Fr, 09:47 Uhr
28.07.2006
Neue Ära beginnt
Nordhausen (nnz). Sie haben unsere Rufbus-Nummer gewählt, welche Fahrt möchten Sie bestellen? So könnte ein Gespräch mit dem Mitarbeiter der Betriebsleitzentrale beginnen, wenn Fahrgäste im Landkreis Nordhausen künftig einen Rufbus bestellen. Wenn Sie das Mobil nutzen wollen, dann sollten Sie unbedingt auf MEHR klicken.
Neue Ära beginnt (Foto: nnz)
Am 31. August wird in Stadt und Landkreis Nordhausen Realität, was andere, vorwiegend größere Städte, bereits eingeführt haben: der bedarfsorientierte Verkehr Rufbus. Vorerst erfolgt eine Teileinführung in den Schwachlastzeiten, also zu Zeiten, in denen die Busse des Stadt- und Regionalverkehrs sehr wenig genutzt werden oder sogar ohne Fahrgäste unterwegs sind. Das betrifft z. B. einzelne Fahrten der Stadtbuslinien A, D, E und K sowie im Regionalverkehr die Linien 20, 21, 22, 221, 23, 24, 241 und 28.
Bisher wurde jede Fahrt durchgeführt, auch wenn niemand zu- oder ausstieg. Diese Praxis macht wirtschaftlich wenig Sinn. Zudem wollen und müssen die Verkehrsbetriebe Geld sparen. Dass mit dem öffentlichen Personennahverkehr keine Gewinne eingefahren werden und die Fahrscheineinahmen nur einen Teil der Kosten decken, ist kein Geheimnis. Ein Umdenken ist angesagt, neue Wege müssen beschritten werden. Dazu haben sich die Verkehrsbetriebe entschlossen und beginnen am 31. August mit der Umsetzung des Projektes Rufbus. Fahrten mit dem Rufbus-Zeichen werden nur dann durchgeführt, wenn sie wenigstens 60 Minuten vor der Abfahrtszeit bestellt werden.
Unsere Fahrgäste müssen hier etwas vorausschauend denken und die Fahrt rechtzeitig anmelden. Der Rufbus muss - sprichwörtlich - in den Köpfen der Fahrgäste ankommen. äußert Marc-Andreas Heinisch, Betriebsleiter Busverkehr. Bis dahin werden die Verkehrsbetriebe noch fleißig Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Derzeit wird der neue Fahrplan gedruckt, die Verteilung erfolgt ab 15. August an alle Haushalte in Stadt und Landkreis. In den nächsten Wochen wird das Rufbus-Infomobil auf Tour in den Gemeinden des Landeskreises sein. Über Ort und Zeit informieren die Verkehrsbetriebe rechtzeitig.
Autor: nnz
Neue Ära beginnt (Foto: nnz)
Am 31. August wird in Stadt und Landkreis Nordhausen Realität, was andere, vorwiegend größere Städte, bereits eingeführt haben: der bedarfsorientierte Verkehr Rufbus. Vorerst erfolgt eine Teileinführung in den Schwachlastzeiten, also zu Zeiten, in denen die Busse des Stadt- und Regionalverkehrs sehr wenig genutzt werden oder sogar ohne Fahrgäste unterwegs sind. Das betrifft z. B. einzelne Fahrten der Stadtbuslinien A, D, E und K sowie im Regionalverkehr die Linien 20, 21, 22, 221, 23, 24, 241 und 28.
Bisher wurde jede Fahrt durchgeführt, auch wenn niemand zu- oder ausstieg. Diese Praxis macht wirtschaftlich wenig Sinn. Zudem wollen und müssen die Verkehrsbetriebe Geld sparen. Dass mit dem öffentlichen Personennahverkehr keine Gewinne eingefahren werden und die Fahrscheineinahmen nur einen Teil der Kosten decken, ist kein Geheimnis. Ein Umdenken ist angesagt, neue Wege müssen beschritten werden. Dazu haben sich die Verkehrsbetriebe entschlossen und beginnen am 31. August mit der Umsetzung des Projektes Rufbus. Fahrten mit dem Rufbus-Zeichen werden nur dann durchgeführt, wenn sie wenigstens 60 Minuten vor der Abfahrtszeit bestellt werden.
Unsere Fahrgäste müssen hier etwas vorausschauend denken und die Fahrt rechtzeitig anmelden. Der Rufbus muss - sprichwörtlich - in den Köpfen der Fahrgäste ankommen. äußert Marc-Andreas Heinisch, Betriebsleiter Busverkehr. Bis dahin werden die Verkehrsbetriebe noch fleißig Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Derzeit wird der neue Fahrplan gedruckt, die Verteilung erfolgt ab 15. August an alle Haushalte in Stadt und Landkreis. In den nächsten Wochen wird das Rufbus-Infomobil auf Tour in den Gemeinden des Landeskreises sein. Über Ort und Zeit informieren die Verkehrsbetriebe rechtzeitig.


