Mo, 18:27 Uhr
31.07.2006
Stadt Nordhausen oder Stadt Heringen?
Nordhausen (nnz). In Görsbach gibt es schon seit einigen Monaten Bestrebungen, in das Hoheitsgebiet von Nordhausen zu wechseln (nnz berichtete). Nun sind diese Begehrlichkeiten auch in einer anderen Gemeinde der Goldenen Aue entstanden.
Vor einigen Tagen soll es nach Informationen der nnz Gespräche mit dem Urbacher Gemeinderat gegeben haben. Dabei hatte Bürgermeister Matthias Jendricke den Räten die Bereitschaft der Stadtverwaltung Nordhausen übermittelt, für Urbach als erfüllende Gemeinde aufzutreten und ab dem 1. Januar 2009 die Aue-Kommune einzugemeinden. Einen entsprechenden Vertragsentwurf wolle man dem Hauptausschuss Anfang September zur Abstimmung präsentieren.
Wie Jendricke informierte, sei eine Auflösung der jetzigen Verwaltungsgemeinschaft Goldene Aue angedacht. Urbach und Görsbach hätten sich jedoch – bedingt durch ihre Lage unmittelbar an der damaligen B 80 – von jeher eher der Stadt Nordhausen zugetan gefühlt. Die Eingemeindung von Urbach mache auch seinen Sinn hinsichtlich der Eingliederung von Stempeda und Rodishain in die Rolandstadt. Dann würde bis zur Landesgrenze nach Sachsen-Anhalt ein geschlossenes Ensemble entstehen.
Für die Bürger von Urbach und Görsbach sei es letztlich egal, ob auf ihrem Ortsschild Stadt Nordhausen – Ortsteil Görsbach oder Stadt Heringen – Ortsteil Görsbach stehen werde. Eine Einheitsgemeinde Goldene Aue werde es definitiv nicht geben, so Bürgermeister Jendricke.
Autor: nnzVor einigen Tagen soll es nach Informationen der nnz Gespräche mit dem Urbacher Gemeinderat gegeben haben. Dabei hatte Bürgermeister Matthias Jendricke den Räten die Bereitschaft der Stadtverwaltung Nordhausen übermittelt, für Urbach als erfüllende Gemeinde aufzutreten und ab dem 1. Januar 2009 die Aue-Kommune einzugemeinden. Einen entsprechenden Vertragsentwurf wolle man dem Hauptausschuss Anfang September zur Abstimmung präsentieren.
Wie Jendricke informierte, sei eine Auflösung der jetzigen Verwaltungsgemeinschaft Goldene Aue angedacht. Urbach und Görsbach hätten sich jedoch – bedingt durch ihre Lage unmittelbar an der damaligen B 80 – von jeher eher der Stadt Nordhausen zugetan gefühlt. Die Eingemeindung von Urbach mache auch seinen Sinn hinsichtlich der Eingliederung von Stempeda und Rodishain in die Rolandstadt. Dann würde bis zur Landesgrenze nach Sachsen-Anhalt ein geschlossenes Ensemble entstehen.
Für die Bürger von Urbach und Görsbach sei es letztlich egal, ob auf ihrem Ortsschild Stadt Nordhausen – Ortsteil Görsbach oder Stadt Heringen – Ortsteil Görsbach stehen werde. Eine Einheitsgemeinde Goldene Aue werde es definitiv nicht geben, so Bürgermeister Jendricke.


