
....ist der Schalter, der umgelegt werden soll?

Wenn es ihn tatsächlich schon einmal gegeben haben sollte, so schlafen darauf bestimmt die Grünen. Sie lassen jeden rein und keinen wieder raus.

Wenn ein deutscher Staatbürger mal einen Rechtsbestand benötigt, dann bekommt er garantiert schon nach dessem ersten Brief an die gegnerische Partei, eine Rechnung über ca. 200 Euro. Warum müssen die Flüchtlinge nicht für ihren Rechtsbeistand bezahlen? Angeblich sind wir doch vor dem Gesetz alle gleich....
Wer Geld in die Heimat schickt, hat offenbar hier genug zum Leben. Wer von uns, kann es sich heute noch leisten etwas Geld zu sparen?
Herr Landrat - sorgen Sie lieber bei Ihren Parteioberen dafür, dass die Türen zum Paradies endlich geschlossen werden, dann geht es uns allen wieder besser!! Für mich war das Interview nur das übliche Wahlgeplänkel, ohne jegliche Ziele, um die Proleme endlich anzupacken.
Es wurde Rede gehalten, aber leider wieder nichts gesagt.....
So geht Politik........
PS:
17.05.2024, 19.35 Uhr
Großartig!
Zitat Jendricke:
"Nein, natürlich nicht. Wir leben in einem ordentlich geführten und föderalem Rechtsstaat. Je nach Einwohnergröße haben die Landkreise feste Aufnahmequoten zu realisieren. Punkt aus."

Besser hätte es seinerzeit der 1. Sekretär einer SED-Kreisleitung auch nicht sagen können.
Das ist absolut zonenmäßig! Berlin gibt vor und die Basis führt aus. Pflicht ist eben Pflicht und Befehl ist Befehl!

Eine Weile ging das gut.

Was dann kam, wissen die Älteren unter uns...
(Und die Generation davor könnte auch was erzählen.)

Deutschland kippt!
Lautaro
17.05.2024, 20.12 Uhr
Nun Fienchen .....
Ich kenne das das schon von den Aussagen der ehemaligen Nachbarn der Halleschen 43 ! Herr Schieke hat in der Vergangenheit schon einige Übergriffe der Merkelgäste dokumentiert. Was hier abläuft......geht gar nicht ! :-(
emmerssen
17.05.2024, 20.39 Uhr
Interview mit Herrn Jendicke
Natürlich durch den SPD nahen Herrn Glashagel. Was soll da anderes als Schönfärberei und Lobhuldigungen auf das bisher "geleistetete " heraus kommen. Der Kreis Nordhausen und Thüringen sind niedrig Lohn Land. Ändern Sie das und es wird keine Abwanderung und zu wenig Kinder mehr geben. Dann ist auch kein Zuzug von ungebildeten nicht deutsch spechenden "Fachkräften" mehr nötig. Und den Seitenhieb an den Kollegen im Kreis Sonneberg können Sie sich auch sparen. Ihre Partei Kollegen in Berlin brocken der Bevölkerung die ganze Last ein. Die kann ein einziger Landrat nie und nimmer abfedern.
diskobolos
17.05.2024, 21.13 Uhr
Paulinchen, sie stellen wieder mal falsch Behauptungen auf
Das Problem dabei ist, das diejenigen, denen es zu deren Meinung passt, als Fakten aufnehmen.

Natürlich erhalten auch deutsche Staatsbürger bei Bedürftigkei kostenlos s. g. Beratungshilfe. Für eventuelle Gerichtsverfahren gibt es gegebenenfalls Verfahrenshilfe bzw. Prozesskostenhilfe
Nordthüringer
17.05.2024, 23.15 Uhr
Faktenreiche Antworten des Landrates ...
... so kurz vor den Kommunalwahlen.

Ein Schelm, wer Strategisches und Taktisches dabei denkt!

Warum aber wurden für alle Bürger so brennende Fragen wie die nach der weiteren Zusammenarbeit zwischen Jendricke und Buchmann nach der verwaltungsgerichtlichen Niederlage des Ersteren nicht gestellt?

Auch Strategie und Taktik, Herr Glashagel?
emmerssen
18.05.2024, 08.16 Uhr
Mich hätte auch mal interessiert
Warum Herr Jendricke für den Kreistag kandidiert ,wo er doch als Landrat diese Wahl niemals annehmen würde. Was für ehrliche Politiker...
Kobold2
18.05.2024, 13.57 Uhr
Aber jetzt
Wissen wir aus sicherer Quelle, das wir hier zu viele Ausländer haben.
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