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Di, 09:48 Uhr
05.03.2024
Voigt: Ja zum Autoland - Nein zum Verbrennerverbot

CDU/ CSU fordert Rücknahme des Verbrenner-Verbots

Die Fraktionsvorsitzenden der Union in Bund, Ländern und Europa sind bei ihrer jährlichen Europakonferenz in Brüssel einem Vorschlag Thüringens gefolgt und haben einen Stopp des für 2035 geplanten Verbrennerverbots gefordert. „Wir sagen Ja zum Autoland und Nein zum Verbrennerverbot...



Eine Transformation mit der Brechstange wird nicht funktionieren. Die Lebensrealität der Menschen im ländlichen Raum ist eine Andere. Bezahlbare Mobilität ist dort mittelfristig noch nicht einzig und allein mit dem Elektroantrieb zu leisten, deshalb braucht es Technologieoffenheit", erklärte der Thüringer CDU-Fraktionsvorsitzende Mario Voigt, der den Beschluss auf der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzendenkonferenz vorangetrieben hatte.

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Auch in Gesprächen mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola haben die Unions-Fraktionsvorsitzenden ihre Position deutlich gemacht. Die Forderung soll zudem in das Wahlprogramm von CDU und CSU für die Europawahl Eingang finden.

Gleichzeitig wies Voigt auf die Bedeutung der Automobilindustrie für Thüringen und Deutschland hin. „Thüringen ist Autoland. Von den bekannten Marken wie Opel und BMW bis hin zu innovativen Zulieferern prägt die Automobilindustrie die Wirtschaft Thüringens maßgeblich. Rund 700 Unternehmen produzieren hier und beschäftigen rund 66.000 Mitarbeiter. Viele Familien sind von den Arbeitsplätzen in der Automobil- und Zulieferindustrie abhängig“, machte Voigt deutlich.

Für eine starke Automobilindustrie müsse der Verbrenner deshalb im Sinne einer echten Technologieoffenheit und im Einklang mit den Klimazielen über das Jahr 2035 hinaus Neuwagen mit Verbrennungsmotor zulassungsfähig bleiben, so der CDU-Politiker weiter. „Notwendig ist es, CO2-Reduktion und bessere Luftqualität erfolgreich zu meistern und gleichzeitig Arbeitsplätze zu sichern.

Einzelne Technologien zu verbieten, wird dabei nicht zum Ziel führen. Wir fordern eine Zukunftsoffensive für synthetische Kraftstoffe. Dazu gehört die Beimischung von synthetischen Kraftstoffen in Benzin und Diesel und eine Befreiung von der Energiesteuer für nichtfossile Bestandteile von Kraftstoffen“, erklärte Voigt.
Autor: emw

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Kommentare
NDH-Kanne
05.03.2024, 09:52 Uhr
Verbrenner-Verbots !!!
Sei kein Penner fahr Verbrenner !
Paulinchen
05.03.2024, 11:51 Uhr
Es ist schon bemerkenswert,..
... was in der Wirtschaftswelt so vor sich geht.
In den Ländern der EU, gibt es es das diktatorische Verbrennerverbot. Ein großer Automobilhersteller auf unserem Planeten aber sieht es anders. Er sagte in der letzten Woche, wir werden das Herstellen von Verbrenner Motoren und das Verbauen derer in unsere Fahrzeuge nicht stoppen, denn das kann man den Menschen außerhalb der EU nicht vermitteln.
Jetzt stellt sich die Frage, wo fahren eigentlich die meisten Fahrzeuge mit Verbrenner- Motoren, in der EU, oder auf dem Rest der Welt?

Der logisch denkende und gebildetete Bürger kommt schnell zu dem Schluss, es muss ganz klar auf dem Rest der Welt sein. Auch wenn dieser "mehrere 100.000 km" entfernt ist, dennoch werden wohl die Co2 Werte auf der etwas kleineren Erde (! Frau Baerbock) sich nicht durch das Verbieten von Verbrennerautos in der EU verbessern. Sei denn, die Grünen erfinden über die gesamte EU, eine Glocke/Blase, welche uns die Luft sauber halten kann.

Es ist ganz einfach schwachsinnig, nur für eine einzige Antriebsversion ein Diktat auszurufen. Und hier kommt doch in der Tat, daß Wort ABER ins Spiel. Da will doch eine Frau in der EU, in Brüssel, auf ihrem Posten (Kommissionschefin) bleiben. Und deshalb bringt sie doch, wie kann es anders sein, ein Überdenken des radikalen Verbrennerverbot ins Spiel.
Der Berliner würde hierzu sagen: "Nachtigall ick hör Dir trapsen."

Welche Schlussfolgerung zieht jetzt der Michel daraus? Das Verbrennerverbot basiert offenbar nicht auf dem derzeitigen Klimawandel, sondern hängt tatsächlich vom Postenerhalt der EU Politiker ab.
Ist jetzt der Klimawandel nur ein Sturm im Sektglas innerhalb der EU und längst nicht mehr für die ganz Welt? Bleibt abzuwarten, was ist dran, an der Prognose, dass sich ab 2030/2035, die Temperatur auf der Erde spürbar abkühlen wird? Wird das etwa ein ganz normaler Zyklus der alten Erde sein? Mal warm und mal kalt. Zumindest wurde es mich in der Schule so gelehrt.....
Aber das gilt ja längst nicht mehr - oder vielleicht doch?
Kobold2
05.03.2024, 17:45 Uhr
Ja bemerkenswert
Was man ausserhalb der EU nicht vermitteln kann, oder besser braucht. In China liegt der Anteil E-Autos bei den Neuzulassungen bei 30 Prozent und ist derzeit der Leitmarkt in Sachen E- Mobilität. In den USA hat man allein letztes Jahr die hier so seit Jahren gewünschten 1Mio E Autos bei den Neuzulassungen locker überschritten.
Offensichtlich brauch man dort niemanden etwas vermitteln, die habens einfach begriffen, genauso wie die Hersteller Tesla, BYD, Nio, Nissan, Hyundai, Kia. usw.
Grad die deutsche Wirtschaft hat sich seit Jahren in vielen Bereichen dazu entwickelt, Tends und Entwicklungen hinterherzulaufen, anstatt selbst welche zu setzen. Im Ernstfall konnte man sich ja auch immer drauf verlassen, das mit Steuergeldern ausgeholfen wurde, wenn die Hütte brennt.
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