Kommunalwahl 2024:
AfD hat sich aufgestellt
Am Wochenende wählte der Nordhäuser Kreisverband der Alternative für Deutschland seine Kandidaten für die Kommunalwahlen am 26. Mai. Neben bereits bekannten Gesichtern öffnete sich die Partei auch für Neuzugänge und parteilose Bürger...
AfD nominierte Kandidaten (Foto: AfD)
Der Kreisvorsitzende Andreas Leupold zeigt sich hoch zufrieden. Wir konnten unsere Listen im Vergleich zu 2019 deutlich erweitern und den Wählern ein Angebot von Kandidaten aus allen gesellschaftlichen Schichten unterbreiten. Besonders froh bin ich über die Vielfalt von Berufsfeldern, die unsere Kandidaten abdecken. Vom Krankenpfleger über den Pädagogen bis hin zum öffentlichen Bediensteten und Unternehmer ist alles dabei.
Von den 90 Mitgliedern im Kreis fanden sich am Samstag 40 zusammen, um gemeinsam die Listen für den Kreistag und die Gemeinderäte zu bestimmen. Unsere Zielsetzung bleibt unverändert. Wir setzen unsere Arbeit fort und werden einem ‚Nordhäuser System‘ in den kommunalen Gremien weiterhin auf die Finger schauen. Zugleich haben wir immer betont, dass wir für einen sachlichen und pragmatischen Ansatz in der Politik stehen. Als Fraktionen werden wir nie einen Antrag etwa von den Linken pauschal ablehnen, wenn er sachgemäß und richtig ist. Offenheit für Dialog prägt unsere Haltung, auch gegenüber Parteien, die uns sehr kritisch gegenüberstehen. Im Mittelpunkt steht unsere Heimat, die über parteipolitische Grenzen hinweg Priorität haben sollte. Tatsächlich existieren in Stadt und Kreis Nordhausen keine unüberwindbaren Brandmauern. Das wissen auch die Wettbewerber ganz genau, so der Kreisvorsitzende.
Mit Jörg Prophet führt das wohl bekannteste Gesicht der AfD im Südharz die 28-köpfige Kreistagsliste an.
Für den Stadtrat Nordhausen hat die Partei einen Listenvorschlag von 20 Personen aufgestellt, an dessen Spitze der Unternehmer Frank Kramer steht.
Ihren kommunalen Gestaltungsanspruch für die gesamte Fläche des Landkreises belegt die Partei außerdem mit der Nominierung von Kandidaten für den Landgemeinderat Bleicherode, den Ortschaftsrat Bleicherode und den Stadtrat in Ellrich. Weitere Gemeinderäte sollen folgen.
Wir freuen uns auf einen engagierten Wahlkampf und finalisieren jetzt unser Wahlprogramm. Am Ende hat es der Bürger am 26. Mai in der Hand, wie es in unserem Landkreis weitergeht. Wir sind jedenfalls bestens auf einen schlagfertigen, aber fairen Wahlkampf eingestellt, so der Fraktionsvorsitzende Jörg Prophet.
Die Listen der Kandidaten finden Sie hier
Autor: psg
Kommentare
Alex Gösel
17.03.2024, 20:26 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Gehört nicht zum Beitrag
Südharzmensch
18.03.2024, 11:11 Uhr
Afd schickt bodenständiges Team
Viel Erfolg gewünscht, auf das das "Nordhäuser System" endlich Grenzen gezeigt bekommt.
Friedrich III.
18.03.2024, 13:36 Uhr
Reife Leistung, AfD!
Das sieht doch wirklich gut aus. Eine perfekte Mischung aus bisherigen Mandatsträgern und völlig neuen Gesichtern. Schön auch, dass sich einige Staatsbedienstete endlich aus der Deckung trauen und sich nicht mehr indirekt durch die Meinungsmache erpressen lassen.
Gut auch, dass Jörg Prophet für den Stadtrat antritt. Wenn man jetzt dessen Ergebnis im ersten Wahlgang im September bei der OB-Wahl zu Grunde legt, dürfte die AfD in Stadt und Kreis mit deutlichem Vorsprung stärkste Fraktion werden. Mal sehen, was noch alles bis dahin passiert…
Anmerkung techn. Support:
Immer wieder etwas befremdlich, wie sie sich hier lebst feiern »Friedrich III.«
Heiner Lampe
18.03.2024, 14:23 Uhr
Viel Erfolg wünsche ich der AfD
Viel Erfolg und ein gutes Ergebnis wünsche ich der AfD. Die Mischung aus altbekannten und neuen Gesichtern finde ich eine sehr gute Wahl. Somit wird dem Bürger eine echte Entscheidungsmöglichkeit gegeben. Gleichzeitig können neue Ideen und ein frischer Wind neuen Aufschwung bringen.
