Fr, 10:34 Uhr
28.07.2006
Unter Top Ten
Nordhausen (nnz). Kaum hatte gestern die nnz über einen neuen Radweg von Nordhausen in den Südharz berichtet, da meldet sich auch schon Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz aus dem Urlaub zu Wort. Was der CDU-Mann der nnz zu sagen hat, das gibt es mit nur einem Klick zu lesen.
Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) will den Fahrradtourismus im Freistaat weiter ankurbeln. Urlaub mit dem Rad ist ein touristischer Wachstumsmarkt, sagte Reinholz. Deshalb werden wir auch in den kommenden Jahren gezielt in den Ausbau der Radwege in Thüringen investieren. Der Minister verwies auf die aktuelle Radreiseanalyse des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), der zufolge der Fahrradtourismus in Deutschland auch 2005 wieder zugelegt hat. Demnach benutzen derzeit gut 45% der Deutschen das Fahrrad im Urlaub (2004: 41%), davon 14,3% sogar häufig bis sehr häufig (2004: 12%). Besonders erfreulich: Thüringen landet im Ranking der beliebtesten Radregionen Deutschlands mit Platz 8 erstmals unter den Top Ten. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, so Reinholz.
Thüringen verfügt über insgesamt 13 Fernradwege mit einer Gesamtlänge von mehr als 1 500 km; zu den bedeutendsten zählen der Werratal-, Saale- und Unstrut-Radweg sowie der Radweg Thüringer Städtekette. Das Thüringer Wirtschaftsministerium hat den Aus- und Neubau der Fernradwege, den Bau von Querverbindungen und die durchgehende Beschilderung der Randwanderrouten mit insgesamt 16,8 Millionen Euro gefördert. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 21 Millionen Euro.
Im vergangenen Jahr hat die Thüringer Tourismus GmbH (TTG) erstmals eine thüringenweite Radwegekarte aufgelegt – kostenlos erhältlich beim Service-Center der TTG unter Tel. 0361/37 420 – und mit der gezielten Vermarktung von fahrradtouristischen Produkten und Angeboten begonnen.
Einen Schwerpunkt beim weiteren Ausbau des Radwegenetzes in Thüringen sieht der Wirtschaftsminister in der Anbindung der regionalen Rad- und Wanderwege an das Fernradwegenetz. Damit sollen dem Radwanderer viele touristische Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten auch abseits der großen überregionalen Radrouten erschlossen werden. Außerdem werde es künftig darum gehen, auf den Radwegen entlang der großen Flüsse die radtouristischen Angebote noch enger mit den Möglichkeiten des Wasserwanderns zu verknüpfen, so der Minister.
Autor: nnzThüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) will den Fahrradtourismus im Freistaat weiter ankurbeln. Urlaub mit dem Rad ist ein touristischer Wachstumsmarkt, sagte Reinholz. Deshalb werden wir auch in den kommenden Jahren gezielt in den Ausbau der Radwege in Thüringen investieren. Der Minister verwies auf die aktuelle Radreiseanalyse des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), der zufolge der Fahrradtourismus in Deutschland auch 2005 wieder zugelegt hat. Demnach benutzen derzeit gut 45% der Deutschen das Fahrrad im Urlaub (2004: 41%), davon 14,3% sogar häufig bis sehr häufig (2004: 12%). Besonders erfreulich: Thüringen landet im Ranking der beliebtesten Radregionen Deutschlands mit Platz 8 erstmals unter den Top Ten. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, so Reinholz.
Thüringen verfügt über insgesamt 13 Fernradwege mit einer Gesamtlänge von mehr als 1 500 km; zu den bedeutendsten zählen der Werratal-, Saale- und Unstrut-Radweg sowie der Radweg Thüringer Städtekette. Das Thüringer Wirtschaftsministerium hat den Aus- und Neubau der Fernradwege, den Bau von Querverbindungen und die durchgehende Beschilderung der Randwanderrouten mit insgesamt 16,8 Millionen Euro gefördert. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 21 Millionen Euro.
Im vergangenen Jahr hat die Thüringer Tourismus GmbH (TTG) erstmals eine thüringenweite Radwegekarte aufgelegt – kostenlos erhältlich beim Service-Center der TTG unter Tel. 0361/37 420 – und mit der gezielten Vermarktung von fahrradtouristischen Produkten und Angeboten begonnen.
Einen Schwerpunkt beim weiteren Ausbau des Radwegenetzes in Thüringen sieht der Wirtschaftsminister in der Anbindung der regionalen Rad- und Wanderwege an das Fernradwegenetz. Damit sollen dem Radwanderer viele touristische Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten auch abseits der großen überregionalen Radrouten erschlossen werden. Außerdem werde es künftig darum gehen, auf den Radwegen entlang der großen Flüsse die radtouristischen Angebote noch enger mit den Möglichkeiten des Wasserwanderns zu verknüpfen, so der Minister.

