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So, 21:02 Uhr
05.05.2024
Wahlkampf

AfD will Nordhaus wieder zum Vereinshaus machen

Die Nordhäuser AfD-Stadtratsfraktion möchte das „Nordhaus“ seiner jahrzehntelangen Nutzung wieder zuführen. Das sagte jetzt Fraktionschef Jörg Prophet...

„Die Stadt sollte das ehemalige Seniorenbegegenungszentrum - und heutige Nordhaus - als zentrales Vereinshaus für Nordhausen und Treffpunkt für Ältere wieder reaktivieren.“

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Seit Monaten gebe es eine Diskussion um die Unterbringung der Vereine im Jugendclubhaus, „nachdem die Stadtverwaltung die Vereine praktisch über Nacht aus dem Thomas-Mann-Klub gekegelt hatte und diese Immobilie jetzt verfällt.“ Die Diskussion habe bis heute allerdings zu keiner Lösung geführt und sei eher destruktiv geprägt.

„Mit dem früheren Seniorenbegegnungszetrum in Nordhausen-Nord liegt die Lösung auf der Hand: Das Haus bietet mit ihren unterschiedlichen Raumzuschnitten ideale Voraussetzungen für die Vereinsarbeit und kann gleichzeitig wieder Treffpunkt für Senioren sein. Die Straßenbahn hält vor der Tür, die Anbindung ist optimal. Das Haus ist barrierearm. Zugleich ist das Gebäude im Besitz der SWG – also einer städtischen Gesellschaft. Eine Lösung sollte also kurzfristig möglich sein, sofern die Beteiligten den Willen haben. Damit wäre der gordische Knoten durchschlagen.“

Das Klubhaus und seine Mitarbeiter könnten derweil eine wichtige Aufgabe übernehmen: „Die Umsetzung der Jugendarbeit für die Stadtmitte: Stationär im Haus und im Sommer mobil durch Streetworker“, so Jörg Prophet.
Autor: red

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Kommentare
Paulinchen
05.05.2024, 21:39 Uhr
Das wäre super,...
... aber da gibt es, wie immer noch ein Problem.

Der Vorschlag kommt von der AfD und wird deshalb nicht verwirklicht....

Die andere Lösung funktioniert auch nicht, weil dieses Haus, wurde eigens von der DDR im Rahmen des dortigen Wohnungsbau - Programms errichtet. Na was aus der DDR - Zeit stammt, braucht kein Mensch...

Wer sich erinnert, das, Wohngebiet verfügte einst über eine Schule, eine Kita, ein Schwesternwohnheim und das grösste Pflegeheim. Also es fehlte im Prinzip nichts.
Was davon ist heute noch übrig?

Es fehlen ja keine Kitaplaetze, die Alten, haben ihren Rosengarten und sollten zufrieden sein, wer nicht selbst kocht, der kann ja Essen auf Rädern bestellen, die Schule wurde nie saniert, bis sie gesperrt wurde. die Turnhalle ist, so denke ich, auch Geschichte.

Jetzt überlege ich angestrengt, was ist eigentlich von dem damaligen Wohngebiet noch geblieben? Ach ja, die Alten haben einen Spielplatz bekommen, dort können sie sich in den Schlaf schaukeln.....
Südharzmensch
06.05.2024, 08:08 Uhr
Gleich das Wandbild am Nordhaus wieder freilegen
Die Idee ließt sich gut. Sollte es dazu kommen, sollte man gleich das Wandbild aus DDR Zeiten von Werner Wagner an der Südfassade wieder freilegen. Es verschwand in der "Bilderstürmerei" nach der Wende hinter der Dämmung, dürfte aber noch erhalten sein.
Gehard Gösebrecht
06.05.2024, 09:31 Uhr
Ja richtig!
Die künstlerischen Darstellungen vom DDR Sozialismus und aus der Zeit des Nationalen Sozialismus ähneln sich ziemlich.
Menschen in Arbeitspose und surreal wirkenden Lebenseinblicken müssen wieder an Häuserwänden erscheinen.
Auch malerische Schnappschüsse der Nationalen Volksarmee, äh der Bundeswehr, könnten so manche Fassade in neuen Licht erscheinen lassen.
Die wehrhafte Demokratie sollte dann gerade in Zeiten des alternativen Deutschlands zeigen, dass der Wandel durch Handel am Ende, und nur noch der Krieg die einzige Lösung(Alternative)der Zukunft für die Menschheit ist.
Aber das nur so am Rande zur Alternative Wandmalerei Nordhaus.
Das Volk braucht eben Raum, Raum zur künstlerischen Alternative.
Wer es glaubt wird selig.
Und wer es nicht glaubt kommt auch da hin.
Marino50
06.05.2024, 10:23 Uhr
Gösebrecht
Nicht nur meckern und nörgeln über alles und jedes. Einfach besser machen. Alle warten schon auf Ihre ultimativen Vorschläge zur Gestaltung des Vereinslebens. Warum stellen Sie sich nicht zu den anstehenden Wahlen zur Verfügung.
Filzstift und Lineal
06.05.2024, 10:42 Uhr
'Nordhaus' klingt machbar
Hört sich logisch und auch machbar an. Auch das mit dem Klubhaus klingt gut. Es würde als Zentrum der Jugendarbeit in der Stadtmitte super passen!
Und das Nordhaus ist ideal für Vereine geeignet und tagsüber als Treffpunkt für uns Ältere
roni
06.05.2024, 10:44 Uhr
Sehr gut Marino50
Es tut schon weh , den Göse..... zu lesen
Gehard Gösebrecht
06.05.2024, 12:35 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Wir diskutieren die Kompetenzen der Kommentatoren jetzt mal nicht weiter. Sorry.
Realist 2.0
06.05.2024, 16:21 Uhr
Ach ja
Der Vorschlag ist nicht neu. Die AfD hat es nur kopiert und möchte es im Wahlkampf verwenden. Die CDU hatte bereits im Dezember im Stadtrat (13.12.2023) eine Anfrage nach der Begegnungsstätte gestellt. Die SPD ist glaube ich auch dran an dem Thema. Also bitte die Kirche im Dorf lassen, andere hatten es bereits viel früher auf der Agenda.
Südharzmensch
06.05.2024, 19:18 Uhr
Jetzt noch eine Lösung für den Thomas Mann Klub
Mit dem Vorschlag der Afd (wenn er ungesetzt wird) würde es eine einfache Lösung für die Vereine, die Jugend und die Senioren geben können, wie auch eine sinnbringende und passende Nutzung für das Klubhaus und das Nordhausen.
Jetzt wäre es gut, wenn man auch eine Lösung für den Thomasmann Klub finden könnte. Der lange Leerstand tut dem Haus nicht gut!!
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