Alex Gösel
18.03.2024, 14:31 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Dem ist nicht so! Wir »raten« da aber jetzt auch nicht weiter drauf rum.
Einheimischer
18.03.2024, 15:36 Uhr
Danke AfD!
Eine Liste mutiger Bürger mit echten Lebensläufen und einem Bezug, zu den gegenwärtigen Lebensrealitäten.
Alrebin
18.03.2024, 15:39 Uhr
Nordhausen braucht keine Opposition
#zusammen# erreichen wir mehr für Nordhausen, es braucht keine Ewiggestrigen.
keine Opposition?
ich glaube, Sie sind noch im DDR-System steckengeblieben und damit selbst der ewig gestrige. Die Ergebnisse werden es zeigen - diesmal ohne Stichwahlen
Lautaro
18.03.2024, 17:05 Uhr
Natürlich ist der Feind meines Feindes immer ....
noch mein Freund !
Aber gerade die Menschen, die mit ihren Löhnen am unteren Ende der umgekehrten Einkommenspyramide herumkraxeln....sollten bedenken !!!!!
Die Afd ist gegen Mindestlohn und Bürgergeld ! Sie wird dem Schichtarbeiter nach 25-30 Jahren mitleidlos bei seiner Arbeitslosigkeit seine Kontoauszüge und seine Immobilien (!) vorrechnen., wenn er Bürgergeld beantragt.
Ihre Brüder im Geiste (CDU) fressen dahingehend nicht mal mehr Kreide !
nur_mal_so
18.03.2024, 18:15 Uhr
@lautaro
Die AfD ist auch gegen sonstige Subventionen (vor allem im Agrarbereich, was ein echter Witz ist, wo sie doch die Bauern soooo toll bei ihren Protesten gegen die Kürzung der Subventionen unterstützt hat...), sie ist für Steuersenkungen für Reiche (wie sie die dadurch klaffenden Geldlücken stopfen will hat sie indirekt bereits verraten: durch Kürzungen bei den Sozialleistungen: sie gibt also den Reichen und nimmt den Schwachen).
Alleinerziehende Frauen sollen nicht mehr unterstützt werden, gleichzeitig ist die AfD aber auch gegen Schwangerschaftsabbrüche. Die Rechte Homosexueller sollen eingeschränkt werden, Gleichstellungs-Errungenschaften sollen zurückgefahren werden.
Die AfD ist gegen die Mietpreisbremse (herzlich Willkommen, liebe geringverdienenden AfD-Wähler, wenn ihr demnächst die Miete nicht mehr bezahlen könnt, beim Amt um Hilfe bittet und euch verwundert die Augen reibt, dass die AfD gleichzeitig auch Mietunterstützung abgeschafft hat).
Die gesetzliche Rente soll abgeschafft werden (ist euch das bewusst, liebe ältere AfD-Wähler?), bzw. als zweite/alternative Überlegung durch ein Modell ersetzt werden, dass man so und so viele Jahre in eine Rentenkasse eingezahlt haben muss. Es gibt also kein festgesetztes Rentenalter, wer Pech in der Jugend hatte, geht vielleicht bis 80 oder 90 arbeiten.
Und so weiter und so fort, könnte man alles nachlesen.
Andere jedoch haben es besser zusammengefasst als ich: "Die am meisten Leidtragenden einer AfD-Regierung wäre die derzeitige Wähler-Zielgruppe der AfD selbst".
Und die merken's nicht mal, denn "Ausländer raus" und "Klimawahnsinn stoppen" sind so schön griffige Wahlparolen.
Lautaro
18.03.2024, 19:38 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Bezug zum Artikel?
Der Doris
18.03.2024, 20:42 Uhr
@ nur_mal_so
Haben Sie das Wahlprogramm gelesen und verstanden?
Was sie da von sich geben sind, naja mal in Ihrer Sprache gesprochen, "Fake Behauptungen"
Mfg
Anmerkung techn. Support:
Leider nicht alles.
nur_mal_so
18.03.2024, 22:52 Uhr
@der doris
Ich mache mir sehr, sehr gern die Arbeit und suche für jedes Zitat von mir und Lautaro die entsprechenden Stellen aus Landes- und Bundeswahlprogrammen und -Vorschlägen der AfD heraus.
Ich glaube nämlich fest daran, dass viele AfD-Wähler einfach nur derart abgef...t von "der Ampel" sind, dass sie alles wählen würden, was ihnen einfache und schnelle "Besserung" verspricht, selbst wenn sie dafür ihr Erstgeborenes verkaufen müssten - und dabei überhaupt nicht wissen, was sie dafür tatsächlich verkaufen.
Liebe nnz, ich mache mir diese Arbeit aber nur, wenn ihr das nicht anschließend als "Chat" oder als "Nicht zum Thema gehörend" sperrt.
Anmerkung techn. Support:
Wenn Sie Lust darauf haben, schicken Sie es mir als Leserbrief.
P.Burkhardt
18.03.2024, 23:47 Uhr
@nur_mal_so....
jetzt hören Sie aber auf ! Das stimmt doch alles gar nicht, ist systemtreue, mediengesteuerte Propaganda.... und dass man das im AFD-Programm nachlesen kann ist doch frei erfunden... ja, das war nicht ernst gemeint
Ganz ehrlich, ich bewundere Sie ! Von Ihrer Vehemenz brauchen wir so viel mehr ! Menschen, die hinter die wahren Ziele dieser braunen Suppe sehen (bevor das wieder kommt - nein, ich bin weder links noch besonders grün - ich erkenne nur die Notwendigkeiten).
Mir kommt das Ganze im Artikel so total AFD-untypisch weichgespült vor.... aber jedem muss klar sein, was es bedeutet, wenn die AFD sagt: "Uns geht es um unsere Heimat." Vor dem Hintergrund der Aussagen von einem Herrn Höcke, bedeutet das ja nichts weiter, als dass die AFD die Heimat definiert und auf Volksteile, die das anders sehen (oder eben nicht seit Generationen in der Heimat verwurzelt sind) verzichtet werden kann ... und soll ! (vgl. Potsdam-Treffen).
Unsere Ampel ist alles andere als perfekt, aber das rechtfertigt nicht, Fremdenfeinde zu wählen, die bereit sind (offen kommuniziert) ggf. mit Gewalt gegen Menschen vorzugehen, nur weil sie nicht ihrem Bild entsprechen.
Liebe Wähler, wenn ihr unzufrieden mit der Ampel seid, dann geht wählen... sammelt euch und wählt die Ampel ab. Aber geht nicht diesen Menschen auf den Leim - ihr würdet es bereuen.
grobschmied56
19.03.2024, 01:01 Uhr
Wer keine Opposition braucht ...
... ist vermutlich irgendwo im Stalinismus der 50'er Jahre der DDR zu Hause.
Die AfD ist nicht gegen den Mindeslohn
aber darüber wird nicht im Stadtrat einer Nordhäuser Kleinstadt befunden. Das Bürgergeld will übrigens auch die CDU abschaffen, was ihr hoffentlich in 2 Jahren gelingt. Aber auch darüber wird nicht in NDH entschieden.
Querdenker
19.03.2024, 08:06 Uhr
Einfach herrlich...
Es zeigt sich wieder das geistige Niveau einiger Kommentatore, welche Für Toleranz , Vielfalt und angeblich Demokratie stehen...
...Demokratie -altgriechisch , abgeleitet demos - volk / kratos - Macht ... die Macht geht vom Volk aus
Toleranz... - latein Tolerare... steht für aushalten, ertragen, erdulden... hat nicht mit tolerieren zu tun
Art.11 Grundgesetz... Meinungsfreiheit ... Jede Person hat das Recht auf freie Meinungsäußerung.
Also ertragt die Meinung anderer und geht zur Wahl ! Denn am 26.05.2024 habt Ihr sie.
Ohne permanent die Parteien oder Ihre Mitglieder zu denunzieren.
Lautaro
20.03.2024, 17:31 Uhr
RWE....
Sie haben natürlich recht !
Zitat....Es ist falsch, dass die AfD derzeit den gesetzlichen Mindestlohn abschaffen will. Eine derartige Forderung steht weder in ihrem Grundsatzprogramm, noch geht es aus Äußerungen von AfD-Abgeordneten in Bundestagsdebatten oder aus AfD-Anträgen im Bundestag hervor. Bevor das Grundsatzprogramm 2016 beschlossen wurde, hatten sich jedoch AfD-Politiker gegen den Mindestlohn positioniert.
Zitat BR.
Im Gegenteil, die AfD wollte sogar daß die Inflation stärke bei der Festsetzung des Mindestlohns
berücksichtigt wird. Drucksache 20/4319, eine Suchmaschne wird helfen...
Kobold2
21.03.2024, 07:52 Uhr
Drucksache
Und Abstimmverhalten sind dann wohl 2 par Schuhe bei der Afd?
Oder manche Mitglieder wissen nichts davon, wie z.B Herr Gögel der wegen Zahlung Trinkgeldern statt vernünftigen Lohn und Schwarzarbeit verurteilt wurde.
Weiterhin wollte seine Fraktion gern in BW das Landestariftreue- und Mindestlohngesetz abschaffen.
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